Beiträge von Stuart Templeton

    Ja, und meine Replik war Teil dieses Scherzes, obwohl ich das natürlich noch mit einem Smilie hätte untermauern können.

    :thumbup:

    Zitat

    Auch wenn du abstreitest, dass Barnstorvia Kern des Problems ist. Für mich ist es das sehr wohl. Zwar bei mir aus einer anderen Perspektive, aber ganz nüchtern betrachtet würden wir uns hier und anderswo nicht über „Optionen“ unterhalten, wenn Barnstorvia einen seiner Aktivität seit Bestehen (sehr wohl nicht nur temporär oder phasenweise, was ich für verkraftbar hielte) entsprechenden Landesverbrauch in unserer attraktivsten Region hätte.

    Ja, das ist völlig richtig. Ich gebe wiederum auch zu, dass mein Antrag wohl erst einmal in der Schublade geblieben wäre, wenn in Barnstorvia nicht quasi Minuten vor Ablauf der 30 Tage-Frist der "Alibibeitrag" geposted worden wäre.

    Zitat

    Natürlich brauchen wir auch eine Reform, die Aktivitätsanspruch und Bestandsschutz gleichermaßen garantiert. Aber eine Diskussion darüber wäre wohl weniger verbissen und viel sachlicher, wenn hier und da der Geduldsfaden nicht gerissen wäre, und bei der anderen Partei die Trotzreaktionen nicht so ausgeprägt wären.

    Die letzte Debatte haben wir ja vor etwa einem Jahr geführt. Es war also ohnehin mal Zeit, das ganze einer Revision zu unterziehen.

    Genau, so in der Art hätte ich das auch vorgeschlagen.

    Nur in schöner. :D ;)

    1. Wenn du die Löschung Barnstorvias anstrebst, dann beantrage dazu doch besser eine neue Aussprache. Denn das hat ja mit diesem Antrag nichts zu tun, oder?

    " :P " hat offensichtlich einen Scherz gekennzeichnet. Barnstorvia ist nicht Kern des Problems, aber Bestandteil. Es gibt keinen Grund, denen unsere ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken.

    Zitat von De Rossi

    3. Das mache ich, wenn andere Eskalationsstufen überwunden sind. Bislang haben wir ja nur diesen Antrag und einen Vermittlungsversuch in Barnstorvia.

    Okay.

    Das hätte ich ehrlich gesagt schon bei einem Beitrag gedacht, und die Hürde zwischen null und eins ist wesentlich höher als die zwischen eins und drei. Die Praxis beweist, dass die entsprechenden Kandidaten entgegen dieser Erwartung sehr gut darin sind, pünktlich das formal geforderte einzuhalten. Ich denke wirklich nicht, dass eine Erhöhung der Mindestbeitragszahl irgendetwas substanziell ändert.

    Ich würde es darauf ankommen lassen, wenn sich keine alternative Möglichkeit der Aktivitäts-"Überwachung" finden ließe.

    Zitat

    Ich habe keine Ahnung, was ein "Snsrouch" sein soll und müsste mir die Details erst einmal genauer anschauen, aber an ein ähnliches System habe ich auch schon einmal gedacht. Das halte ich prinzipiell für eine Alternative. Statt sofortiger Löschung könnte man auch daran denken, dass die Fläche dann freigegeben wird, wenn sich jemand anderes dort eintragen will.

    Das sollte "Anspruch" heißen (und "Dtaaten" natürlich "Staaten"). Deine ergänzende Idee kann man vielleicht anwenden für die Phase der Eintragung als "inaktiv", wobei irgendwann mal "Schluss" sein muss.

    Zitat

    Aber wer pünktlich seine Alibibeiträge macht, wäre davon nach wie vor nicht erfasst. Das wäre also nur eine Teillösung für dein Ziel.

    Diese Fälle würden wir ja über die anderen Alternativen abdecken.

