Beiträge von Andrew Madison

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    Original von Vesta Spondylos
    Ja, das dachte ich mir schon. Ich wollte nur von vornherein darauf hinweisen, dass jedes Organ genuegend Aufgaben haben sollte, sonst sollte man es lieber weglassen.
    Wenn der Vorschlag noch nicht fertig ist, kann ich ja erst mal meine Koffer weiter auspacken, nach dem anstrengenden Urlaub ;)

    Ist immerhin leichter als Koffer einpacken ;)

    Ist nur eine kleine Anmerkung, bzw. liegt vielleicht auch an der Verzerrung durch die Rundung, aber wenn man sich die Karte als Kugel vorstellt, bei der "links" und "rechts" aneinander wachsen, wird der Ozean zwischen Astoria und "Asien" im Norden sehr klein. Ist das gewollt? (Rl grenzt Alaska natuerlich auch fast an Russland, aber in diesem Fall rückt "Japan" sehr nah an den astorischen Kontinent. Andererseits wäre das vielleicht eine gute Grundlage um den stärkeren chinopisch/"asiatischen" Einschlag Chan Sens zu erklären.

    eidt: Bei der Betrachtung Astors ist mir noch etwas aufgefallen:

    Ich fände es gut, wenn man Astoria und den Südamerika Kontinent jeweils ca. 10 Breitengrade nach Süden verschieben würde. Astor liegt - wenn man die Breitengrade mit dem RL gleichsetzt zu weit nördlich. Ich weiss, dass jetzt vermutlich gesagt wird, dass es da auch RL Unterschiede gibt (Meeresströmungen etc.) und so gesehen RL die USA bei gleichem Klima südlicher als vergleichbare europäische Regionen liegen, aber beim aktuellen Entwurf würde Astors nördlichste Stadt Fredericksburg auf über 60 Grad liegen und da ist nicht mehr viel zu holen. Nord-Assentien ist jedenfalls nicht Alaska ;)

    Ich finde feste Amtszeiten sinnvoll und im Grunde auch noch 12 Monate viel zu lang (Grund der Überschaubarkeit im MN Rahmen wurden genannt - praktische Erfahrung damit gab es in Ratelon ganz am Anfang 1999, als nach 12 Monaten keiner mehr in der Regierung war, der ursprünglich ein Jahr vorher mal gewählt wurde, vom inaktiven Parlament ganz zu schweigen), aber wenn 12 Monate der mehrheitsfähige Vorschlag ist.

    Und zum Kuratoriumssynodendingsbumsrat habe ich im Vorschlag jetzt noch gar nicht viel gefunden.

    Wenn einige darauf wert legen, über den Namen zum jetzigen Zeitpunkt ausführlich zu diskutieren, wäre mein Vorschlag das in einem anderen Thread zu tun. Dann kann man das Thema sofort angehen und sich hier dennoch erstmal auf den Inhalt beschränken.

    Ich habe ja nun laenger nichts geschrieben, wegen Reperatur etc., bin aber mit dem Verlauf der Diskussion - besonders nach den hitzigen Debatten vor knapp drei Wochen - sehr zufrieden und warte mal auf den formulierten Vorschlag.

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    Original von Erasmus Desiderius


    Meine vollste Unterstützung und ich denke das sehen die übrigen Damen und Herren ähnlich.

    Es geht ja gerade darum Positionen nach "Eignung" und nicht nach reinen Sympathien für Staaten zu besetzen. Was würde der Orga ein Desiderius als Kartenzeichner nützen nur weil er einem Mitgliedsland angehört, während der deutlich geeignetere Herr Grimmberg als "staatenloser" außen vor bliebe.

