1. Ergebnispräsentation der Vorgespräche

  • Ich begrüße alle Teilnehmer zu unserer kleinen Weltkriegsrunde.

    Um den Einstieg zu finden, bitte ich um kurze Vorstellung und - wenn vorhanden - um die Präsentation der Ergebnisse, welche sich aus den Fragestellungen im Vorfeld ergeben haben.

    Diskussionen sind bitte weitgehend zu vermeiden.

  • Die Nordmark war zu Beginn des Weltkrieges ein wirtschaftlich und gesellschaftlich rückständiges Land, dass von den Adligen des Landes regiert worden ist. Während des Weltkrieges wurde es zunächst von den Aggressoren besetzt und später von der anderen Seite befreit, war also Schauplatz von Kampfhandlungen. Mithilfe der "Befreier" wurde eine konstitutionelle Monarchie errichtet, die sich aber nicht lange gehalten hat, sondern Schritt für Schritt rückentwickelt worden ist.

  • Für das EU gilt das bereits Gesagte:

    Notwendige Eckdaten:

    • 1630 - Natal wird durch die Hooper besiedelt.
    • 1701 - Besiedelung Nee-Aalsteens durch die Hooper.
    • 1704 - Besiedelung Neuruhs, ebenfalls durch Hoope.
    • 20. Jahrhundert: politische und wirtschaftliche Integration schreitet weiter voran.

    Aus den ersten drei Daten geht hervor, weshalb es in den besagten Territorien eine weiße Mehrheit gibt; das ist u.a. für die Zusammensetzung der dortigen Streitkräfte relevant. Die letzte Angabe ist selbsterklärend, dennoch sei der Vollständigkeit halber angemerkt: die Neuenkirchner Länder waren zu diesem Zeitpunkt nicht das, was das EU heutzutage ist. Aus diesem Grunde scheiden großartige unilaterale Aktionen aus; vorstellbar für uns ist jedoch ein Wirken auf Seiten Albernias und Astors.

  • :
    1892 Angriff auf Vannenheim und Kapitulation

    versucht der Kaiser den Rest Vannenheims unter seine Kontrolle zu bekommen. Die Vannen jedoch, nach 41 Jahren immernoch empört über die Gebietsverluste schlagen den Angriff wütend zurück. Man will die militärische Vormachtsstellung auf Jadaria brechen. Nach neun Jahren mit hundertausenden von Toten auf beiden Seiten marschieren die Vannen an Ill vorbei auf -Stadd zu und haben Muspellia schon eingenommen. Die Inseln sind isoliert und aud den kleinen landen Vannen an. Noch zwei Jahre lang, bis 1901, kämpfen die um jedes Haus, verlieren aufgrund nicht mehr vorhandener Seestreitkräfte langsam den Boden unter den Füßen. Der gebrochene Kaiser kapituliert 1901 und muß Nurmengard und die Odinsmark an Vannenheim abtreten und die Herzogtümer Tarwah und Pormorya in die Unabhängigkeit entlassen. Teile der heutigen Muspellia Küstenmark, der Ostmark, Teile des Frisa-Distriktes wurden unter Selbstkontrolle gestellt und damit de facto unabhängig. Das Reich fror nach dieser Schmach alle Expansionsbemühungen ein. Allerdings mußten, nach Doktrin, alle Gebiete zurück unter Oberhoheit.

    1909 bis 2000

    Der Herzog der Muspellia Küstenmark bat schon 1909 offiziell darum wieder vom Reich aufgenommen zu werden. In 14 Städten und Dörfern mußten Truppen allerdings aufgrund von Unruhen einrücken. Im Gebiet des Frisa-Distriktes und der Ostmark rückten von 1915 bis 1924 immer wieder Reichstruppen ein um freiwillig beigetretene Landesteile zu stützen und die Ordnung wieder herzustellen und andere Teile zu besetzen. Danach wurde es in Vannenheim und ruhig. Vannenheim hängte sich an den Aufwärtssog den Astor im Norden erzeugte und kapselte sich ab. Erst in den 1970ern wurde es wieder heiß in als zwei kurze Kriege von in Tarwah geführt wurden. Der Kriege dauerten von 1971 bis 1973 und von 1976 bis 1979. Erneut expandierte 1990 als Truppen des Reiches in das Herzogtum Pormorya einrückten um den Bürgerkrieg dort zu beenden.

