Ich halte das Gericht im Grunde auch nicht für zwingend notwendig, aber dessen Aufgaben sollten nicht von der VV ausgeführt werden. Ansonsten gefällt mir das auch (ist ja auch nah an dem eingangs skizzierten Modell)
Beiträge von Andrew Madison
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Original von Toni de Lippi
Bei 10-Gründerländer-Mandaten und 5 persönlichen Mandaten kann man nun wirklich nicht mehr von "personenbezogenen Strukturen" reden, Signore.
Womöglich war das auch institutionell am Anfang gar nicht so gedacht, aber da i.d.R. ja auch die Ländermandate in einigen der Staaten lange von den gleichen Personen besetzt wurden, hat sich das mit der Zeit stärker herausgebildet.
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@Desiderius: Ehrlich gesagt ging ich davon aus, dass sie die Argumente, die nicht von mir vorgebracht wurden nicht überlesen haben können und daher ihrerseits "zu faul" waren darauf einzugehen, aber gut, dann eben nochmal:
Ich denke, dass Staaten als wesentliche Entscheidungsträger wesentlich dazu beitragen, dass simon und simoff Fragen bei der Kartengestaltung sich vermischen. So genau lief es nämlich zu OIK Zeiten. Das ganze erinnerte mehr an eine internationale Organisation, als an eine Institution, die eigentlich nur die Karte zeichnen soll.
Was heißt "Vermischung simon/simoff"?:
Der Optimalzustand einer Kartenverwaltung sieht doch so aus, dass die Eintragung auf die Karte nach reinen simoff Kriterien erfolgt. Soll heißen: Ist der Staat auch wirklich aktiv genug, oder wahrscheinlich in drei Wochen wieder tot? Ist die beantragte Fläche etc. angemessen? Und: Kann sich der Staat mit seiner angestrebten Ausgestaltung in sein Umfeld integrieren?Meine Erinnerungen an die OIK Zeit zeigen aber, dass genau diese Kriterien die geringste Rolle gespielt haben. Durch die direkte Beteiligung der Staaten kam es z.B. des Öfteren dazu, dass umliegende Staaten ein politisch motiviertes Veto eingelegt haben, oder das das Staaten gegen eine Eintragung gestimmt haben, weil ein Land einem anderen politischen Block angehörte/gehören wollte. Die Kartenfrage war schlichtweg Außenpolitik. Das galt entsprechend auch bei der Besetzung von Posten etc.
Hier wurde auch schon gesagt, dass z.B. in der alten OIK z.B. Entscheidungen getroffen wurden, die darauf beruhten, daß Neunkirchen beliebt oder unbeliebt war. Und genau DAS ist das OIK/Staaten Problem. Die ganze "Freiland-Bürokratie" kommt da noch als Bonus oben drauf.
Und hier schaue ich mir im Gegensatz halt die GF an, die mit ihrer mehrheitlich personenbezogenen Struktur über drei Jahre ruhig und stabil gearbeitet hat.
Um das klarzustellen: Ich will damit nicht sagen, daß die GF bper se besser ist. Natürlich ist meine Vorgehensweise insofern "GF-lastig", als das ich mir deren Struktur angeschaut und mich gefragt habe: "Was läuft gut?", "Was ist eher schlecht?" und "Was sollte man in einer gemeinsamen Organisation anders machen?" Darum versucht mein Vorschlag ja gerade als Kompromiss eine optimierte Struktur zu schaffen, die versucht das Optimum aus beiden Organisationsformen rauszuholen. Denn ich stimme voll zu: Es sollte wirklich nicht wieder in die Richtung laufen: "Ist GF oder AIC besser?" und das will mein Vorschlag auch nicht.
Und ich halte das nicht für "antidemokratisch" es ist halt nur nicht direktdemokratisch. In der Idealform stelle ich mir das ja so vor, daß diese 9 Leute sich aus dem Pool der Personen rekrutieren, die sich ohnehin viel mit der Karte und deren Weiterentwicklung beschäftigen und denen eine gewisse Rationalität zugeschrieben werden kann.
Siehe für weitere Ausführungen auch das hier: http://wwwenig.de///vs_astor/thr…htuser=0&page=2
und das hier:
http://wwwenig.de///vs_astor/thr…htuser=0&page=3 -
@Desiderius: Die Probleme mit den Staaten als direkten Entscheidungsträger in zu aller Letzt(!) die Abstimmungsmoral, aber zu dem Thema, warum ich ein solches Modell fürchte wie der Teufel das Weihwasser, habe ich in den letzten zwei Monaten schon seitenlange Postings verfasst und ich bin zu faul das zu wiederholen. Aber es macht eben einen GEWALTIGEN Unterschied.
@Lande: Ich sehe hier nicht so das Problem, da die Personen ja von der VV gewählt werden. Sie sind ja also gerade nicht das "allmächtige" Kuratorium. Ihre Möglichkeiten "den Dicken" zu markieren sind also genauso groß, wie bei einem nationalen Parlament.