    Ja, da kann ich auch vorbehaltlos zustimmen. Und sorry, der muss jetzt mal sein: "Das gibt es bei der GF ja auch schon" *fg* :D ;)

    Der Satzungsentwurf geht m.E. auch deutlich in die richtige Richtung. Ich finde 7 zwar keine optimale Zahl, weil diese im Gegensatz zu 6 oder 9 keine symetrische Wahl alle 2 oder 3 Monate ermöglicht, aber ich gebe zu: das ist wohl eher Kosmetik. :)

    Nochmal zum Thema Staaten/Personen: Ich glaube das die letzten Postings schon gezeigt haben, daß hier Unterschiede in der Wahrnehmung bzw. Simulation bestehen, die (zumindest für mich) auch erklären, warum dieses Ansinnen bzw. die von mir beigemessene Tragweite so nicht gesehen wird. Ich bin ja gerade der Auffassung, daß die Mitglieder der Kartenorga zumindest versuchen sollten, explizit nicht die Interessen ihrer Heimatländer zu vertreten, sondern die der Organisation, aber wie gesagt: Da scheint es hier unterschiedliche Interpretationen zu geben.

    Einen "sachlichen" Unterschied gibt es aber eben doch: Die Personenwahl sorgt dafür, daß eben die Person für 6 Monate das Mandat in der Kartenorga hält und damit nicht vom Staat allein ausgetauscht werden kann. Aber wenn ich den Vorschlag richtig verstehe, ist das auch in ihm so intendiert.

    Es geht ja bei einer Community nicht zwangsläufig um ein "Du, ich habe einen neuen Staat" Aspekt, sondern nur auf die Verlagerung und Prioritäsierung auf die Spieler, weg von den simon Interessen der Staaten. Dabei muss auch keine Konfliktabsprache stattfinden. Im Seine einer reinen Kartenverwaltung halte ich das aber für eine gute Lösung.

    Zur simon/simoff Trennung: Vielleicht ist die Definition hier unterschiedlich, aber ich finde diese schon wichtig. Das fängt ja z.B. im Bezug auf die Karte schon dabei an, daß ich einerseits simoff anerkennen kann, daß ein Staat z.B. gut ausgestaltet und simuliert ist, aber simon Feindschaft zu ihm pflege, weil es unterschiedliche Interessen gibt. Ich glaube, daß, wenn man in diesem Punkt nicht trennen kann, ein großer Auslöser für micronationale (ernsthafte) persönliche Konflikte ist.

    Ich frage mich, was die Ausbürgerung eines Präsidenten mit dem ganzen Kram hier zu tun hat?

    Mit der Hervorhebung meiner Erfahrung in Kartenfragen wollte ich deutlich machen, daß z.B. in der OIK auch auf dem Papier ein Verbot von politischen Vetos gab/gibt(?), daß aber eben nicht gebracht hat, um wirklich etwas zu bewirken. Ich beziehe eben darauf, daß ich bei BIK und OIK gesehen habe, was alles nicht geht und das v.A. auch klare Regeln nicht zwangsläufig Konflikte entschärfen. Und daher ist meine Erfahrung ja gerade, daß die GF Struktur bei aller Kritik als größten Fortschritt die Stabilität gebracht hat und das obwohl das Regelwerk in ihren Augen unzureichend ist.

    Aber selbst wenn das stimmt ist es doch eher ein Beweis dafür, daß die Faktoren: "klares Regelwerk" und "Funktionieren" nicht zwangsläufig zusammengehören. Ich könnte auch sagen: Die OIK ist trotz hunderter Regeln den Bach runtergegangen, die GF hat trotz grober Regeln funktioniert. Kurzum: Bestätigt meine "Phobie" vor einer "direktdemokratischen" Kartenorga.

    Außerdem stoßen sie schon wieder in das Horn: "Die GF ist gescheitert und die AIC ist perfekt". Und ICH soll es erstmal besser machen...

    Ich könnte daher eben genau anders herum rangehen: Die GF funktioniert seit 3 Jahren. Dabei haben wir auch schon Fehler (wie z.B. den oben genannten reflektiert) und für die neue Organisation einen Vorschlag gemacht, der das noch weiter beheben soll (eben die Wahl des Kuratoriums). Also liegt es an IHNEN diese bestehende Struktur zu verbessern. Mich von einer Struktur zu überzeugen, die zweimal grandios gescheitert ist und in der AIC noch nicht lange genug erprobt ist, ist jedenfalls deutlich schwieriger...

    edit: Ich wollte und will wirklich verneiden, daß das zu einer reinen AIC vs. GF Debatte wird. Ich stimme hier meinen Vorrednern da wirklich zu:

    Wir wollen doch etwas Neues, Besseres!