    Zitat

    Ja, natürlich. Aber wie gesagt, bei diesen offensichtlichen Kandidaten spielt momentan nicht der Willen des Serviceteams die größte Rolle, sondern schlicht, dass sie durch formale Einhaltung der 30-Tage-Regel sowieso unlöschbar sind.

    Nicht bei der schon vorhandenen Ziffer 2. ;)

    Mal den Reformvorschlag ausgeklammert denke ich, dass wir vielleicht mal schauen müssen, ob wir nicht weitere „europäische“ Landmasse schaffen können.

    1. Das würde mit einer Löschung Barnstorvias, die ja genannt worden ist, ganz gut gelingen. :P
    2. Ernsthafter: Darüber kann und sollte man nachdenken. Nur: Wo? Und möchten vorhandene Staaten dafür von ihrem bisherigen Platz verlegt werden?
    3. Bitte beantrage dazu gerne eine neue Aussprache, denn das passt hier leider gar nicht rein, dürfte aber so oder so eine gute Idee sein.

    Das ist herablassend. Es ist immernoch ein Hobby.

    Ja, unser gemeinsames Hobby. Das durch inaktive Staaten auf der Karte in Mitleidenschaft gezogen wird. Wir sehen aus wie die Deppen, wenn sich jemand statt in eine der aktiven MNs nach Barnstorvia verirrt. Außenpolitisch kann man mit euch auch nichts anfangen, da man gar keine Garantie hat, dass ihr die nächsten 30 Tage überlebt.

    Das löst in jedenfalls nicht das allgemeine Aktivitätsproblem der meisten MNen.

    Allerdings das konkrete Aktivitätsproblem einzelner MNs.

    Ich wünsche mir, hier würden auch Dinge, die nicht zum Thema passen, woanders plaziert werden.

    Dann ist es bedauerlich für dich, dass du hier deine Zensur nicht durchsetzen kannst.


    Nein, du möchtest, dass deine Definition von Aktivität von der CartA übernommen wird und sich damit verschärft.

    Das Wort Aktivität mal von einem Lexikon definiert (geklaut bei Google):


    Ak·ti·vi·tät
    /aktiviˈtɛːt,Aktivitä́t/


    Substantiv, feminin [die]

    1. [ohne Plural] aktives Verhalten, Betätigungsdrang, Energie; Wirksamkeit
    "die politische Aktivität der Partei hat sich verstärkt"

    2. [meist im Plural] Handlung, Tätigkeit, Maßnahme
    "illegale, terroristische Aktivitäten"


    Du hast mehr Energie (und Worte) in diese Debatte gesteckt als wohl in einem Jahr in die Nordmark oder in Barnstorvia.

    Es gibt eine Regelung in der Grundordnung, eine Verschärfung wird keinen positiven Effekt bringen, außer mehr freiflächen, die dann auch nicht simuliert sind.

    Ich gehe gerne das Risiko ein, eine freie Fläche zu haben, für die sich jemand begeistert und eine MN gründet, als eine belegte Fläche zu haben, die als Friedhof herhalten muss, maximal vielleicht als Museum, in dem der Staub bereits historischen Wert hat.

    Wir suchen nach einer Lösung, die nicht die Auslöschung Einzelner, sondern die Schaffung neuer Möglichkeiten zum Ziel hat?

    Ich stelle sehr in Frage, dass du dafür die notwendige Aktivität aufbringen kannst oder willst, Mr. "Hobby". ;)

    Liebe Moderation, entschuldigt bitte, dass ich so frech war und euren Job mache. Aber ich war gerade hier.

    Die kommen anscheinend gut ohne deine "Hilfe" klar und diskutieren lieber sachlich mit.


    Das sehe ich anders. Die Inaktivität ist klar definiert für den Zeitraum von 30 Tagen. Es braucht dann nicht "noch mehr Inaktivität".

