Beiträge von Sir Robert Wellesley

    Da ist weder etwas "hinterrücks" (es ist nämlich völlig offensichtlich!) noch wäre das eine weniger valide Auslegung als deine, oh einzig Unfehlbarer. Was soll denn bitte ein laut GO "eigenes" Forum anderes sein als ein eigenes Forum?

    Nur weil deine Gedanken dazu bisher unwidersprochen waren, heißt das nicht, dass sie der Maßstab sind. Die VV wird entscheiden und ich bin gespannt, ob du jeden, der gegen deine Interpretation stimmt, ebenfalls so angehen würdest wie mich.

    Dieser Antrag sorgt ganz objkektiv für folgendes: Dass demnächst jeder (neue) Staat auf der Karte sich erst einmal aufspaltet kann, weil er ja im gemeinsamen Forum so schön aktiv gewesen ist. Wer das nicht will, der sollte eine Formulierung finden, die das nicht ermöglicht und dabei gleichzeitig sicherstellt, dass die Aktivität des/der neuen Staates/n nachgewiesen werden kann.
    Das Kriterium "Aktivität" bei der Aufteilung wäre völlig absurd, wenn man sie nicht auch mit den neuen Staaten in Verbindung setzt. Man kann nicht unterstellen, nur weil die bisherigen Mitspieler die bisherige MN aktiv gehalten haben, dass dies für eine völlig neue, mit gleichen Rechten auf der Karte ausgestattete MN gilt. Das wäre reine Willkür und AUfteilungen von MNs massiv gegenüber neuen Eintragungen bevorzugen.

    Den Satz verstehe ich nicht.

    Soll heißen: Wenn ein ("alter") Staat seine Ausgestaltung wegen eines (neuen) Nachbarn ändert, dann sollte das kein eigenes Veto gegen den "alten" Staat begründen, sondern ein Veto nur im Zusammenhang mit der Eintragung des "neuen" Staates möglich sein. Wobei dies nur gelten dürfte, wenn die Ausgestaltungsänderung vom "alten" Staat transparent gemacht wird.

    Die Frage ist halt, was unser Ziel mit einer Löschung bzw. im ersten Schritt Inaktivitätsfeststellung sein soll. Aus meiner Sicht - und ich glaube, ich höre mich langsam an wie eine Schallplatte mit Sprung - geht es vor allem darum, die Karte aufzuräumen, wenn an einer MN niemand mehr Interesse hat.

    Es bleibt zu hinterfragen, was dieses Interesse ist. Ich unterstelle, dass diese Füllbeiträge fast immer nur deswegen entstehen, um den Staat auf der Karte zu halten. Das ist etwas anderes, als ihn wirklich am Leben zu erhalten. Dafür ist deutlich mehr als ein Beitrag in 30 Tagen notwendig. Meine Sicht ist, dass dieses Interesse am Kartenplatz zurückstehen muss vor dem Interesse aller anderen auf der CartA verzeichneten Staaten, aktive Spielpartner zu haben, mit denen eine Interaktion möglich und sinnvoll ist.

    Ich habe für Staaten, die aus Gründen nicht aktiv bespielt werden können, ja bereits einen "Abmeldungmodus" vorgeschlagen, der aber nicht nur auf ungeteilte Zustimmung gestoßen ist. Denke dabei analog nur an den Census in Albernia, zu dem man sich melden muss, um weiterhin aktiv am Spiel teilnehmen zu können. Es sei denn, man hat sich (rechtzeitig) abgemeldet.

    Zitat

    Bei manchen anderen habe ich eher den Eindruck, dass es ihnen darum geht, unliebsame MNs loszuwerden oder um eine Art Strafe für Inaktivität. Logischerweise kommt man dann zu ganz unterschiedlichen Schlussfolgerungen. Wenn es eine Strafe ist, macht es auch nachträglich noch Sinn. Wenn es ums Aufräumen geht, hat sich die Sache erledigt, sobald wieder Aktivität vorhanden ist.

    Wir haben bisher hohe Anfordeurngen an die Grundaktivät einer MN. Es sollte aber nicht unser Ansporn sein, über eine MN bei deren Eintragung nach 90 Tagen kontinuierlicher Aktivität einen Sarkophag wie über Tschenobyl zu errichten und einen einzigen Beitrag alle 30 Tage als Lebens- oder (hier bildlich gesprochen) Klopfzeichen zu werten.

