Änderung der Kartendefinition
Artikel 1
§ 8 wird durch folgende Regelung ersetzt:
§ 8. Projektion.
(1) Die Vollversammlung definiert mit einfacher Mehrheit eine flächentreue Standardprojektion für die Karte. Eine Projektion im Plate-Carrée-Format (quadratische Plattkarte) muss dabei jederzeit zur Verfügung stehen oder die Grundlage der Standardprojektion bilden.
(2) Die Serviceleitung legt die genaue mathematische und technische Definition der Standardkarte fest und schlägt sie der Vollversammlung zur Beschlussfassung vor.
(3) Die Karte ist nicht erweiterbar.
Die Grundordnung sollte keine technischen Details definieren; die Serviceleitung ist dafür in der Regel besser geeignet. Zudem sollten wir „Wagners Entwurf“ nicht so strikt als Standardkarte festschreiben. Es ist besser, stattdessen allgemein auf ein flächentreues Format zu setzen. So kann beispielsweise „Equal Earth“ (eine Projektion, die es zur CartA-Gründung noch gar nicht gab) durch einen einfachen Beschluss eingeführt werden. Wichtig wäre evtl, dass wir in Zukunft eine Plate-Carrée-Darstellung als technische Basis bereithalten. Aber auch das ist die Frage ob es hier definiert sein muss.
In Absatz 2 wird die Zuständigkeit so geregelt, dass das Serviceteam der Vollversammlung die technische Grundlage vorschlagen muss. Bei der aktuellen Karte ist dies "Wagners Entwurf 20b bzw. Wagner VII mit einer Auflösung von 89,67945 km² pro Pixel". Sollte man künftig auf Equal Earth wechseln oder die Karte höher auflösen wollen, muss dafür nicht mehr die Grundordnung mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit geändert werden. Stattdessen kann die Serviceleitung die Vollversammlung um eine einfache Mehrheitsentscheidung bitten.
Gibt es dazu Fragen?
Kann ich etwas zusätzlich erläutern?
Es ist im Grunde der Versuch allgemeines nur noch in der GO zu regeln, technisches aber nicht mehr und ebenfalls im nächsten Zug schlage ich dann der VV vor die Equal Earth einzuführen. Das würde ich dann aber noch mal separat begründen, es ist aber in den verfangenen Monaten ja schon häufiger auch durch Tin gezeigt worden. Sie ist ähnlich einfach und hübsch wie die Wagner, aber vor allem berechnungstechnisch einfacher.