Personalsituation:
Hier sehe ich auch kein Problem: 9 Personen z.B. wären weniger als die Hälfte der hiesigen Konferenzteilnehmer. Das Exekutivorgan würde sich ja auch aus diesen 9 speisen. Und wie Ren schon sagte: Selbst die totgeredete GF hat 10 Kuratoren, von denen nicht mal alle hier sind.
Personen/Staaten:
Der Unterschied ist doch eigentlich recht eindeutig: Wenn in der Vollversammlung Staaten sitzen, dann ist diese z.B. nicht Andrew Madison gebunden, sondern eben die Vereinigten Staaten von Astor. Und die dortige Regierung kann nicht ihrem Gutdünken den Sitz vergeben. Auf dem Wahlzettel für das Kuratorium/Direktorium dagegen steht eben nur Andrew Madison und wenn er gewählt wird, dann ist er Mandatsinhaber, egal ob die Regierung der Vereinigten Staaten das will oder nicht. Natürlich werden bestimmte Personen immer auch mit ihren Staaten assoziiert, aber ich habe bei der GF den Eindruck gehabt, dass diese Bindung durch direkten Personenbezug eher abnimmt.
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Original von Wolfram Lande
An eine mächtiges Kuratorium/Direktorum könnte ich mich gewöhnen wenn dieses auf Mehrheitsbeschluß abwählbar wäre.Dagegen ist m.E. nach nichts einzuwenden. Mein Vorschlag dazu wäre so, daß alle zwei Monate ein Drittel des Kuratoriums/Direktoriums gewählt werden, um regelmäßige Wechsel und Kontrolle einerseits, Kontinuität andererseits zu gewährleisten.
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Original von Dr. Friedrich McClane
Noch einmal: ein Kulturkarte à la GF wurde und wird nicht angestrebt. Die sich hier im Gespräch befindliche Karte soll lediglich den Ist-Zustand widerspiegeln. Das soll sie deshalb machen, damit die Platzfindung für neue Staaten um einen (halben) Schritt (Suche mit Direktorium etc.) verkürzt wird - geht man vom AIC-Regelwerk aus. Denn wie die GF möchte auch die AIC eine gewisse Stimmigkeit herstellen und erhalten. Das heißt allerdings nicht, daß, um bei dem bereits genannten Beispiel zu verbleiben, daß zwei unterschiedliche Kulturen nicht nebeneinander existieren können.
Bei der AIC ist es so gehandhabt, daß die kulturelle Stimmigkeit in erster Linie durch die Klimakarte gewährleistet wird, will heißen: eine persische MN kann nicht neben eine norwegische kommen. Bei klimatischen Überschneidungen, allerdings kulturellen Unterschieden muß von Fall zu Fall entschieden werden, da haben aber vorwiegend die möglichen Nachbarn und letztlich auch das regulierend wirkende Direktorium, das nicht ohne Grund bei der Findung eines Kartenplatzes mitwirken soll, Mitsprache-, vor allem jedoch: Entscheidungsrecht.
Folglich, um es abzuschließen, fungiert die "Kulturkarte der anderen Intention" als ein zusätzlicher Service.
Dem widerspreche ich ja nicht. Ich glaube wir teilen die Meinung im Bezug auf die "Bedeutung" von Kultur. Ich will nur deutlich machen, dass die Debatte m.E. für die Praxis genau deswegen deutlich weniger brisant ist, als das vielleicht manche denken.
@Spondylos: Ich will ja nicht bestreiten, dass die Grenze zwischen Phantasie und Schwachsinn fließend und v.A. subjektiv ist, aber wenn man im Kern kulturelle Stimmigkeit will, gibt es eben Grenzen. Natürlich heißt das nicht, dass jedes Land/Kultur so angeordnet sein muss, wie im RL und das man sich nicht für manche auf den ersten Blick "unlogische" Konstellationen gute Begründungen einfallen lassen kann, aber das Ganze hat eben Grenzen. Ich will das mal am Beispiel Astors auf der alten OIK deutlich machen: Die Lage mit direkten Landgrenzen zum damaligen Aranien und Drull und auch der sonstigen geographischen Nähe zu diversen anderen Staaten hätten keine logische Ausgestaltung zugelassen, in der die VSA ein in der Neuzeit von "Europäern" kolonialisiertes Land hätten sein können, wenn links und rechts Aranien liegt, dass seinerseits auf eine kulturelle Ausgestaltung baut, die von einem Reich aller "Rom" in der Antike ausgeht. Warum dann die große Landmasse zwischen den beiden aranischen Teilen von Indianern bewohnt unberührt geblieben sein soll, bis im 17. Jahrhundert die Albernier kamen kann nicht begründet werden.
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Noch eine subjektive Detailanmerkung: Ich fände es gut, wenn der "Südamerika"-Kontinent noch weiter nach Süden reichen würde. Ich "bin da was am planen dran", wo ich meine selbstgemachten Feuerlandbilder auch verwerten will
Aber ich gebe zu: Das ist noch nicht spruchreif *g* -
Ich kann es nur nochmal betonen:
Ich halte das für eine Scheindebatte, die daher rührt, dass das einer der Haupt"aufreger" bei der GF war.