    Eine MN, die in 90 Tagen nur drei Beiträge hat, lassen wir sicherlich nicht auf die Karte. Der Maßstab ist also schon gesetzt. Ihn völlig zu untergraben, indem wir uns alle 30 Tage mit lächerlichen "ich rauche eine Zigarre und lese meine Zeitung"-Beiträgen abspeisen lassen, halte ich für den falschen Weg.
    Wenn du das als Strafe siehst - okay, das kann man so interpretieren. Ich sehe es als objektive Feststellung, dass ein Staat schlicht die Aktivitätsanforderungen nicht erfüllt, um auf der CartA aktiv bespielt zu werden. Ich finde das ist eine legitime Position, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

    In Absatz 6 vielleicht noch ein ausdrücklicher Verweis auf Absatz 5 ("als entscheidend im Sinne von Absatz 5 gelten...").

    Ansonsten nur die offene Frage, was passiert, wenn einzelne Aspekte der Ausgestaltung beim Antrag auf Eintragung/Änderung/Aufteilung noch nicht klar erkennbar sind. Beispielsweise liegt noch keine Detailkarte vor (ein Dauerzustand, wenn ich das richtig überblicke) oder die Bevölkerungszahlen und -zusammensetzung gibt es noch nicht (weil sie z.B. von der erst nach Eintragung fixen Staatsfläche abhängig ist).

    Würden diese Fälle auch unter "nicht vorhanden" oder "vage" fallen?

    Was passiert, wenn ein Staat sich mit neuen Nachbarn abstimmen möchte und das "Grenzgebiet" in der Ausgestaltung anpasst, damit (erst) eine Kompatibilität hergestellt ist? Sollten wir nicht auch eine Regelung finden, dass hiergegen nur im Zusammenhang mit dem Veto gegen den neuen Staat "vorgegangen" werden kann? Es dürfte sich dabei um den normalsten Fall einer Ausgestaltungsänderung bestehender Staaten handeln.

    Ich lehne die Formulierung insoweit ab, als dass damit eigentlich vetoberechtigte Staaten, die wegen willkürlicher Fristen des Serviceteams kein Veto einlegen konnten, von der Schiedssache ausgeschlossen sind. Zumindes jeder, der vetoberechtigt ist, sollte gegen den Entscheid des Serviceteams eine Schiedssache beantragen können.

    Zudem bevorzuge ich die alternative Formulierung zu Absatz 3, die da lautete:
    "Schiedsverfahren gemäß §7 können nur bei abgeschlossenen und laufenden Anträgen eröffnet werden. Im Falle von laufenden Verfahren haben sie keine aufschiebende Wirkung."
    Sonst bleiben den Delegierten und betroffenen Staaten die Hände gebunden, wenn das Beanstandete sich schon im Verfahren an sich und nicht in der endgültigen Entscheidung ("x hat kein Vetorecht!" "y ist kein zulässiger Vetrogrund!") begründet, wenn das Serviceteam einen Vorgang nicht offiziell abschließt - ob absichtlich oder unabsichtlich wäre dabei egal.

    Die Aushebelung der relativen Mehrheit lehne ich zudem deswegen ab, da wir sonst noch höhere Hürden einbauen und jede Enthaltung wie ein "Nein" wirkt.

    Ich bin voll und ganz dagegen:

    1. Die neue MN, die nur in den aktuellen Fällen eine alte MN gewesen ist (grundsätzlich aber völlig neu aus der bestehenden Ausgestaltung/Fläche gebildet werden kann - siehe Beispielsweise die Merkellen damals als Abspaltung von grasonce), muss den selben Maßstäben wie eine (ganz neue) MN genügen. Eine Eintragung nur deswegen zu begünstigen, weil das gemeinsame Forum (übrigens bei Eintragung schon!) 90 Tage aktiv bespielt wird, hebelt die Aktivität als verifizierbares Qualitätsmerkmal der neuen MN vollkommen auf.

    2. Die bisherige Formulierung "im eigenen Forum" bedeutet, dass es zwingend ein unabhängiger Teil des Forums (analog Forenverbund) oder oder ein eigenes Forum sein muss. Dieser Standard muss unbedingt bleiben. Alles andere öffnet Tür und Tor für Aufspaltungen ins Unzählige, nur weil die bisherige "Haupt-MN" aktiv gewesen ist.

