Die Carta (Themenfremdes aus "Teile der CartA-Karte sind falsch gekrümmt.")

Achtung: Dieses Forum wurde umgezogen, deshalb könnten vereinzelt Links und BB-Codes nicht funktionieren. Das kann einfach an die Administration gemeldet werden.
  • Wir sollten uns übrigens nicht nur mit der Frage der falschen Krümmung beschäftigen. Genauso wichtig ist es, den bestehenden Bürokratiewahnsinn deutlich abzubauen. Die Karte muss wieder die tatsächliche Spielrealität abbilden.

    Zudem zeigt sich, dass das vielfach geforderte Angebot zu Ausgestaltungstaaten nicht in dem Umfang angenommen wurde, wie erhofft.

    Für 2026 sollten wir daher klar verschlanken und vereinfachen. Ausgestaltung und Sicherheiten bleiben wichtig, aber der Anspruch muss sein: weniger Hürden, mehr Nutzbarkeit und eine Karte, die die Realität abbildet.

  • Sehe ich anders. Die Karte ist bereits heute stark von inaktiven Projekten und Akteuren geprägt, die eher für sich spielen wollen, statt miteinander auf einer gemeinsamen Welt. Eine weitere Verschlankung ohne klare Leitplanken würde aus meiner Sicht nicht zu mehr Realität führen, sondern zu noch mehr Chaos und weiterer Separation.

    Gerade Ausgestaltungs- bzw. NPC-Staaten sowie sinnvoll gesetzte Schranken sind wichtig, um Aktivität zu bündeln, Interaktion zu fördern und die Karte überhaupt bespielbar zu halten. Durch die weitere Senkung von Hürden und Möglichkeiten entstehen zudem keine nachhaltigen Projekte, sondern vor allem kurzfristige „Ferien-Nationen“. Diese mögen auf den ersten Blick Aktivität erzeugen, tragen aber kaum zum dauerhaften Interprojektspiel bei. Im Gegenteil: Sie binden Aufmerksamkeit, ohne langfristig Verantwortung oder Verlässlichkeit aufzubauen, und schaden damit dem gemeinsamen Spiel mehr, als dass sie ihm nutzen. Weniger Hürden klingen attraktiv, lösen aber nicht das Kernproblem mangelnder Beteiligung und Abstimmung. Entscheidend ist nicht möglichst wenig Struktur, sondern eine Struktur, die gemeinsames Spiel ermöglicht und Inaktivität begrenzt.

  • Ich verstehe den Punkt, halte aber Ursache und Wirkung für vertauscht. Die mangelnde Interaktion ist aus meiner Sicht auch Folge einer Überregulierung, die reale Spielpraxis nur unzureichend abbildet. Strukturen sollen gemeinsames Spiel ermöglichen, dürfen dieses aber nicht durch Komplexität und Hürden ersticken.

    „Ausgestaltungsstaaten“ sind sinnvoll, das bestreite ich nicht. Die Erfahrung der letzten Monate zeigt jedoch, dass sie in der vorgesehenen Breite kaum angenommen wurden.

    Gleichzeitig ist die Karte in ihrer aktuellen Form für Außenstehende wie Rückkehrer schwer lesbar: Zuständigkeiten, Statusfragen und geografische Verortungen sind oft unklar oder nur mit erheblichem Rechercheaufwand nachvollziehbar. Das erschwert Orientierung und senkt die Einstiegshürde nicht, sondern erhöht sie.

    Ganz konkret: Ich suche seit einer halben Stunde den Kartenplatz von Kaschutistan. Wo liegt Hsinhai? Was ist Tatarstan? Ist die Tanurische Konföderation ein souveräner Staat oder ein abhängiges Gebiet von Nordhanar? Ist Katista untergegangen oder nicht? Gehört Heroth zu Gran Novara oder doch nicht? Solche Unklarheiten sind kein Randproblem, sondern betreffen die Nutzbarkeit der Karte im Kern.

    Leitplanken sind notwendig, aber sie müssen schlank, verständlich und realitätsnah sein. Mein Punkt ist daher nicht „weniger Struktur um jeden Preis“, sondern eine andere Struktur: einfacher, klarer und näher an der tatsächlichen Aktivität.

    Wenn die Karte primär formale Ordnung abbildet, statt gelebtes Spiel, verliert sie ihren Zweck. Für 2026 sollten wir daher prüfen, welche Regeln wirklich Interaktion fördern und welche lediglich Komplexität verwalten, ohne das Kernproblem mangelnder Beteiligung zu lösen.

  • Wenn die Karte primär formale Ordnung abbildet, statt gelebtes Spiel, verliert sie ihren Zweck. Für 2026 sollten wir daher prüfen, welche Regeln wirklich Interaktion fördern und welche lediglich Komplexität verwalten, ohne das Kernproblem mangelnder Beteiligung zu lösen.

    Das war in der Vergangenheit auch sicher so. Aber das ist nicht mehr die Realität. Botherfield hat das vor 2 Jahren auch schon so gesagt. Ich würde mir auch wünschen, dass die Projekte die Möglichkeiten auch nutzen würden, gerade was die Eintragung bereits bestehender Ausgestaltungsstaaten angeht.

    Ich verstehe das auch rückwirkend nicht: damals war so ein Druck da, dass das unbedingt kommen muss. Und eigentlich wäre es dann ja gut wenn Kaschutistan, Valorien, Bengali, Underbergen, Al-Bathia/Farnestan, Korland, Wiedemünde, Hshinhai, Masowien-Baltonien. Ich habe sicherlich noch ein paar vergessen… sicher kann man bei manchen streiten ob es überhaupt Sinn macht, weil zig Jahre nicht bespielt. Aber ansonsten sind ja mt Usitien, Isteran, Mollilo und Obrador aktuell nur "Neue" eingetragen.