    Man kann auch den Erhebungszeitraum von 30 Tagen ändern, aber dann wird es erst recht bürokratisch.

    Zitat

    Mein Punkt ist nicht, dass Alibibeiträge ein erstrebenswertes Ziel wären, sondern dass eine Änderung der Regeln von einem auf drei Beiträge nichts substanziell daran ändert, dass sie möglich sind. Den Wecker muss man sich einmal im Monat stellen und dann braucht man entweder eine halbe Minute für einen Beitrag oder zwei Minuten für drei Beiträge. Glaubst du, dass das einen entscheidenden Unterschied macht?

    Ich habe da auch auf eine Art Zermürbungstaktik gesetzt - irgendwann sollte es einem doch zu doof sein, gleich drei Beiträge am Stück absetzen zu müssen. ;)

    Zitat

    Nein, diese These legst du mir nur in den Mund.

    Dann sorry für die Unterstellung. :)

    Zitat

    Ich sage nur, dass ich keinen wesentlichen Unterschied erkenne, ob eine MN wiederholt nach 29 Tagen einen Alibibeitrag postet (was für die 30-Tage-Regel komplett im grünen Bereich ist) oder ob sie dann auch einmal 31 Tage dafür braucht. Beides läuft für mich nicht wirklich unter Aktivität, aber das kann man mit einer rein mechanischen x-Tage-Regel nicht erfassen.

    Da sind wir uns also vollkommen einig. Ich habe nur mit dem Instrument gearbeitet, das schon vorgegeben ist.

    Man kann das ganze natürlich auch anders angehen, da habe ich mit Gried auch schon mal drüber geredet:

    Nach 30 Tagen Inaktivität werden Staaten analog zur Reservierung in den Status „inaktiv“ gesetzt (sowie auf der Karte gekennzeichnet, das gab es ja beim UVNO-BIK und der OIK in der Art schon) und müssen sich genauso wie bei der Eintragung (aktivitätsmäßig) beweisen. Nach 90 Tagen werden sie gelöscht, wenn keine kontinuierliche Aktivität nachgewiesen ist.

    Das würde ich viel fairer gegenüber allen verzeichneten MNs und Eintragungsaspiranten finden, als das aktuelle System, das den Snsoruch für erst einmal eingezeichnete Dtaaten radikal herunter fährt.

    Zitat

    Die entscheidende Änderung, um Alibibeiträge wertlos zu machen und echte Aktivität einfordern zu können, ist Punkt 3 in deinem Antrag.

    Mit der Interpretation und Schwerpunktsetzung kann ich leben.

    Zitat

    Es gibt aber auch noch andere MNs, die grundsätzlich aktiv sind, aber bei denen mal zeitweise eine Flaute herrscht. Wenn jemand ohne eine lange Geschichte von reiner Alibiaktivität mal die Frist reißt, dann finde ich die Flexibilität der aktuellen Regel hilfreich und richtig.

    Ein oder zweimal, ja. Aber wenn diese Zustand bei mehreren MNs nun über ein Jahr anhält ohne jede erkennbare Änderung, dann ist da keine Flaute. Dann ist das pure Inaktivität, die durch Alibibeiträge derzeit regelkonform unterbrochen wird.

    Vielleicht ist eine Kartenorganisation einfach eine Kartenorganisation und keine MN-Behörde für "echte" Aktivität.

    Es mag dir entgangen sein, aber bisher hat jede Kartenorga der letzten zwanzig Jahre Aktivität zum Maßstab gemacht, wer auf der Karte bleibt und wer nicht.

    Für deine Vorstellungen empfehle ich die Gründung einer neuen Kartenorga, Arbeitstitel „Platzhalter“.

    Zitat

    Vielleicht ist Quantität einfach kein Qualitätsmerkmal.

    Und Aktivität ist keine Aktivität, rund ist nicht rund, blau ist nicht blau.

