Beiträge von De Rossi

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    Ich sehe das etwas anders. Das Ergebnis war überhaupt nicht eindeutig. Mir scheint es so, dass es durchaus Reformwünsche zu geben scheint.

    Daher wäre mein Vorschlag, dass wir erstmal die konsensfähigen Punkte herausarbeiten und die Reformen in kleineren Schritten angehen.

    Konnte das Serviceteam in irgendeiner Weise evaluieren, ob die bisherige Regelung voll ausgeschöpft wurde? Gibt es einen oder mehrere Mitgliedsstaaten, die existenziell von einer Erweiterung der aktuellen Bedingungen profitieren würden?

    Ich bin grundsätzlich weiterhin für die Idee Ausgestaltungsstaaten zu ermöglichen. Mit fehlt für den hier vorliegenden Entwurf des Serviceteams allerdings noch der reale Veränderungsdruck.

    Gerne würde ich etwas aus der realen Praxis der Staaten erfahren, die bisher von der Möglichkeit Gebrauch machten. Oder von den Staaten, die bisher vor Ausgestaltungsstaaten zurückschreckten, weil die bisherigen Regelungen nicht ausreichten.

    Und sorry Rossi, aber man muss eben nicht "beide Seiten anhören". Manchmal reicht es einfach sich einfach in die Lage zu versetzen.


    Bitte habe Verständnis, dass es mir nicht primär um irgendwelche Seiten geht.
    Mir tut es erstmal leid, wie sich die MN-Szene noch weiter fragmentiert.
    Und zweitens tut es mir auch um dich und Platzi leid. Ich kenne Platzi seit 2006, habe viel und gerne mit ihm in Dionysos gestritten und war auch danach nicht immer einer Meinung mit ihm. Aber grundsätzlich habe ich ihn als edlen Charakter kennengelernt. Dich kenne ich auch schon viele Jahre, und da waren echt viele gute Szenen dabei an die ich gerne zurückdenke.

    Letztendlich habe ich gar keine Aktien mehr in den MNs und nutze lediglich eine Statler/Waldorf-Position, um einige Sachen zu kommentieren.
    Ich habe dabei echt die Sorge, dass ihr in Zukunft noch mehr Zeit für Konflikte und Gesinnungskriege habt, wenn die K.I. bald sämtliche Simulationen, Ausgestaltung und Bildbearbeitung für euch übernimmt.

    Und nein, ich kann mich wohl kaum in eine Seite hineinversetzen. Das maße ich mir nicht an. Aber ich konnte zumindest ein wenig versuchen ein wenig die Wogen zu glätten, in dem Wissen, dass das selten gut endet und man selbst in die Mühlen gerät.

    Habt ein schönes Wochenende!

    Aber es ist in Ordnung, "Schiedsrichter" De Rossi erkennt auf Unentschieden.


    Und nein, mit Rechten diskutiert man nie alleine, man macht das immer öffentlich, dann sieht man wer sich da alles die White Knight Uniform anzieht, Rossi.

    Bevor freundliche Vermittlungsversuche so missverstanden werden, bin ich dann lieber raus.
    Tut mir wirklich leid um uns.

    Schade, dass es bei manchen einfach nicht mehr eine Stufe darunter läuft. In dieser Hinsicht werden wir nicht mehr zusammenkommen, bei allem Respekt Josip Olic.
    Wir reden beim Platzmeister nicht von einem Menschen, der die letzten 20 Jahre ständig durch Nazi-Gejohle und der Herabwürdigung von Minderheiten aufgefallen wäre.
    Insofern bleibe ich trotz deiner Aussagen dabei, dass es in diesem Falle sicher eine persönliche Aussprache vorab getan hätte.

    Und ganz generell spreche ich erstmal vernünftig mit Jedem, sogar wenn mit dessen/deren Meinung nicht gefällt.
    Und ich kann euch beruhigen, Doofheit oder samtliche *Ismen sind keine ansteckenden Krankheiten.

    Es sieht für mich gerade so aus, als ob der Sandpunkt unverändert ist, da es keine Distanzierung zu dem Begriff oder der mit ihm verbundenen Ideologie selbst gibt. Da hilft es auch nicht in den emotionalen Angriff überzugehen, auch wenn man persönlich getroffen ist.


    Nur weil es eine Aussage der Vergangenheit ist, heißt das nicht, dass sich etwas verändert hat, wenn man es nicht reflektiert hat.

    Ich habe keineswegs ausgeschlossen, dass auch ich dem Platzmeister dringend zu Reflexion und zu einem differenzierteren Umgang mit diesem Thema rate. Die entscheidende Frage für mich ist jedoch, ob eine solche Auseinandersetzung in der Öffentlichkeit tatsächlich zielführend ist – oder ob man auf persönlichem Weg nicht deutlich mehr Verständnis, Offenheit und echtes Interesse erzeugt, als wenn sich jemand öffentlich rechtfertigen oder verteidigen muss.

    In gesellschaftlich stark emotionalisierten Debatten – wie rund um das Thema Gendern – geht es oft weniger um Argumente als um Haltung, Zugehörigkeit und moralische Abgrenzung. Umso wichtiger wäre ein Umgang, der auf Respekt, Differenzierung und Gesprächsbereitschaft setzt, statt auf Zuspitzung und moralische Verurteilung.