Ich denke, dass wird, wenn wir mit einer Karte, wie sie hier schon vorgeschlagen wurde, anfangen, keine Kulturkarte brauchen und trotzdem eine kulturelle Stimmigkeit erreichen, die sich aus den schon verzeichneten Staaten ergibt.
Dennoch: Kulturkarte = nicht genug Phantasie IST Polemik. Der Ansatz der Kulturkarte hat(te) etwas damit zu tun, denn OIK Wildwuchs zu verhindern, denn das waren die Gegenbenheiten, unter denen die GF entstanden ist. Denn das, was im Bezug auf Klima und Kultur bei der OIK damals lief hatte nichts mit Phantasie zutun, sondern mit Schwachsinn (bzw. kam daher, dass 1999 bei der Urkarte daran nicht gedacht wurde und so das "Unheil" seinen Lauf nahm.)
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Ja, die Begrunzung auf eine RL Person halte ich auch für grundlegend. Ich bin sogar der Meinung, dass die gewählten Personen keine Landesdelegierten sein sollten.
Zu den Richtern kann ich nichts sagen: Deren Sinn und Notwendigkeit im AIC hat sich mir noch nicht ganz erschlossen (was nicht wertend gemeint ist)
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Obwohl ich von der "Kulturkartenorga" komme und persönlich eine stimmige Kulturanordnung für sehr wichtig halte, denke ich, dass diese Diskussion überbewertet wird und eine fusionierte Orga im Grunde keine Kuturkarte mehr braucht. Der Grund sind die vielen Staaten, die auf dieser vertreten wären und die - wenn man sich die Vorschläge anschaut - schon jetzt frei- oder unfreiwillig - eine Art "Kulturkarte" vorgeben. Mir fällt es zumindest nicht schwer, auf den Modellvorschlägen bestimmte Staatsideen zu verorten. Der Rest kann sich aus der Debatte zwischen Antragssteller, Anreinerstaaten und Kartenorga ergeben.
Man bedenke: Das war bei GF Gründung mit nur Aranien, Astor, Albernia, Vesteran, den Hollunderlanden und PL nicht der Fall, die Mehrzahl der Kontinente komplett "undefiniert"
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Also ich finde den Prescott Vorschlag hervorragend, brilliant, toll usw...

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Da mein Vorschlag Grundlage dieser Diskussion bildet, möchte ich selbst noch einmal dazu Stellung nehmen.
Wie kam ich darauf:
Als GF Mensch der ersten Stunde gehöre ich genau zu denen, die der OIK Bürokratie schaudernd den Rücken gekehrt haben. Aber die Bürokratie war nicht mal das Schlimmste. Am nervigsten war die Kartenpolitik, z.B. bewußt eingesetzte Vetos etc. Ich habe dazu zu Beginn der ganzen "Eine-Karte" Debatte auch schon seitenlange Postings geschrieben, die ich hier nicht wiederholen muss.
Die Praxis der GF Organisation dagegen hat in ihrer Arbeit über drei Jahre sehr gut funktioniert. Es gab Regeln, aber keine Sesselfurzerei und Kartenpolitik im oben beschriebenen Sinne gab es auch nicht (ich weiß, dass Kritiker das anders sehen, aber dazu komme ich gleich). Fazit: Um die Karte technisch und exekutiv zu verwalten, hat sich das GF Kuratorium m.A. nach zu 100% bewährt.
Das Problem mit dem GF Kuratorium in DIESER Form war aber für Viele die mangelnde demokratische Legitimation bzw. das alleine daraus (berechtigt oder unberechtigt sei dahingestellt), der Verdacht der Klüngelei und v.A. eine gewisse "Hilflosigkeit" gegenüber dem Kuratorium eingestellt hat. Ich könnte jetzt auch sagen, dass ich diesen Preis angesichts des Output-Vorteils GF gegenüber OIK für akzeptabel halte, aber es geht ja hier um einen Kompromiss und/oder eine weitere Optimierung.
Daher halte ich es für die beste Lösung, wenn eben die Staaten (als in erster Linie politische Akteure) so weit wie möglich aus der täglichen Arbeit rausgehalten werden, sondern diese Aufgabe an ein personengebundenes Gremium delegieren, dass eben nicht nur das Direktorium stellt, sondern auch die Entscheidungen trifft. Die Staaten als "Träger" der Kartenorga fungieren somit nur als Kontrollinstanz. Ich sehe auch nicht, warum das an sich "antidemokratisch" sein soll. Im Prinzip ist es eine Art Parlamentarismus gegenüber einer direkten Demokratie, was ich ohnehin bevorzuge
(wenn auch nicht so streng wie in Deutschland, aber ich schweife ab...) -
Das gespiegelte Astor ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber die Gesamtkarte gefällt mir sehr gut. Ich kann zwar auch nicht für Astor sprechen, aber ich persönlich denke, dass wäre verkraftbar.
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Bin aus den patagonischen Weiten zurück und damit jetzt auch hier und aktiv.
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Beantrage ebenfalls die Freischaltung.