    Hm, was ist mit Bildern oder Grafiken, auf denen Text zu sehen ist, der möglicherweise eine Handlung beschreibt? (In Pottyland gibt's z.B. einen BBCode, der ein Bildchen mit einem Telefon und einer SMS darstellt.) Was ist mit Smilies, die Schilder oder Banner mit Sprüche, Texte oder Handlungen enthalten?

    Soweit damit eine Handlung oder Interaktion einher geht, sind sie alle eine Aktivität. Das "und dabei keinerlei..." bezieht sich -wie der Satzbau nahelegen sollte- auf die Bilder, Grafiken und wiederholenden Handlungen.

    Ab wann ist eine Handlung "wiederholend"?

    Wie es der Duden zu "wiederholend" eben sagt: "nochmals ausführen, durchführen, veranstalten". Wenn die Aktion schon wieder dieselbe ist, selbst wenn es erst nach 30 Tagen ist. Aber auch hier gilt: Wenn es eine Interaktion ist, dann wird die Aktivität mitgezählt.

    Ist eine Interaktion zwischen Neben- oder Zweit-ID eines einzelnen RL-Spielers eine anrechenbare Interaktion?

    Das muss es zwangsläufig, es sei denn, wir wollen Ein-Mann-MNs verbieten.

    Zitat

    Fragen über Fragen.

    Antworten über Antworten.

    Jetzt hat ein Projekt drei Wochen SIM Off gestritten, vielleicht auch in irgendwelchen Chats abseits des Forum oder unsichtbar. Man hat sich darauf verständigt, dass das Föderale System weg muss und entschied sich für eine SIM Off Neustart. Jetzt editiert und ändert man. Schafft vor allem Füllbeiträge "Büro Governor A" mit Bildchen vielleicht keine zwischen Interaktion.

    Wo ist das Problem? Eine erste Feststellung der Inaktivität bedeutet nicht die Löschung. Es bedeutet eine Bewährung von 90 Tagen, sofern der Feststellung denn innerhalb von 14 Tagen widersprochen wird.

    Was soll diese regelungswut? Wieso nicht noch ein "Wenn die MN nicht binnen 30 Tagen mindestens fünf internat. diplomatische MN außen Posts in verschiedenen Staaten verfasst hat".

    Weil das objektiv Blödsinn wäre und völlig am beabsichtigten Ziel vorbeigeht. Die Regelungs"wut" ist eine Reaktion auf Pseudo-Aktivität allein zur Umgehung der Inaktivitätsfeststellung.

    Ich glaube, das verlangt eine sehr subjektive Einschätzung in Grenzfällen, die öfters für Streit sorgen wird.

    Welchen Aspekt meinst du genau? "Bilder, Smilies oder sich wiederholende Handlungen" sind doch m.E. eindeutig. Die Formulierung "keinerlei Interaktion mit anderen Personen innerhalb der Simulation erkennen lassen" soll dazu führen, dass "ich lese eine Zeitung" oder "ich antworte auf den Brief" nicht als Aktivität zählen.

    Zitat

    Was beabsichtigst du mit der rückwirkenden Feststellung?

    Hintergrund ist, dass nicht jeder inaktive Staat plötzlich seinen Einzelbeitrag bekommt, weil das Serviceteam noch (öffentlich einsehbar) über die Inaktivität diskutiert. Das passierte erst bei der letzten Prüfrunde und hat gleich die Hälfte der betroffenen Staaten "gerettet".

    Zitat

    Zum ersten, was passiert mit der Widerspruchsfrist?

    Die sollte weiterhin mit der öffentlichen Feststellung ("zunächst als inaktiv gekennzeichnet") beginnen.

    Zitat

    Wenn sie nicht rückwirkend zu laufen beginnt, dann macht die Regelung nur im zweiten Problemfall einen Unterschied, nämlich wenn eine MN einmal 30 Tage inaktiv war, aber mittlerweile wieder aktiv geworden ist. Dann könnte man sie mit dieser Regel nachträglich für inaktiv erklären, selbst wenn wieder Leben in der Bude ist. Das macht natürlich nicht so richtig viel Sinn.