    Zitat

    Mehr Großzügigkeit und Gelassenheit wünsche ich mir in diesen Hallen.

    Das sagt diejenige, der völlig ohne Gelassenheit auf einen Vorschlag im Forum von Barnstorvia reagiert und den Thread dann gelöscht hat. ?(

    Zitat

    Ich lehne diesen Antrag ab.

    Das kommt jetzt unerwartet.

    Zitat

    Er mischt sich zu sehr in innermikronationale Angelegenheiten ein.

    Der Antrag ist dazu geeignet, bestehende Instrumente anzupassen, um die Karte nicht - Verzeihung - zur Resterampe völlig gescheiterter Staaten werden zu lassen.

    Zitat

    Die bisherige Regel und die bisherige entspannte Herangehensweise des Serviceteams reichen aus, die wirklich inaktiven MNen von der Karte zu bekommen.

    Ja, das klappt ausgesprochen gut.

    Zitat

    Ich lehne außerdem die Definition von Inaktivität des Antragsstellers ab.

    Auch das verwundet nicht, könnten von einem höheren Aktivitätsanspruch der CartA doch auch die Nordmark und Barnstorvia betroffen sein.

    Ich persönlich finde auch, dass selbst drei Beiträge zu wenig sind, um von „Aktivität“ zu sprechen. Meine Ansprüche hab ich für die Diskussion hier also bereits herunter geschraubt.

    Ich glaube nicht, dass das inhaltlich irgendeine Verbesserung bringt, denn Zeitung lesen kann man auch in drei Beiträgen am Stück. Dafür ist es aufwendiger zu kontrollieren, weil auf der Hauptseite von Foren in der Regel der letzte Beitrag sehr sichtbar ist, aber der drittletzte nicht unbedingt.

    Irgendwann werden auch 3 Beiträge zu Aufwändig, wenn man sich dafür immer den Wecker stellen muss. ;)

    Letztendlich ist diese Regelung nur anwendbar für Situationen in denen eine MN vollständig inaktiv ist (dauerhaft oder zeitweise) und sich nicht einmal mehr um Alibibeiträge bemüht. In diesem Fall ist es egal, ob man nach einem oder drei Beiträgen schaut.

    Das sehe ich anders. Die Inaktivität ist klar definiert für den Zeitraum von 30 Tagen. Es braucht dann nicht "noch mehr Inaktivität".

    Das Wort "Alibibeiträge" sagt schon alles: Sie sind ein Alibi, um die Löschung zu vermeiden. Nicht, die MN mit Leben zu füllen.

    It's not a bug, it's a feature.
    Wobei ich verstehe, dass es hier zwei verschiedene Ansätze gibt: Deiner scheint es zu sein, möglichst viel Kartenplatz freizuräumen, indem MNs sofort, wenn sie gelöscht werden können, auch wirklich gelöscht werden. Mein Ansatz ist es eher, mich darum zu bemühen, dass Staaten, die die Frist reißen oder ihr nahe kommen, durch einen freundlichen Tritt in den Hintern wieder aktiv werden und die drohende Löschung mehr eine "Motivationshilfe" als ein Selbstzweck ist.

    Als Motivationszeitraum gibt es doch die 14 Tage Widerspruchsfrist. Sie wäre sonst überflüssig.

    Wenn eine MN wieder aktiv wird, bevor das Serviceteam zur Tat schreitet, umso besser. Dann ist das Ziel schon erreicht. Welchen Sinn sollte eine nachträgliche Inaktivitätsfeststellung haben? Geht es dir mehr darum, andere Spieler zu bestrafen, als sie zur Aktivität anzuhalten?

    Du stellst hier die steile These auf, dass ein einziger "Alibibeitrag" nach Ablauf der 30-tägigen Frist und mit Vorwarnung der Möglichkeit einer Löschung bedeutet, die MN sei wieder aktiv. ;)

    Der Sinn einer solchen Regelung ist klar: Damit Verzögerungen bei der Feststellung nicht dazu führen, dass eine bestehende Inaktivität niemals festgestellt werden kann, weil es immer wieder einen "Alibibeitrag" gibt.