    Meinungen zu Sprache, Identität oder gesellschaftlichem Wandel dürfen unterschiedlich sein, ohne dass daraus automatisch eine Abwertung der Person folgt.

    Besonders problematisch wird es, wenn versucht wird, Menschen anhand von Aussagen zu beurteilen oder öffentlich zu diffamieren, die viele Jahre zurückliegen.

    Gesellschaftliche Diskurse entwickeln sich weiter – ebenso wie Menschen selbst.
    Wer jemandem zehn Jahre alte Äußerungen vorhält, ohne ihn heute persönlich und fair nach seiner aktuellen Haltung zu fragen, verweigert bewusst die Möglichkeit von Entwicklung, Lernen und Differenzierung.

    Eine erwachsene (wir sollten ja mittlerweile alle erwachsen sein) Gesprächskultur lebt davon, dass wir einander zuhören, nachfragen und bereit sind, Positionen im Kontext ihrer Zeit und der persönlichen Entwicklung zu betrachten.

    Öffentliche Anklage ersetzt kein Gespräch, und moralische Empörung ist kein Ersatz für ernsthaften Dialog. Wer wirklich an Aufklärung und Verständigung interessiert ist, sollte den direkten, respektvollen Austausch suchen – nicht den öffentlichen Pranger.

    Ich bin sicher, dass das auch im Rahmen einer PN hätte geklärt werden können. Und wenn der Platzmeister seine damalige Position bestätigt hätte, bliebe ja immer noch die persönliche Entscheidung, seine Installationen zu meiden.

    Unabhängig von der berechtigten Frage, ob die CartA Reformen braucht, möchte ich doch einfach mal dem vielfach pessimistischen Grundtenor in der Debatte eine andere Position entgegen setzen.

    Die CartA hat seit ihrem Bestehen ihre Funktion und ihren Auftrag sehr erfolgreich erfüllt.

    1. Die CartA ist bis dato in der Lage der MN-Welt eine geografische Grundlage zu bieten.

    2. Die CartA ist die am längsten bestehende Kartenorga der deutschen MNs.

    3. Das Regelwerk bietet allen Akteuren eine relative Sicherheit. Sie regelte und regelt sehr erfolgreich die Frage, wie ein Land auf die Karte kommt, darauf bleibt und runterfliegt. Es scheint trotz vieler Hinweise auf Mängel der kleinste gemeinsame, erfolgreiche Nenner zu sein.

    4. Die CartA hat die leidige Kartendiskussion befriedet.

    5. Die CartA ist als „Qualitätskarte“ gestartet (was immer das in der Rückschau sein sollte), und hat sich zur Gemeinschaftskarte entwickelt. Die CartA-Standards haben sich letztendlich zu Standards der Community entwickelt, das Konzept der OIK hat nicht überlebt.

    6. Die CartA war nie von einzelnen Personen abhängig.

    7. Die CartA agierte immer unabhängig von Cliquen, Lagerkämpfen und Stimmungen.

    Also, bevor vielleicht berechtige Reformen diskutiert und umgesetzt werden, sollte man auch mal einen Blick auf das Gute im Schlechten werfen.

    Unterm Strich ist die CartA immer noch ein Erfolgsprojekt.

    Gut, mir solls Recht sein. Es war ja ein Angebot dem vielleicht etwas Leben einzuhauchen

    Nene, lass dich da mal nicht von den falschen Leuten verhetzen.
    In der Sache gibt es auch nicht das allseits beliebte Schwarz und Weiß, sondern eine Abwägung der Interessen und Möglichkeiten.

    Mein wichtigster Aspekt ist, dass die Kommunikationsplattform bzgl. Hosting der CartA in langfristig bewährten Händen ist. Und das sehe ich bei Platzi absolut weiterhin gegeben.
    Den Ausbau des Angebots oder die Erweiterung um den KdN sehe ich persönlich weniger kritisch , solange die CartA kein Anhängsel einer SimOn-Organisation ist.
    Und Ersteres, also den Ausbau des Angebots, habe ich selbst während meiner Hosting-Zeit hier versucht. Da war die Erfahrung lediglich, dass es nur ein Bruchteil der Mitglieder interessierte und von noch wenigern genutzt wurde. Allerdings waren vor 12 Jahren die Möglichkeiten noch begrenzter und mein Angebot vielleicht auch nicht attraktiv genug. Daher finde ich persönlich solche Diskussionen interessant.

    Ich bezweifele aber ganz persönlich, dass die mangelnde Bereitschaft neuer Mitspieler in den MNs mitzuwirken an dem Kommunikations-Angebot der CartA liegt. Das wäre mir etwas zu schlicht gedacht. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

    Die CartA braucht eine Kommunikationsplattform um ihren Auftrag zu erfüllen. Der Auftrag ist:

    Die Cartographie-Assoziation (CartA) ist eine Organisation auf Meta-Ebene. Ihre Aufgabe ist ausschließlich die Erstellung und Pflege einer internationalen Gesamtkarte.

    Der neue oder alte Hoster sollte seine Befähigung für diese Funktion dadurch unter Beweis stellen, dass er unabhängig von Launen oder Lebenslage langjährige Zuverlässigkeit bietet.

    Insofern bin ich mit dem jetzigen Hoster sehr zufrieden und würde lediglich begrüßen, dass die Forensoftware auf den neuesten Stand gebracht würde. Sollte dafür der Hut herumgehen, werde ich sicher meinen Anteil beisteuern.