Wahlverfahren Kuratorium

  • Noch ungeklaert ist das Wahlverfahren zum Kuratorium. Ich schlage mal folgendes vor: Jeder hat 3 Stimmen, die er auf (bis zu) 3 Kandidaten verteilen kann - fuer jeden Kandidaten maximal 1 Stimme. Wie schon andernorts gesagt, waere damit gewaehrleistet, dass nicht eine Mehrheit das Kuratorium komplett bestimmen kann.

    Gibt es andere Vorschlaege, wie man das machen kann?

    Direktorin der CartA

    "Das Leben besteht nicht darin, gute Karten zu erhalten, sondern mit den Karten gut zu spielen."

  • Ich kenne es so, dass man soviele Stimmen hat, wie es Plätze gibt. Wenigstens die Hälfte muss man davon abgeben.

    Ergo fünf Stimmen Maximum, wenigstens drei muss man wenigstens vergeben.

    Prof. Giles Penn
    Delegate from Cranberra

  • Dies wurde doch bereits im Anfangspost erklärt:
    Da bei 5 Stimmen eine Mehrheitsfraktion alle Kuratorenposten besetzen kann, wäre die "Opposition" überhaupt nicht vertreten, daher nur 3 Stimmen.

    Seine Königliche Hoheit,
    Großherzog Tiuri von Tehuri
    Delegierter von Tehuri
    Kurator der CartA

  • Zitat

    Original von Vesta Spondylos
    Gibt es andere Vorschlaege, wie man das machen kann?


    Ja: entweder teilt man die Karte in Regionen ein und bestimmt dann in jeder Region per Mehrheitswahl den Kurator: leider unpraktisch, weil sich wohl die Verteilung der Staaten auf der Karte als auch die Anzahl der Kuratoriumsmandate ändert. Bleibt also nur das "oder": man regelt die Sache per Listenwahl. Wichtig ist vor allem, daß das Direktorium, das vom Kuratorium gewählt wird, eine stabile Mehrheit hinter sich hat - was ich bestimmt schon geschätzte 764 mal gesagt habe.
    Was hier aber wieder betrieben wird, ist ein bunter Cocktail aus diesen und jenen Komponenten, was zur Folge haben wird, daß das am Ende dabei herauskommende System vorne und hinten nicht funktionieren kann ... aber nein, Peter und Paul wollen das mit ihrer lückenhaften Stammtisch-Bildung ja besser wissen als ich.

  • Listenwahl führt aber nun wirklich dazu, dass sich irgendwelche Fraktionen bilden. Ich halte das mit den 3 Stimmen für sinnvoll.

    Seine Königliche Hoheit,
    Großherzog Tiuri von Tehuri
    Delegierter von Tehuri
    Kurator der CartA

  • Sobald Du uns den Artikel ueber Kartenorganisationen in Micronations in einer wissenschaftlichen Zeitschrift zeigst, glaub ich Dir gern. Eine Kartenorga ist nunmal kein Staat.

    Das letzte was wir brauchen ist Listenwahl, weil diese erst mal Grueppchenbildung vorraussetzen wuerden.

    Direktorin der CartA

    "Das Leben besteht nicht darin, gute Karten zu erhalten, sondern mit den Karten gut zu spielen."

    Einmal editiert, zuletzt von Vesta Spondylos (12. September 2008 um 13:31)

  • Zitat

    Original von Tiuri
    Listenwahl führt aber nun wirklich dazu, dass sich irgendwelche Fraktionen bilden.


    Das ist ja gerade der Punkt: die sollen sich bilden, damit das Direktorium nicht alle zwei Wochen aufgrund wechselnder Mehrheiten abgewählt wird. Das ist die Quintessenz eines parlamentarischen Systems: daß die Executive effektiv regieren kann, weil sie in der Legislative eigentlich immer eine Mehrheit hinter sich hat und daher nicht bei jedem Thema ad hoc-Mehrheiten suchen muß.

  • Ich denke, Sie übertreiben, Herr Grimmberg. Eine Kartenorganisation ist keine politische Institution, die Aufgaben des Direktoriums sind rein praktischer Natur. Fraktionsbildung ist mehr als überflüssig.

    Jarl Eirik IX. af Seysavik
    Hertogi a.D.

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