    Näheres hier: http://mn-wiki.de/index.php?title=#Geschichte
    Wie man sieht ist die Zeit nach 24 und vor 70 noch recht unangetastet. Da bliebe Spielraum und auch Kriegsgrund im Westen genug.

    Die Sergiye auf der anderen Seite ist expansionistisch-islamisch von daher an sich ein Aggressor, je nach Herrscher letzteres stärker oder schwächer.

  • Relevante Eckpunkte der cuellonischen Geschichte von 1891 bis 2006:

    Ansätze aus Gesprächen über das Szenario in Cuello:

    Wir ersichtlich bleibt, hat man sich bereits darauf eingeschossen, umliegende Mächte auf Cuellos Rohstoffe und als Spielfeld hinzulocken. Futuna, Astor, Aurora sind heute die größten Mächte in der Umgebung. Wie weit der orceanische Raum fortgeschritten ist, ist mir nicht bekannt.

  • Gran Novara - de Lippi

    Für Gran Novara wird sich in dem bisher genannten Zeitraum keine aktive Teilnahme am Krieg herauskristallisieren, da man in der kurzen republikanischen Phase 10-49 vor allem mit sich selbst beschäftigt war, beziehungsweise sich durch die teilweise zersplitterte Struktur keine sinnvolle Rolle als Kriegspartei in der geforderten Größenordnung herleiten lässt.
    Denkbar ist höchstens ein kurzes Intermezzo auf irgendeiner Seite, oder die materielle Unterstützung.

    Ähnliches gilt für die vormals souveräne Ladinische Republik, die aufgrund ihrer Struktur und Ausrichtung an einem derartigen Krieg kaum teilgenommen haben kann.

    Falls sich ein Szenario 80/90 ergibt, wäre eine Teilnahme jedoch durchaus im Bereich des Möglichen.

  • Schahtum Futuna:

    * Im Großen Krieg verkauft der Rüstungskonzern Tiamat an beide Seiten Giftgas. Das lässt darauf schließen, dass es so ungefähr das effektivste auf dem Markt gewesen wäre. Futuna bleibt ansonsten neutral. Nach dem Krieg werden die Machenschaften aufgedeckt, aber politische Rückendeckung verhindert, dass Tiamat zerschlagen wird. Stattdessen verbleibt nur eine Zahlung an die überlebenden Opfer.

  • Für Chinopien:

    Zitat

    Original von Long Ju
    Stichwort Weltkrieg...was haben wir da gemacht?
    Nichts oder?^^

    Zitat

    Original von Ghandil Wao Van'hia
    nunja, Huangzhou wäre da doch ein Thema...oder Xinhai oder Tchino. :D

    Zitat

    Original von Denne Ziang Belai
    Nun ja, Huangzhou ist auf Tengoku - für uns also raus. ;) Xinhai ist Kolonie und bei Tchino kommt's drauf an, wann der Weltkrieg genau stattfindet.

    Generell gilt, dass das Kaiserreich zu dieser Zeit zu schwach ist, um einen Weltkrieg vom Zaun zu brechen. In Renzia kann ich mir am ehesten ein Szenario wie den Zweiten Sino-Japanischen Krieg ab 1937 bzw. den Pazifikkrieg ab 1941 vorstellen. Da kommen wir aber wieder sehr nahe an die RL-Ereignisse. Aber wir werden schon etwas finden.

    Zitat

    Original von Ghandil Wao Van'hia
    Wir gehen ja (in Cuello) von einer Ängstlichkeit aufgrund einer nahenden, nationalen Rohstoffknappheit auf weltweiter Ebene aus, sodass die machthabenden Staaten versuchen, in anderen Ländern Rohstoffe für sich zu sichern.

    Chinopien war doch in Cuello auch schon mehrfach aktiv, auch wegen der Rohstoffe, um diese entweder zu erobern oder zu zerstören. Man könnte auch über ein solches Szenario nachdenken.

    Zitat

    Original von Denne Ziang Belai
    Ja, aber in den 1920er/30er-Jahren (eigentlich der gesamte Zeitraum von ca. 1850 bis rund 1970) kann Chinopien weder innerrenzianisch noch außerrenzianisch aktiv werden. Zwar ist es wegen Stralien noch (Gefängnis-) Kolonialmacht, aber letztendlich eine untergeordnete Macht, die gerade so den vollständigen Untergang abwenden konnte, territorial aber trotzdem zerbricht.