    Ich habe gerade ein Zitat von Herrn Grimmberg aus seiner Rücktrittserklärung gefunden, daß eigentlich sehr gut passt.

    Zitat

    Auch in der jüngsten Debatte über die Schaffung einer neuen Karte habe ich Fehler gemacht: ich habe die AIC recht aggressiv beworben - vielleicht zu aggressiv. Was ich übersah, das war die Tatsache, daß das Hervorheben der eigenen Klasse, so unzweifelhaft diese auch gegeben sein mag, die Unzulänglichkeit anderer Lösungen impliziert, was mit Sicherheit nicht notwendigerweise Sympathien für die AIC schafft.

    Ja, genau diese Wirkung hat es.

    @Lande: Ich lasse mich hier von Ihnen nicht auf diese Weise beleidigen! Wenn sie nicht in der Lage zu einer sachlichen Diskussion sind, dann empfehle ich Ihnen, die Konferenz zu verlassen und hier nicht konstruktive Lösungsmöglichkeiten durch das Verschießen von Giftpfeilen zu unterlaufen!

    Ich befasse mich seit dem Jahr 2000 mit Kartenfragen, war zuständig für die allererste Gesamtkarte und bin seit der ersten Stunde dabei (sogar noch vor BIK Gründung). Ich weiß daher, welcher Scheiß da in der Vergangenheit gelaufen ist, was gut war und was schlecht war. Das unterscheidet mich von Ihnen, der seine ganze "Kartenkompetenz" offenbar aus seinem GF-Hass zieht.

    Ich war und bin auch zum Teil wirklich zuversichtlich, was die Einigungsmöglichkeiten dieser Konfrenz angeht, aber wenn es auf dem Niveau hier weitergeht, dann müsste man sich mittelfristig schon die Frage stellen, ob es Sinn macht, weiterzuarbeiten. Sorry...

    Zum leidigen Thema: "Das gibt es in der AIC schon". Natürlich soll es nicht darum gehen, Dinge abzulehnen, nur weil es sie "schon gibt" bzw. "das Rad neu zu erfinden", aber die Tendenz einiger Diskusionsteilnehmer ist im Anspruch noch viel universeller: Soll heißen: Es geht nicht nur darum, bestimmte Dinge oder Definitionen zu übernehmen und der Hinweis auf vorhandene Dinge ist auch nicht per se "nervig". Es ist aber so, daß für die AIC Lösungen hier ein universeller Anspruch erhoben wird. Es wird, verkürzt dargestellt, etwa so diskutiert:

    A: "Wie verhindern wir politische Vetos"
    B: "Also bei der AIC sind politische Vetos verboten und außerdem entscheidet das Direktorium über die Zulässigkeit von Vetos, also hat die AIC ja schon die Lösung für das Problem und du Person A bist ja ziemlich dämlich, wenn du das nicht einsehen willst...."

    Und was wirklich nervt - und dafür ist das letzte Posting von Herrn Lande der beste Beweis - ist, daß hier Leute als Deppen dargestellt werden, weil sie die Segnungen der AIC für die Menschheit so einfach nicht glauben wollen.

    Außerdem glaube ich nach wie vor, daß die meisten der "Das gibt es in der AIC schon" Fraktion - und hier gebe ich den Vorwurf einfach mal zurück - einfach nicht verstehen, wo für die GF Leute die zentralen Unterschiede oder Haken an der AIC Struktur liegen. Ich z.B. habe mehrfach meine Position zum m.A. nach zentralen Unterschied "Personen/Staaten" erläutert. Das Argument wird dann aber einfach nicht gewürdigt, oder mit einem "Naja, man bringt ja Personen immer mit Staaten in Verbindung" platt gebügelt, womit wieder die alte AIC Lösung im Prinzip schon das passende Rezept für das ist, was ich gefordert habe. Ist sie aber eben nicht. Ich bestreite ja auch nicht, daß die AIC Leute viel Arbeit in ihre Sache gesteckt haben, aber das hat die GF auch. Wo also ist das Argument?

