Ich glaube nicht, dass das inhaltlich irgendeine Verbesserung bringt, denn Zeitung lesen kann man auch in drei Beiträgen am Stück. Dafür ist es aufwendiger zu kontrollieren, weil auf der Hauptseite von Foren in der Regel der letzte Beitrag sehr sichtbar ist, aber der drittletzte nicht unbedingt.
Irgendwann werden auch 3 Beiträge zu Aufwändig, wenn man sich dafür immer den Wecker stellen muss. ![]()
Letztendlich ist diese Regelung nur anwendbar für Situationen in denen eine MN vollständig inaktiv ist (dauerhaft oder zeitweise) und sich nicht einmal mehr um Alibibeiträge bemüht. In diesem Fall ist es egal, ob man nach einem oder drei Beiträgen schaut.
Das sehe ich anders. Die Inaktivität ist klar definiert für den Zeitraum von 30 Tagen. Es braucht dann nicht "noch mehr Inaktivität".
Das Wort "Alibibeiträge" sagt schon alles: Sie sind ein Alibi, um die Löschung zu vermeiden. Nicht, die MN mit Leben zu füllen.
It's not a bug, it's a feature.
Wobei ich verstehe, dass es hier zwei verschiedene Ansätze gibt: Deiner scheint es zu sein, möglichst viel Kartenplatz freizuräumen, indem MNs sofort, wenn sie gelöscht werden können, auch wirklich gelöscht werden. Mein Ansatz ist es eher, mich darum zu bemühen, dass Staaten, die die Frist reißen oder ihr nahe kommen, durch einen freundlichen Tritt in den Hintern wieder aktiv werden und die drohende Löschung mehr eine "Motivationshilfe" als ein Selbstzweck ist.
Als Motivationszeitraum gibt es doch die 14 Tage Widerspruchsfrist. Sie wäre sonst überflüssig.
Wenn eine MN wieder aktiv wird, bevor das Serviceteam zur Tat schreitet, umso besser. Dann ist das Ziel schon erreicht. Welchen Sinn sollte eine nachträgliche Inaktivitätsfeststellung haben? Geht es dir mehr darum, andere Spieler zu bestrafen, als sie zur Aktivität anzuhalten?
Du stellst hier die steile These auf, dass ein einziger "Alibibeitrag" nach Ablauf der 30-tägigen Frist und mit Vorwarnung der Möglichkeit einer Löschung bedeutet, die MN sei wieder aktiv. ![]()
Der Sinn einer solchen Regelung ist klar: Damit Verzögerungen bei der Feststellung nicht dazu führen, dass eine bestehende Inaktivität niemals festgestellt werden kann, weil es immer wieder einen "Alibibeitrag" gibt.
Inhaltlich bin ich leidenschaftslos, was diese Frage angeht. Ich vertraue der Vollversammlung genug, dass sich nicht zwei Drittel grundlos gegen einen anderen Staat verschwören. Für nötig halte ich es nicht. Ich habe diesen Weg bisher deswegen nie gewählt, weil er rein symbolisch wäre, da ja bisher ein Widerspruch möglich ist und die finale Löschung nur über die 30-Tage-Regel geht, was mit Alibibeiträgen leicht zu verhindern ist.
Da ist das Wort ja wieder im absolut richtigen Zusammenhang. (Markierung durch mich.) ![]()
In der Formulierung würde ich es aber begrüßen, das Regelwerk möglichst knapp zu halten und dementsprechend einfach 2. umzuformulieren in "Auf Antrag des Serviceteams oder dreier Delegierter..."
Gerne.
Im Gegensatz zu einer starren 30-Tage-Regel, die ja im Moment weit weniger starr angewendet wird als der Antrag für die Zukunft beabsichtigt, halte ich diesen Punkt tatsächlich für gut, weil inhaltlich wertvolle Aktivität durch eine Mindestbeitragszahl nie erfasst werden kann. Mit dieser Änderung würde die Inaktivitätsfeststellung durch die Vollversammlung von einem nur symbolischen Akt zu einer ernsthaften Alternative für die wenigen Fälle, die über viele Monate und Jahre nur Alibibeiträge verfassen.
Dann kann ich nur dafür werben, diesem Punkt bei der späteren Abstimmung auch zuzustimmen. ![]()