    Ich finde schon. Wenn die MN wieder aktiv ist, wird sie die 90 Tage-Frist nach § 16 Abs. 5 sicherlich überwinden können. Wenn sie das nicht schafft, also erneut innerhalb von 90 Tagen nach erster Kennzeichnung als "inaktiv" wieder 30 Tage am Stück keine Aktivität aufweist, dann wäre eine Löschung meines Erachtens in Ordnung. :whistling: Aber wenn für diese Fälle ("sofern sich wieder eine kontinuierliche Aktivität eingestellt hat, nachdem die Inaktivität eingetreten ist...") eine ergänzende Regelung haben möchtest, in welche Richtung sollte das gehen?

    Da ich mir weiterhin wünsche, dass lebenserhaltende Beiträge wie beispielsweise dieser (in) BS einer gewissen Qualität genügen sollten, schlage ich außerdem folgende Änderung vor, die ich aber nur als eine erste Formulierung verstanden wissen möchte, über die wir diskutieren sollten:


    § 16. Löschung.


    (2) Die Feststellung der Inaktivität kann auf zwei Arten erfolgen:
    1. Durch das Serviceteam der CartA, wenn im Forum des betreffenden Staates seit mindestens 30 Tagen kein zur Simulation oder Ausgestaltung gehörender Beitrag mehr in einem dauerhaft öffentlich einsehbaren Forenbereich verfasst wurde.
    Beiträge, die eindeutig externen Ursprungs sind, lediglich aus Bildern, Smilies oder sich wiederholenden Handlungen bestehen und dabei keinerlei Interaktion mit anderen Personen innerhalb der Simulation erkennen lassen ("Füllbeiträge"), werden bei dieser Bewertung nicht berücksichtigt. Eine Feststellung der Inaktivität erfolgt rückwirkend ab dem Zeitpunkt, an dem das Serviceteam öffentlich Kenntnis vom Eintritt seiner Bedingungen genommen hat.

    Dann würde ich sagen, wir nehmen das ausdrücklich mit auf: "zur Simulation oder zur Ausgestaltung des Staates gehörender Beitrag".

    Da wir ja leider nicht definieren, welche Qualität ein Beitrag haben muss, muss man vermutlich auch nicht definieren, was Ausgestaltung ist?

    Die Erwartung bestand doch bisher auch?

    Ich bin aus der Überlegung heraus dagegen, dass das Leben einer MN eben nicht immer "öffentlich öffentlich" ist, sondern sich zwischen den aktiv Mitspielenden (Eingeloggten) abspielt. Auch wenn es sich nur um den "einen Beitrag in 30 Tagen" handelt, sollten wir den MNs ihre Forenaufteilung meines Erachtens nicht derart vorschreiben, dass sie alles öffentlich machen müssen.

    Es ist kein Deckmantel, da die Regel keinen Selbstzweck darstellt. Es gibt auch keine Attacken, ich werde zudem nicht persönlich und beschimpfe euch als "unfähig" oder mit noch derberen Schimpfworten - das ist nicht mein Stil. Welche "eigenen Interessen" habe ich denn? Euch zu ärgern? Das muss ich nicht, wir haben lange genug parallel gespielt und den anderen nicht beachtet. Meine Zeit ist mir dazu auch zu kostbar.

    Die Begründung ist auch nicht fadenscheinig, sie gefällt dir nur nicht. Sie bezieht sich auf die Ausgestaltung und die mindestens schleichende Veränderung derselben, die eben nicht an prominentester Stelle - dem Wiki - nachvollzogen wurde. Muss ein Außenstehender jetzt das ganze Forum sowie die Archive durchzusuchen um zu merken, dass das Wiki falsch ist und man von anderen Voraussetzungen ausgegangen ist? Das ist eine Sache, die geklärt werden sollte.

    Ich erwarte keine Antwort, es wurde darauf ja bisher auch nicht geantwortet.

    Ich bin grundsätzlich voll für den Antrag.

    Allerdings: Was ist ein "dauerhaft öffentlich einsehbarer Forenbereich"? Es gibt Foren, die sieht man nur im eingeloggten Zustand, sie sind aber für jeden, der sich anmeldet, öffentlich. Ich würde mir wünschen, dass auch diese darunter fallen und das "dauerhaft" sich nicht auf den technischen Zustand "für einen Bot sichtbar" sondern auf "wird nicht plötzlich für jeden unsichtbar geschaltet" bezieht.