    Und in diesem Zeitraum gibt es darüber hinaus wohl keinen Rohstoff in Cuello, der Chinopien irgendwie interessiert haben dürfte. ;)

    Zitat

    Original von Ghandil Wao Van'hia
    Nichtmal Uran oder Kaffee? Wie war denn die genaue Situation dieser Zeit in Chinopien? Vielleicht kann man ja irgendeine Initialzündung durch die Vorgänge vor dem Krieg herleiten, oder in irgendeiner Weise Stralien über chinopische Tätigkeiten einbinden? Ich meine...alleine die Tatsache, dass Chinopien instabil war und dennoch über Rohstoffe verfügt die für irgendjemand anderen wichtig gewesen wären, wäre doch ein lockendes Ziel für mächtigere Staaten gewesen.

    Zitat

    Original von Denne Ziang Belai
    Du kannst dir Chinopien in dieser Zeit vorstellen wie RL-China dieser Periode: ein instabiles, gedemütigtes, rückständiges Agrarland, gerade halbwegs "gesäubert" vom direkten westlichen Einfluss, aber im Inneren brodelt es, so dass ein paar Jahre später die Kommunisten es schaffen, Tchino abzuspalten (1937 - 1940); der Kaiser ist entmachtet etc. Xinhai ist Kolonie (die Kolonialmacht haben wir extra rausgelassen, weil Darusien noch nicht bei der CartA eingetragen ist), ebenso wie Sun'Ya - der nordwestliche Teil Tchinos - ein Protektorat Téngókus ist.

    Und der zweite Teil deines Posts ist das, warum ich den Zweiten Sino-Japanischen Krieg ins Spiel gebracht habe. Es gibt bereits einen Chino-Tengesischen Krieg von 1895, der den absoluten Tiefpunkt Chinopiens darstellt, und so könnte es eben einen zweiten gegeben haben, in dem Téngóku versucht, weitere Gebiete des Kaiserreiches unter seine Kontrolle zu bringen. Das könnte durchaus der Beginn des Weltkrieges in Renzia sein. Das könnte man auch gut mit der téngesischen Geschichte dieser Zeit übereinbringen, die damit endet, dass der Tenno abgesetzt wird - bisher zwar durch eine Revolution, vielleicht ab bald durch die Kriegsniederlage.

    Ich gehe derzeit davon aus, dass der Krieg multiregionale Ursprünge und Kampffelder hat, eben wie der Zweite Weltkrieg in Europa und Ostasien/Pazifik.

    Ich werde in den anderen Threads genauer erläutern, was dies bedeutet.

    Qiánhé

    Sohn des Himmels, Göttlich Erhabener Kaiser

  • Grasonce, nun da habe ich mir noch keine genaueren Gedanken zu der Geschichte Grasonces vor 1950 gemacht, nur ist klar, dass es da ein Reich gab, vermutlich eine relativ starke Monarchie, diese aber auf Grund wirtschaftlicher Probleme zerbrach und zu einer starken Praesidialrepublik fuehrte, die aber auch recht authoritaer und kapitalistisch war. In den 1960ern kommt dann die sozialistische Revolution in Folge dessen dann der aktuelle Staat entstand.

    Je nach aktuellem Regime verschieben sich die natuerlichen Verbuendeten Grasonces. Eventuell koennte man natuerlich ueberlegen, ob Grasonce nicht auf dem Kontinent sich weiter ausbreiten wollte und dann da durch Probleme entstanden.

    Zu erwaehnen waere noch, dass Grasonce zeitweilig zerstueckelt exisiterte. Einmal Grasonce, dann Pays-de-Grasonce und dann noch Auepierre. Diese Gebiete wurden um Laufe der 80er nach und nach wieder Grasonce zugefuehrt. Wieso und warum diese seperat waren, das koennte man noch ueberlegen.

    Zu beachten sind desweiteren aber die Ueberseegebiete. Die Monarchie wird diese wie Kolonien gefuehrt haben, die Praesidialrepublik aehnlich. Die Volksrepublik hat den Gebieten aber Regionstatus eingeraeumt, und somit denen mehr politische Mitsprache gegeben, aber nicht so furchtbar viel. Allgemein ist Grasonces Interesse immer noch dieses, ein Weltreich aufzubauen, bzw den Sozialismus zu verbreiten. Dennoch ist aktuell das grasoncische Militaer in einem relativ maroden Zustand. Ueber 30 Jahre wurden kaum grosse Reformen durchgefuehrt, nur erst seit kurzem wieder, nach dem die Wirtschaft anfing zu florieren.

