TOP 3 - Das Regelwerk

  • Zitat

    Original von Wolfram Lande
    Ich bin indes dafür, dass das "Kuratorium" (die "kleine Vollversammlung"/das "Zwischenorgan" aus Herrn Desiderius Vorschlag auch Kartographen/Direktoren wählen kann die nicht diesem Kuratorium angehören.

    Beispiel: Die Staaten wählen Herrn Madison, Herr Desiderius, Herr Metternich, und xy und xz. Aber nun wollen unbedingt alle Herrn Grimmberg oder Rüdy als Kartenzeichner ... die aber beide im Beispiel nicht Mitglied sind.
    Ich hoffe das Beispiel ist verständlich.


    Meine vollste Unterstützung und ich denke das sehen die übrigen Damen und Herren ähnlich.

    Es geht ja gerade darum Positionen nach "Eignung" und nicht nach reinen Sympathien für Staaten zu besetzen. Was würde der Orga ein Desiderius als Kartenzeichner nützen nur weil er einem Mitgliedsland angehört, während der deutlich geeignetere Herr Grimmberg als "staatenloser" außen vor bliebe.

    Letztlich finde ich natürlich auch, dass die Basis einer Orga, also die "Staaten" dennoch auch ein gewisses "Notbremsenrecht" haben sollten. Wenn also eine gewisse Mehrheit der Delegierten mit der Arbeit des Zwischenorgans unzufrieden ist, sollte da auch eine Handhabe gegeben sein.

    Ryu Chishu

  • Zitat

    Original von Wolfram Lande
    Ich störe mich ernsthaft an "1.2 Die NKO ist eine Sim-On-Organisation.".
    Auch wenn es nervt, ich finde die Formulierung "§2) Die NKO ist eine Organisation auf Meta-Ebene." einfach sehr viel toller und äh, simon? Nein danke.

    Sorry, sollte auf sim-off heissen.

    Direktorin der CartA

    "Das Leben besteht nicht darin, gute Karten zu erhalten, sondern mit den Karten gut zu spielen."

  • Zitat

    Original von Vesta Spondylos

    Sorry, sollte auf sim-off heissen.

    Dachte ich mir, ich wollte nur sicher gehen.

  • Zitat

    Original von Erasmus Desiderius


    Meine vollste Unterstützung und ich denke das sehen die übrigen Damen und Herren ähnlich.

    Es geht ja gerade darum Positionen nach "Eignung" und nicht nach reinen Sympathien für Staaten zu besetzen. Was würde der Orga ein Desiderius als Kartenzeichner nützen nur weil er einem Mitgliedsland angehört, während der deutlich geeignetere Herr Grimmberg als "staatenloser" außen vor bliebe.

    Ja, da kann ich auch vorbehaltlos zustimmen. Und sorry, der muss jetzt mal sein: "Das gibt es bei der GF ja auch schon" *fg* :D ;)

    Der Satzungsentwurf geht m.E. auch deutlich in die richtige Richtung. Ich finde 7 zwar keine optimale Zahl, weil diese im Gegensatz zu 6 oder 9 keine symetrische Wahl alle 2 oder 3 Monate ermöglicht, aber ich gebe zu: das ist wohl eher Kosmetik. :)

    Nochmal zum Thema Staaten/Personen: Ich glaube das die letzten Postings schon gezeigt haben, daß hier Unterschiede in der Wahrnehmung bzw. Simulation bestehen, die (zumindest für mich) auch erklären, warum dieses Ansinnen bzw. die von mir beigemessene Tragweite so nicht gesehen wird. Ich bin ja gerade der Auffassung, daß die Mitglieder der Kartenorga zumindest versuchen sollten, explizit nicht die Interessen ihrer Heimatländer zu vertreten, sondern die der Organisation, aber wie gesagt: Da scheint es hier unterschiedliche Interpretationen zu geben.

    Einen "sachlichen" Unterschied gibt es aber eben doch: Die Personenwahl sorgt dafür, daß eben die Person für 6 Monate das Mandat in der Kartenorga hält und damit nicht vom Staat allein ausgetauscht werden kann. Aber wenn ich den Vorschlag richtig verstehe, ist das auch in ihm so intendiert.

  • Sagen wir so, ich als Wolfram /Abtacha/Stefan bin hier a) für der Delegierte und damit für mein Land abgeordnet (Dass ich mich selbst eingesetzt habe sei mal aussen vor) und b) als Stefan/Person für die Kartenorganisation Direktor.