    Inhaltlich bin ich leidenschaftslos, was diese Frage angeht. Ich vertraue der Vollversammlung genug, dass sich nicht zwei Drittel grundlos gegen einen anderen Staat verschwören. Für nötig halte ich es nicht. Ich habe diesen Weg bisher deswegen nie gewählt, weil er rein symbolisch wäre, da ja bisher ein Widerspruch möglich ist und die finale Löschung nur über die 30-Tage-Regel geht, was mit Alibibeiträgen leicht zu verhindern ist.

    Da ist das Wort ja wieder im absolut richtigen Zusammenhang. (Markierung durch mich.) ;)

    In der Formulierung würde ich es aber begrüßen, das Regelwerk möglichst knapp zu halten und dementsprechend einfach 2. umzuformulieren in "Auf Antrag des Serviceteams oder dreier Delegierter..."

    Gerne.


    Im Gegensatz zu einer starren 30-Tage-Regel, die ja im Moment weit weniger starr angewendet wird als der Antrag für die Zukunft beabsichtigt, halte ich diesen Punkt tatsächlich für gut, weil inhaltlich wertvolle Aktivität durch eine Mindestbeitragszahl nie erfasst werden kann. Mit dieser Änderung würde die Inaktivitätsfeststellung durch die Vollversammlung von einem nur symbolischen Akt zu einer ernsthaften Alternative für die wenigen Fälle, die über viele Monate und Jahre nur Alibibeiträge verfassen.

    Dann kann ich nur dafür werben, diesem Punkt bei der späteren Abstimmung auch zuzustimmen. :)

    Es gibt Spieler, die täglich die MNs absurfen nur damit sie sehen können was wo wie wieder falsch gemacht wird um sich dann in anderen MNs darüber genüsslich auszulassen. Die wenigen von uns, die respektvoll mit anderen Spielern umgehen, die möchte ich im Serviceteam sehen und die Entscheidungen treffen lassen.

    Aber auch das Serviceteam kann beispielsweise mit seinen MNs einmal betroffen sein. Und dann kann und muss man verständlicherweise keine objektive - respektvolle - Herangehensweise mehr erwarten.

    Gerne kann man die Zahl der drei Delegierten auf fünf erhöhen, um die Hürde noch etwas höher zu legen.

    Das kann ich auch nachvollziehen. In Nerica haben wir mit dem Verland und Medea auch so etwas. Selbst das komatöse Verland ist aktiver das der Albernia Ableger. Aber es durfte nicht an die Südspitze des Kontinents, wo sie gerne hinwollten. Sie kam noch nicht einmal in die Nähe, weil ein alter Dino einfach ein Drittel der Landmasse hat - ohne jeglichen Nutzen für die MNs.

    In diesem konkreten Punkt ist deine Kritik aber fehlgeleitet, denn im Süden liegt Rajansa, ein Teil von Tir na nÒg. Das ist aktivitätsmäßig aber auf dem selben Level wie Medea.

    Was ich aber an der jetztigen gelebten Struktur nett finde ist, dass man per PM gewarnt wird. Es wird einfach nett und freundlich durch das Serviceteam nachgefragt. Das ist super und daran will ich nichts ändern.

    Das ist mir neu. Ich befürchte auch, dass das dann eher selektiv gemacht wird. :whistling:

    Eine automatische Schwelle will ich persönlich nicht.

    Also kannst du mit Ziffer 1 doch nicht mehr leben? ?(

    Wir können gerne einen Beschluss in der VV treffen um nach einer bestimmten Zeit eine MN rauszuwerfen. Vor der Abstimmung sollte die MN aber dann Zeit haben die Situation darzulegen und sich zu erklären. Um 4 Wochen hin oder her ist auch egal, wenn MNs sterben. Dann würde mir auch die einfache Mehrheit reichen.