    Louis-Philippe d'Irviné
    Gesandter der Volksrepublik Grasonce

  • Wenn der Krieg zwischen den 20ern und 40ern liegt scheidet Aurora als aggressiver Akteur in Cuello aus, da wir zu dieser Zeit noch ein Dominion von Albernia waren. Allerdings könnten wir uns eine ähnliche Kriegsbeteiligung vorstellen wie die von Kanada, bzw. Australien und Neuseeland im Ersten und Zweiten Weltkrieg, also recht große Truppenkontingente, die zum Teil an den schwierigsten Abschnitten der Front verheizt worden sind.

    Delegierter von Aurora und Ozeania

    2 Mal editiert, zuletzt von Robert Ashcroft (28. September 2009 um 16:57)

  • Pottyland
    Im 20 Jahrhundert hieß Pottyland noch nciht Pottyland, sondern "Königreich Potopia" und war ein Stadtstaat, der aus der heutigen Hauptstadt des Königreichs Pottyland, Potopia, bestand.

    Zu der damaligen Zeit war Potopia außenpolitisch relativ isoliert und hatte keine eigene Armee. Im 20 Jahrhundert konnte Potopia aber viele Einwanderer verzeichnen.
    Dies könnte auch ein Resultat eines gesamtgeschichtlichen Großereignisses sein.

  • Commonwealth of Melanesi

    Der Commonwealth of Melanesi wird auf Grund seiner eher dezentralen Lage nicht aktiv am Kriegsgeschehen teilgenommen haben.

    Die fehlende Bindung an eine Kolonialmacht (Melanesi war nie eine Kolonie eines Staates) lässt eine Neutralität sinnvoll erscheinen. Vermutlich wohlwollend gegenüber dem Empire Uni und Albernia (nähe zu deren Kolonien).

    Allerdings könnte der Krieg trotzdem Auswirkungen gehabt haben. Ein Effekt könnte eine Verschiebung des Exportgeschäftes von Agroprodukten zu Stahl, Kohle und Öl sein.

    Ergebnis des Kriegs für Melanesi: Melanesi wegen der neutralen Haltung gestärkt aus dem Krieg hervor, da der erhöhte Bedarf an Stahl, Öl und Kohle in der Welt die Industrialisierung im Commonwealth beschleunigte.

  • Albernia

    Grundsätzlich erscheint nicht ausgeschlossen, dass Albernia auf der Seite der Aggressoren tätig gewesen ist. Antreiber dafür könnte eine rechtsautoritäre Regierung gewesen sein, die mit demokratischen Mitteln ins Amt gekommen ist und in der zweiten Hälfte des Krieges abgelöst wurde. In diesem Falle müsste der Krieg jedoch bereits in den 1930er bis 1940er Jahren stattgefunden haben und wäre in seiner Brutalität und Zielsetzung nicht mit dem Zweiten Weltkrieg vergleichbar.

  • Gut. Ich sehe bisher durchaus Interesse, sogar den einen oder anderen interessanten Ansatz. Aber der richtige Funke - dass sich mal wirklich mehrere Staaten zusammentun und eine aktive Rolle übernehmen - fehlt bisher.
    Irgendwie wollen alle nur ein bisschen Krieg und am Ende möglichst auf der Gewinnerseite sein.

  • Sofern die LON-Staaten (Ozeania (?) und Melanesi als unabhängige Nationen, Aurora und Cranberra als mit dem Mutterland eng verbundene Dominions) dem albernischen Vorschlag folgen, hätten wir für den Beginn zumindest schon einmal einen Block. Dann bräuchten wir noch einen ersten Gegner und einen Grund (oder zumindest einen Anlass).

    Für Albernia dürfte die Verteidigung seiner Vorherrschaft zur See im Vordergrund gestanden haben; das ganze könnte mit missionarischen Gefühlen im Stile von the white man's burden ergänzt werden. Anlass für einen Waffengang könnte die Befürchtung gewesen sein, dass eine Nation versucht, den Two-Power Standard außer Kraft zu setzen.

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