  • Ich frage mich, ob wir diesen Punkt überhaupt klären müssen. Wenn eine gewählte Person der Auffassung ist, sie müsste die Interessen ihres Heimatstaates vertreten - bitte, warum nicht? Das tangiert doch den "Trenner" zwischen Simon und Simoff nicht, der sich nicht als Repräsentant seiner Heimat-MN, sondern als Delegierter nur seiner selbst sieht.

    Jonathan Metternich Hughes

  • Zitat

    Original von Erasmus Desiderius
    Beides "zusammen".

    - die Vollversammlung wählt gemäß der "GF-Seite" nur dieses Zwischenorgan das dann die Legislative stellt und das eigentliche Direktorium wählt.
    - das Zwischenorgan ist eben besagter "Pluspunkt" für die GF-Seite.
    - das Direktorium wollen ja beide Seiten.
    - das Tribunal dient wie gesagt der "Rechtssprechung" und wird im Sinne der AIC-Seite übernommen - "Pluspunkt" für die AIC-Seite.

    Für mich würde das bedeuten

    "Große Versammlung"
    + alle eingezeichneten Staaten sind mit einem Mitglied vertreten
    + beschließt über Satzungsänderungen
    + wählt die Mitglieder der Kleinen Versammlung
    + wählt Mitglieder des Tribunals
    + Kann Veto gegen Beschlüsse der Kleinen Versammlung einlegen

    "Kleine Versammlung"
    + besteht aus 9 (oder mehr/weniger) Mitglieder, die von der Großen Versammlung in einem bestimmten Modus gewählt werden
    + wählt die Mitglieder des Direktoriums
    + beschließt über Eintragungen und Löschungen
    + verabschiedet Richtlinien

    "Direktorium"
    + besteht aus Generaldirektor, Kartograph und X Gutachtern (Mitglieder des Direktoriums können alle werden, egal ob sie in der kleinen Versammlung sitzen, oder nicht)
    -- Generaldirektor leitet Sitzungen der Großen und Kleinen Versammlung, bearbeitet Anträge und besorgt das Tagesgeschäft
    -- Kartograph zeichnet Karten
    -- Gutachtern beurteilen die Anträge auf Neueinzeichnung, Gebietserweiterung, ggf. Löschung. Hier kann man auch über eine Gutachterkommission nachdenken, die alle 2 Monate von der Kleinen Versammlung neu gewählt wird.

    "Tribunal"
    + besteht aus drei Richtern
    + entscheidet abschließend über alle Streitigkeiten

    Ich denke, so sehe ein guter Kompromiß aus.

  • *Drückt Herrn van Hasseldijk nochmal Ihren Vorschlag in die hand*

    Direktorin der CartA

    "Das Leben besteht nicht darin, gute Karten zu erhalten, sondern mit den Karten gut zu spielen."

  • Ich könnte damit, wenn ich die kleine Versammlungs nicht wegdiskutiert bekomme, was ich wohl nicht schaffe, leben.

  • Wie auch schon einige andere vor mir finde ich den Vorschlag insofern etwas überladen, als daß es einfach eine Ebene zuviel gibt. Mein Vorschlag wäre es daher, die "Große Versammlung" zu streichen und alle legislativen Kompetenzen der "Kleinen Versammlung" zu übertragen - fertig, aus. Jeder Staat benennt dann weiterhin einen Delegierten, der die "Kleine Versammlung" wählt und für seinen Staat in Kartenangelegenheiten spricht, mehr aber nicht mehr zu tun hat.
    Bei einer solchen Lösung ist es aber unabdinglich, strenge Regeln zu formulieren, die verhindern, daß die "Kleine Versammlung" Dinge beschließen kann, die massive ungewollte Konsequenzen für Staaten haben können, die nicht in der KV (nein, das heißt hier nicht "Kartellverband" ...) vertreten sind. Unnötig zu erwähnen, daß das TC als Rechtssprechungsorgan damit noch wichtiger würde, als es ohnehin schon ist.

  • Desweiteren müsste dort absolute Transparenz gewahrt bleiben.

  • Zitat

    Original von Wolfram Lande
    Desweiteren müsste dort absolute Transparenz gewahrt bleiben.


    Das versteht sich von selbst. Im Sinne der Personalreduktion wäre ich aber nach wie vor dafür, das jetztige VV-Modell beizubehalten und eventuell die Antragsinitiative für das (erweiterte) Direktorium zu reservieren. Ich weiß, Rousseaus Modell direkter Demokratie (andere folgten) ist von vorne bis hinten illusorisch - für Staaten. Nicht aber für eine kleine Organisation, die vielleicht irgendwann mal 40, 50 Mitglieder haben wird, unter denen zudem das geistige Niveau relativ niedrige Schwankungen aufweisen sollte. Selbst wenn das nicht gegeben ist: die OIK zeigt, daß die absoluten Schwachmaten, die immer mal wieder auftauchen, ohnehin kein Gehör finden.