    Ich habe in meinen Postings gestern versucht, Verständnis für die AIC Position aufzubringen, indem ich die unterschiedlichen Erfahrungen mit Kartenorgas dargelegt habe. Herr Lande konnte sich dabei zwar in der von mir formulierten AIC Position wiederfinden, hat aber offenbar keinerlei Bereitschaft, die GF Position anzuerkennen, die eben v.A. nach Stabilität strebt. Wobei er wahrscheinlich sagen würde, daß es Stabilität bei der "AIC ja auch schon gibt". Aber dazu kann ich nur ein Argument aufgreifen, was hier schon gefallen ist: Die AIC ist noch jung und wenig Mitglieder. Als das BIK in der gleichen Phase war, hat alles wunderbar funktioniert... Wie gesagt: Ich weiß wovon ich rede.

    Ich weiß, daß jetzt vermutlich die ganze AIC wutschnaubend über mich herfallen wird und mir völlige Ahnungslosigkeit vorwerfen wird, aber ich gebe einfach meinen Eindruck wieder: Die Struktur der AIC ist im Kern der OIK wesentlich ähnlicher als der GF. Das ist ja auch von der AIC aus "demokratischen" Gesichtspunkten so gewollt gewesen. Natürlich hat sich die AIC Gedanken gemacht, wie man Schwächen der OIK vermeidet. Womöglich sind die Regeln auch besser ausformuliert oder klarer, aber Regeln allein machen es noch nicht aus.

    Es wurde argumentiert, daß Verfahren solle ruhig ein wenig bürokratisch sein, wenn es Fairness gewährleistet. Da stimme ich sogar zu und die Bürokratie ist gar nicht mein Hauptproblem an sich, aber hier ziehe ich eben auch wieder den historischen Vergleich, den - sorry - die Meisten hier nicht ziehen können: Auch das BIK und später die OIK haben versucht, auf die internen Konflikte mit immer ausgefeilteren und genaueren Regeln zu reagieren. Das hat zwar die Bürokratie erhöht, aber die Probleme nicht gelöst... Daher kann ich z.B. auch nur müde lächeln, wenn z.B. zu der Problematik politischer Vetos erklärt wird, daß "die ja per Satzung verboten sind." Ach was? Nicht, daß wir da auch vor 7 Jahren drauf gekommen wären....

    Vielleicht hat die AIC ja tatsächlich die Lösung für alle Probleme, aber im Gegensatz zur GF hat sie ihre Stabilität eben noch nicht bewiesen und aus den beiden letzten Absätzen ziehe ich eben die Sorge, daß sich eine "große" AIC eher in Richtung OIK entwickeln könnte. Ich will es mal so sagen: Wenn du in Deutschland die Staatsstruktur beibehältst, aber wenigstens massiv die Geschäftsordnung des Bundestages änderst, ist es dann berechtigt, von einem anderem System zu sprechen?

    Ich sage nochmal:
    1. Mein Einigungswille und der der Meisten hier ist wirklich groß!
    2. In Sachen Karte und Bedeutung von Kultur/Klima besteht nahezu Einigkeit.
    3. Auch bei der Organisation liegen wir, wenn man sich die Fakten anschaut, nämlich das, was ich vorgeschlagen habe und was so von Frau Spondylos weiterentwickelt wurde, nicht mehr wirklich weit auseinander.

    Prinzipiell sehe ich also keinen Grund, warum es uns noch gelingen sollte:

    Dennoch: Wenn einige AIC Vertreter die Bedenken und Prioritäten der GF nicht einmal anerkennen, dann könnte das hier alles den Bach runtergehen. Wie gesagt: Ich hoffe, daß das nicht passiert.