    Ich gehe doch davon aus, dass der Antrag auf Löschung eine Debatte nach sich zieht (in welcher der betroffene Staat mittels seines Delegierten Gehör bekommt) und dann eine Abstimmung. Das kann man aber gerne explizit so ergänzen.

    Ich halte es für unklug den Antrag in der Form einzubringen. Drei Anträge wären sinnvoller gewesen, denn so muss ich leider mit nein stimmen.

    Dann teilen wir das auf drei Anträge auf, ist doch an sich kein Problem... Die erste Ziffer ist mir auch die wichtigste. Ich wollte das nur nicht getrennt diskutieren, weil alles zusammen gehört.

    Ich kann die Ablehnung der Ziffern 2 und 3 mit deiner Begründung allerdings noch nicht nachvollziehen. (Zumal die CartA und dessen Karte mit den Vorkommnissen in Ratelon absolut nichts zu tun hatte.)

    Eine Mehrheit von zwei Dritteln ist schon eine hohe Hürde. Da müssen "Missgünstlinge" schon gute Lobbyarbeit leisten, damit sie eine Mehrheit zusammen bekommen.

    Aber ich würde einen anderen Aspekt ansprechen wollen: Die bisherige Ziffer 2 (Abstimmung auf Antrag des Serviceteams) hat keinerlei materiellen Voraussetzungen, nur formale. Man könnte überlegen, einen Tatbestand aufzunehmen, wann das Serviceteam die Inaktivität feststellen lassen kann, obwohl die Ziffer 1 mit ihren 30 Tagen dann nicht erfüllt sind (weil sie sonst ja greifen würde). Das würde dann automatisch auch für die neue Ziffer 3 gelten.

    Nachtrag zum Vorbeitrag: Ich möchte den Antrag nicht als "Lex Barnstorvia" verstanden wissen. BS ist ein betroffener Staat, aber das Problem liegt tiefer und breiter. Vor allem werden, da stimme ich zu, Neugründungen (ich meine explizit nicht "meine" :P) abgeschreckt, weil sie einfach keinen Platz mehr finden. Und die melden sich natürlich auch nicht mit den Worten: "Hey, könnt ihr da mal Platz machen für uns?"

    Zunächst einmal vielen Dank für die Eröffnung der Debatte.

    Wir alle erinnern uns (vermutlich) an die intensiven Debatten im letzten Jahr, als es unter anderem um die Regelungen zur Inaktivität ging. Da haben wir uns teilweise die Köpfe eingeschlagen und am Ende ein paar Kompromisse gefunden. Aus heutiger Sicht waren wir aber wohl nicht ambitioniert genug. Mit dem Antrag möchte ich vorschlagen, einige weitere Dinge zu ändern.

    Vorausgeschickt: Ich wünsche mir eine qualitätsvolle Karte. Qualität heißt eine gute Ausgestaltung. Ich finde, das bekommen wir schon recht gut hin. Viele Spieler und Staaten legen sich außerdem ins Zeug, damit nicht nur den eigenen Mitspielern, sondern auch einem breiten Publikum etwas geboten wird.


    Kommen wir zur Ziffer 1 des Antrages:

    Qualität allein ist nicht alles. Eine gewisse Quantität - Aktivität - muss es auch geben. Sonst haben wir nur Museen, in denen kein Ausstellungsstück den Platz verlässt und alles bleibt wie zur Eröffnung. Schön, aber langweilig und für außenstehende vielleicht sogar abschreckend.

    Die CartA hat sich eine sehr niedrige Schwelle gesetzt, ab der sie "Aktivität" noch als solche akzeptiert: Ein Beitrag in 30 Tagen. Eigentlich, mit Verlaub, ist das völlig lächerlich. Wenn ich mir überlege, wie viele E-Mails ich am Tag beruflich oder wie viele Messengernachrichten ich privat schreibe, dann ist das absolut nichts. Selbst von meinem pubertierenden Neffen, dem sonst alles egal ist, höre ich öfter als einmal in 30 Tagen etwas. Vielen von euch wir das sehr ähnlich gehen.