  • Und damit wisst ihr dann auch warum ich eine Parallelkarte fahre.

    Die Regeln waren immer nur dafür gut Leute davon abzuhalten Bullshit zu veranstalten. Da hilft es nicht, dass es noch diverse Klüngelgruppen gibt, und vermutlich auch solche die Schindluder treiben würden wenn man sie ließe.

    Und davon, dass hier noch mal massig Leute kommen solltet ihr euch verabschieden. Gurkistan ist eine Abnormalität. Man bekommt die Leute nur über Rollenspiel, und ganz ehrlich, da gibt es bessere Formate.
    Und auch wenn es wünschenswert wäre, eine einzige Community werden wir nie. Dafür sind einige hier zu eigenbrödlerisch, ich zum Beispiel. Heißt: Wir brauchen einen Rahmen, und der muss halten. Und dieses "Aber die Wasserquadrate bumms bis Penis sind gesperrt", alter hör mir auf.

  • Und dieses "Aber die Wasserquadrate bumms bis Penis sind gesperrt", alter hör mir auf.

    Ich hätte das nie gedacht, aber ich stimme Lande da zu, wer 'ne Insel-MN schaffen will, braucht jemand anderen, der ihm die Fläche freisperrt, da muss man wirklich mal ran

    I've walked for miles in this pit of danger
    A place where no one follows me, I walk alone

  • Ich hätte das nie gedacht, aber ich stimme Lande da zu, wer 'ne Insel-MN schaffen will, braucht jemand anderen, der ihm die Fläche freisperrt, da muss man wirklich mal ran

    Das heißt, du hast Korland, Wiedemünde, Masowien-Baltonien, Tartastan, Hsinhai und Kaschutistan als Inselstaaten konzipiert oder was hielt dich davon ab, diese Projekte eintragen zu lassen? Die Frage sei erlaubt, da diese an verwandter Stelle wie z. B. bei der Konferenz der Nationen als Gründungsmitglieder auftraten.

    Friedrich von Wexel
    Dionysiakí Dimokratía

  • Das ist von mir gar nicht kontrovers gemeint. Ich würde mich einfach über eine vollständige Karte freuen. Es kann doch nicht sein, dass man parallel noch seine eigene vollständige Karte pflegen muss. Wenn es die Regeln sind, die Leute davon abhalten, ihre Projekte einzutragen, stimmt an den Regeln etwas nicht. Wenn die Hälfte der Community diese Staaten ohnehin als real existierend erachtet, können sie qualitativ nicht so minderwertig sein, dass sie der CartA nicht genügen.

  • Auf meiner Karte ist alles fertig.
    Mein Punkt ist immer noch: Ich kann nicht verlangen ohne zu liefern.

    Die Regelwut kam immer daher weil es wie in jeder Gruppe halt Arschgeigen gibt die Regellücken pietätlos ausnutzen. Ein Gentlepeople-aggrement kann man schon fast vergessen. Auf ein, zwei, drei Leute einigen die jeder irgendwie mag die dann quasi diktatorisch die Sache verwalten? Also, fällt mir einer ein den jeder mag? Nein. Vielleicht noch Bene. Solche Leute müssen dann aber obendrauf auch noch Bock und Zeit haben.
    Hat man sowas nicht müssen wieder Regeln her, und die werden einfach absurd. Wenn ich mich durch die Regeln randaliere blieben nicht viele, aber ich habe das Problem, ohnehin schon nicht zu verstehen was die Charta aussagt und was weiß ich denn. Ich will nur eine fucking Weltkarte.

  • Ich verstehe die CartA als eine ehrenamtliche Dienstleistung zur Erstellung einer SVG-Karte. Dann habe ich beispielsweise den folgenden Artikel erstellt: https://www.mn-nachrichten.de/?p=12538

    Dabei fällt dir auf, dass zahlreiche Länder auf der Karte nicht auffindbar sind. Aus Verzweiflung markierst du noch ehemalige Mitglieder mit, damit es voller aussieht. Ich habe jede SVG-Version gespeichert; die Silhouette von Tchino musste ich aus der Karte vom Oktober übernehmen. Zu den übrigen KdN-Mitgliedern konnte ich keine entsprechenden Informationen finden.

    Das mag ein zu vernachlässigendes, tragisches Einzelschicksal sein und soll keinesfalls als Vorwurf verstanden werden, dass jemand seine Aufgaben nicht erfüllt. Möglicherweise ist es auch nicht meine Aufgabe, zu bewerten oder zu beeinflussen, wer sein Projekt einträgt und wer nicht. Die Verwaltung hier ist gut organisiert. Dennoch habe ich den Eindruck, dass es an irgendeiner Stelle hakt.

  • Die Karte wurde auch in den letzten 15 Jahren kaputtgerödelt. Das ist schon länger keine Wagner VII mehr. Das wurde auch schon irgendwo diskutiert.
    Ich halte mich hier mit Scheiße zu schmeißen wie ein kleines Äffchen mal zurück :)

  • Das heißt, du hast Korland, Wiedemünde, Masowien-Baltonien, Tartastan, Hsinhai und Kaschutistan als Inselstaaten konzipiert oder was hielt dich davon ab, diese Projekte eintragen zu lassen? Die Frage sei erlaubt, da diese an verwandter Stelle wie z. B. bei der Konferenz der Nationen als Gründungsmitglieder auftraten.

    Die liegen alle auf lagowischem Kartengebiet, quasi als Untermieter: So in die Richtung sieht das aus:

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!