    Bravo, endlich sind wir wieder bei dem "Im Grunde gibt es das alles bei der AIC" angekommen... Nun, daß Herr Lande AIC toll findet und die GF hasst, wissen wir (spätestens) jetzt.

    Aber wenn sie hier öffentlich am Verstand derer zweifeln, die die AIC zufällig nicht für den heiligen Gral halten, dann ist das nicht nur intolerant, sondern auch nich lösungsfördernd und ich könnte beginnen am Verstand derer zu zweifeln, die das in über einem Monat Diskussion immer noch nicht verstanden haben. (das Thema "AIC Werbung" hat ja auch schon die MdN Debatte beschäftigt)

    Es scheint hier Einige zu geben, die glauben, daß eine Fusion der Karten im organisatorischen Bereich in Praxis zu einem Quasi-Beitritt der GF Staaten zur AIC, bzw. zu einer nahezu identischen Struktur führen sollte. Dies aber - und ich glaube hier spreche ich für viele der anwesenden GF Mitglieder - wird so nicht passieren.

    Aber ich glaube, daß wir mit dem in diesem Thread vorgeschlagenen und weiter entwickelten Lösungsmodell einer Einigung im Grunde sehr nahe sind. Es gab ja Zustimmung von Teilen beider "Lager". Von daher sollten wir uns darauf besinnen, eine gemeinsame Lösung zu finden. V.A. weil wir auf der "technischen" Ebene, also alles was die Karte selbst betrifft, ja schon viel weiter sind.

    Ich weiß natürlich nicht genau, wie "weitreichend" sie diesen Satz meinen, aber ich vertrete dazu folgende Positionen, die dem Satz widersprechen:

    1. Ein Staat muss m.M. nach auch akzeptieren, daß ein anderer Staat, den er vielleicht politisch nicht mag o.Ä. auf der Karte in seiner Nachbarschaft angesiedelt wird, wenn es kulturell und klimatisch möglich ist. Das richtet sich nicht gegen das Mitspracherecht der Nachbarstaaten, aber dies sollte eben strikt simoff erfolgen. Ich habe zwar den Eindruck, daß die Community hier in den letzten Jahren bei der Trennung von simon/simoff durchaus Fortschritte gemacht hat, aber sicher ist man da nie.

    2. Ich bin z.B. dagegen, daß die Vollversammlung über Eintragungen abstimmt o.Ä. Die Eintragung geht in den unter 1 beschriebenen Grenzen die Nachbarn etwas an, aber sonst keine anderen Staaten, die in ihrer Kartenposition davon nicht beeinträchtigt werden. Abstimmungen in der VV öffnen also nur die Tür für Politik. Das gleiche gilt im Übrigen auch für die Verabschiedung von Richtlinien, weswegen ich an dem Punkt auch insistiert habe.

    3. "Karte ist für die Staaten da" klingt immer auch ein bisschen nach OIK. Soll heißen: Die Karte darf sich m.M. nach nicht alleinig den Gestaltungswünschen der Staaten unterordnen, sondern muss auch auf die Gesamtstimmigkeit achten. Sonst entsteht ein Flickenteppich wie auf der OIK. Damit meine ich jetzt nichtmal das alte Thema Klima/Kulturen, sondern z.B. auch die Entwicklung von Inselreichen, wozu es auf der MdN Diskussion mal den tollen Satz gab: "Wenn alle Inseln wollen, ist das eben so und muss respektiert werden." Nein, muss es m.A. nach eben nicht, wenn dadurch die Gesamtkarte "optisch" aus den Fugen gerät, z.B. weil kein richtiger Ozean mehr da ist.

    (wobei ich im Bezug auf Punkt 3 nicht glaube, dass es hier bei den Anwesenden Dissens gibt, aber das fiel eben auch unter dem Stichwort "Karte ist für die Staaten da")

    Ich könnte als Gegenthese also sagen: "Die Kartenorganisation ist für die Karte da und für nichts Anderes."