    Unser Maßstab ist, zumal für die letzte Weltkarte, die das klassische MN-Prinzip hochhält, viel, viel zu niedrig.
    Ich finde daher, dass wir den Anspruch auf die Aktivität erhöhen sollten und schlage drei Beiträge in 30 Tagen vor.

    Gene können wir darüber diskutieren, ob der Ermittlungsaufwand dadurch viel zu groß wird. Vielleicht gibt es inzwischen auch andere Ideen, wie man die Aktivität messen kann.

    Aber dem Grundsatz folgend, dass wir bei dieser Art von Aktivitätsmessung bleiben, schlage ich noch eine weitere Änderung durch die Ziffer 1 vor:

    Wir in den letzten Jahren vermehrt das Phänomen gesehen, dass in unterschiedlichsten Staaten für mehr als 30 Tage am Stück kein Beitrag geschrieben worden ist. Entweder hat das Serviceteam nicht sofort reagiert (ich verstehe das, es ist quasi ein Ehrenamt und alles hier ein Hobby) und es gehen einige Tage ins Land bis dann doch einmal "Zeitung gelesen" oder "Zigarre geraucht" wird - oder es wird, aufgeschreckt durch den bevorstehenden Beschluss durch das Serviceteam, doch noch ein Alibibeitrag im Forum der betroffenen MN geschrieben.

    Deswegen beinhaltet die zweite Änderung durch Ziffer 1, dass eine Inaktivität eintritt "mit dem Zeitpunkt, an dem ihre Bedingungen eingetreten sind". Also automatisch nach 30 Tagen. Es kommt nicht darauf an, dass das Serviceteam sofort reagiert. Die Feststellung muss natürlich dennoch getroffen werden, damit die Widerspruchsfrist zu laufen beginnen kann.


    Mit Ziffer 2 des Antrages möchte ich die Möglichkeit schaffen, dass nicht alles von der Einschätzung des Serviceteams abhängig ist. Auch aus der Delegiertenschaft sollte es die Initiative geben können, die Inaktivität eines eingetragenen Staates feststellen zu können. Die Hürde bleibt die selbe wie auch bei einem Antrag durch das Serviceteam: Zwei Dritte der Stimmen.

    In diesem Zusammenhang fällt mir auf, dass die Formulierung in meinem Antrag unvollständig ist. Es müsste wohl eher lauten: "wenn das Serviceteam eine Feststellung nach Nr. 1 nicht trifft oder einen Antrag nach Nr. 2 nicht stellt, obwohl". Die Delegierten sollten meines Erachtens die Möglichkeit haben, in beiden Fällen die Initiative zu erhalten.


    Zu Ziffer 3 des Antrages: Ich bin der Auffassung, dass die "Gnadenfrist" von 90 Tagen insbesondere ein Zugeständnis an die betroffenen MNs ist, dass eine Flaute mal passieren kann. Die starren Regeln mit den x Beiträgen in 30 Tagen passen manchmal nicht ins Raster, wenn z.B. die Urlaubszeit (wie jetzt) so lang gedehnt ist.

    Wenn aber die Vollversammlung mit der nötigen (und häufig schwer erreichbaren) Mehrheit der Auffassung ist, dass ein Staat inaktiv ist, dann sollte es diese "Gnadenfrist" nicht geben. Das ist, um es salopp zu formulieren, so, als wenn der Arbeitgeber eine fristlose Kündigung ausspricht und den Mitarbeiter dann noch weitere drei Monate beschäftigen muss.