    Zitat

    Original von van Hasseldijk


    ...der kann ja auch nichts. ;)


    Da wäre ich der letzte, der widerspräche ...

  • Zitat

    Original von Henry Louis zu Grimmberg
    Wie auch schon einige andere vor mir finde ich den Vorschlag insofern etwas überladen, als daß es einfach eine Ebene zuviel gibt. Mein Vorschlag wäre es daher, die "Große Versammlung" zu streichen und alle legislativen Kompetenzen der "Kleinen Versammlung" zu übertragen - fertig, aus. Jeder Staat benennt dann weiterhin einen Delegierten, der die "Kleine Versammlung" wählt und für seinen Staat in Kartenangelegenheiten spricht, mehr aber nicht mehr zu tun hat.

    Damit könnte ich leben.

    Edit: Man sollte höchstens darüber nachdenken, ob die Große Versammlung nicht auch die Richter wählen sollte.

  • Da ich das selbst schon vorschlug, könnte ich damit auch leben. Vor allem müssten die einzelnen Staaten/Delegierten dann nur im Rahmen mitarbeiten, nämlich eigene Interessen vortragen und Gremium wählen.

    Ryu Chishu

  • Zitat

    Original von van Hasseldijk
    Edit: Man sollte höchstens darüber nachdenken, ob die Große Versammlung nicht auch die Richter wählen sollte.


    Wenn wir eine KV einrichten, dann wäre ich sehr dafür, die Richter nicht von dieser, sondern von den Delegierten direkt zu wählen, so daß beide Organe eine eigene Legitimationsbasis haben und als Gegenpole wirken können, die den ganzen Laden im Gleichgewicht halten sollen.
    Was die Executive belangt, schlüge ich aber ein klassisches parlamentarisches System vor: soll heißen, daß diese aus der KV hervorgeht (eine Ausnahme könnte und sollte man vielleicht beim Kartenzeichner machen. Dieser hätte im Direktorium dann natürlich nur Stimmrecht, wenn er der KV angehört). Die KV statte man dann mit der Möglichkeit des konstruktiven Mißtrauensvotums aus, das Direktorium mit dem Recht zur Vertrauensfrage - et voilà, fertig ist das bekannte BRD-System, das bisher recht stabile Regierungen hervorgebracht hat. Das Direktorium hätte dann immer eine stabile Mehrheit hinter sich, wodurch es bei auftretenden Problemen leichter mit Regelwerksanpassungen reagieren könnte.

  • Das geht auch für mich in Richtung Kompromiss, den ich mittragen würde, wenn auch nicht aus voller Überzeugung.

    Es wird sich ohnehin im alltäglichen Verkehr zeigen, inwiefern das Modell anwendbar wäre.
    Kern meiner negativen Einstellung gegenüber des GF-Systems vor Mitte 2007 ist ohnehin nicht das Regelwerk an sich, sondern das was daraus gemacht wurde, und die Leute die es missbrauchten.
    Ich will auch nicht bestreiten, dass das undemokratische System eine logische Folge der Kartenverhältnisse 2004/2005 war und insofern ein legitimer Ansatz. Nur was von Lennox, Dahlia und Co. daraus gemacht wurde, sorgt nunmal heute und in 5 Jahren noch dazu, dass 80% der MN-Spieler einen Kotzreiz bekommen. Beispiele zu Neuenkirchen und Irkanien wurden genannt, und das sind keine Einzelfälle.
    Das soll aber jetzt nicht vertieft werden, sondern meine Haltung gegenüber dieser Kompromissmöglichkeit erklären, denn ich halte von den meisten hier Anwesenden sehr viel und denke, dass - wenn etwas neues geschaffen wird von diesem personellen Mix - man mit einer Beschneidung der Basisdemokratie als Mittelweg leben könnte und die meisten einsichtig wären, wenn sich herausstellt, dass man es nach gegebener Zeit doch reformieren müßte.
    Letzteres war ebenfalls ein großes Problem der GF. Reformwille gleich Null, auch wenn ein großer Teil der MN-Szene dagegenstand und die Orga stetig ins Stocken und damit ins Abseits geriet.

    Einmal editiert, zuletzt von De Rossi (9. April 2008 um 08:14)

  • Um mal wieder zu den wichtigen Dingen zu kommen, wenn ich es recht verstehe, ist folgendes der momentane Kompromissvorschlag:

    Direktorin der CartA

    "Das Leben besteht nicht darin, gute Karten zu erhalten, sondern mit den Karten gut zu spielen."

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!