    Natürlich fällt mir jetzt erst auf, dass auf der einleitende Satz von § 16 Abs. 2 zu ändern ist: "Die Feststellung der Inaktivität kann auf drei Arten erfolgen:". Ich werde dafür eine konkret geänderte Formulierung vorlegen, wenn absehbar ist, welche der von mir vorgeschlagenen Änderungen mehrheitsfähig sind.


    Was verspreche ich mir von all dem? Dass wir uns auf das Wesentliche konzentrieren: Nicht darauf, belegte Fläche zu beklagen, die verschwendet erscheint. Sondern darauf, den aktiven MNs ihre aktiven Spielpartner zu erhalten, zugleich aber neue Möglichkeiten zu schaffen für neue oder zurückkehrende, aktive MNs. Und ja, die gibt es.

    Ich habe noch ein paar Ideen, wie wir an weiteren Stellschrauben in der Grundordnung drehen können, um die Qualität zu steigern. Aber dieser Antrag und meine ziemlich lange Erläuterung sollte erst einmal dafür reichen, dass ich mir einiges anhören muss. ;)

    @De Rossi: Ich bitte darum, die Karte beim nächsten Schwung noch wie folgt zu korrigieren:

    - Naulakha hat lediglich die folgende Form beantragt:

    [Blockierte Grafik: https://img21.dreamies.de/img/619/b/9n02mkdypsh.png]

    - Nach der Eintragung des davon völlig unabhängigen Hanshu wurde dann plötzlich das folgende daraus:

    [Blockierte Grafik: https://bilder.der.mikronationen.de/uploads/2019/08/i8475bixdjm.png]

    Naulakha hat zu keinem Zeitpunkt eine solche Erweiterung bei der CartA beantragt. Die Eintragung von "Masaale" ist daher regelwidrig erfolgt.

    Diese Kaltschnäuzigkeit am letzten Tag der Frist habe ich erwartet, ja. Deswegen ja mein schon vorbereitet in der Schublade liegender Antrag, den ich der Vollversammlung vorgelegt habe. ;)

    Jetzt sind nach geltenden Regeln nur Aurora und ein weiterer Staat "inaktiv".

    Als Delegierter für Ratelon beantrage ich die folgende Änderung der Grundordnung:


    1.
    § 16 Abs. 2 Nr. 1 der Grundordnung wird die folgt neu gefasst:
    "1. Durch das Serviceteam der CartA, wenn im Forum des betreffenden Staates in den vorgehenden 30 Tagen nicht wenigstens drei zur Simulation oder Ausgestaltung gehörende Beiträge in dauerhaft öffentlich einsehbaren Forenbereichen verfasst wurden. Beiträge, die eindeutig externen Ursprungs sind, werden bei der Zählung nicht berücksichtigt. Die Inaktivität tritt ein mit dem Zeitpunkt, an dem ihre Bedingungen eingetreten sind. Die Feststellung durch das Serviceteam ist lediglich deklaratorisch."

    2.
    § 16 Abs. 2 wird eine Nr. 3 mit folgendem Inhalt angefügt:
    "3. Auf Antrag von wenigstens drei Delegierten, wenn das Serviceteam einen Antrag nach Nr. 2 nicht stellt, die Voraussetzungen dafür aber offensichtlich vorliegen. Auch in diesem Fall muss eine Mehrheit von mindestens zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen dem Löschantrag zustimmen."

    3.
    § 16 Abs. 4 wird die folgt neu gefasst:
    "Im Fall von Abs. 2 Nr. 1 wird der entsprechende Mitgliedsstaat nicht sofort gelöscht, sondern zunächst als inaktiv gekennzeichnet. Innerhalb einer Frist von vierzehn Tagen kann der Löschung von Seiten des betroffenen Mitgliedsstaates widersprochen werden. In den Fällen von Abs. 2 Nr. 2 oder 3 gilt die Löschung unmittelbar mit Feststellung des Abstimmungsergebnisses in der Vollversammlung."