    Zitat

    Original von Wolfram Lande
    Wenn mir zumindest mal jemand das GF Regelwerk erklären könnte...
    Ich lese da irgendwie nur Käse heraus.

    Und meine Erfahrungen mit der GF sprechen für sich ... Im Ernst? Ich hasse diese Organisation. Mit der OIK kann ich für meinen Teil noch gerade so leben auch wenn es oft mal weh tut.

    Ein Undemokratisches oder die Macht der Vollversammlung beschneidendes Regelwerk wird es mit einfach nicht geben. Die Karte ist für die Staaten da und nicht andersrum. Punktum.

    Kurz und einfach: Alle Entscheidungen werden von Kuratorium getroffen. Es wählt auch den/die Karthographen und das ExCom. Dieses nimmt Kartenanträge an und bearbeitet sie. Dabei übernimmt ein Ex-Com Mitglied die Gutachterfunktion. Über Größe und Kartenplatz wird u.U. mit dem Bewerberstaat verhandelt. Eventuelle Nachbarstaaten geben eine Stellungnahme zur Eintragung ab. (wobei die m.W. noch nie negativ ausgefallen ist) Das ExCom gibt dann dem Kuratorium eine Empfehlung zum Antrag ab (mit Begründung). Das Kuratorium entscheidet dann final.

    Zum Rest: Wie oben beschrieben glaube ich eben, daß die Lehren aus den Fehlern der OIK oder aus AIC Sicht auch der GF anders wahrgenommen werden.

    Ich als GF Spieler sage: "Nie wieder OIK Chaos" und habe daher große Bedenken gegen ein reines "Vollversammlungs-Modell"

    Gerade die Neunkirchner sagen aber auch: "Nie wieder Ungerechtigkeit" und fürchten daher ein "Kuratoriums-Modell" bzw. finden das Tribunal so wichtig.

    Aber den Satz: "Karte ist für die Staaten da und nicht andersrum" ist so in seiner Reinform sehr problematisch, auch wenn es erstmal nach einem Feel-Good Satz klingt, aber genau dieser Ansatz bringt die simon Politik auf die Karte.

    Zitat

    Original von Marcus Flavius Celtillus

    Soll ich nun mit den Augen rollen?
    Lassen wir das...

    Um es etwas versöhnlicher zu sagen: Ich glaube, daß wir alle hier in unseren Vorstellungen von einer richtigen Kartenorga irgendwo "OIK geschädigt" sind und - was das ganze verkompliziert - z.B. Neunkirchen für sich genommen, auch keine guten GF Erfahrungen gesammelt hat, (wobei ich als "Insider" auch sagen kann, daß da viele Vorurteile mitschwingen.) Die Lehren der beiden Orgas aus der OIK sind halt nur unterschiedlich: Ich und viele aus der GF schätzen die Stabilität die diese gebracht hat und schrieben dies dem Kuratorium zu. Die AIC, v.A. Neunkirchen hält aus den gleichen oder Ähnlichen Gründen ein Tribunal für absolut notwendig, um dem Faktor "Ungerechtigkeit" vorzubeugen, den es subjektiv wahrgenommen bei OIK und GF gab. Dazu kommt noch die Forderung nach "Demokratie", was insofern fast am schwierigsten ist, weil absolute Demokratie eher OIK, weniger Demokratie GF bedeuten würde...

    Und aus dieser Küchentischpsychologie müssen wir halt was Vernünftiges basteln. :)

    Zitat

    Original von Marcus Flavius Celtillus
    Die neue Ordnung können wir Ihnen nicht vorstellen, diese müssen wir gemeinsam erarbeiten- Sie können sich das "Augenrollen" also ersparen...

    Hätte ich nicht mit den Augen gerollt, hätte ich undiplomatisch werden müssen, oder müsste es jetzt tun, aber das möchte ich nicht, v.A. weil wir ja im Grunde von einem Konsens gar nicht so weit entfernt sind. Um es vielleicht kurz und relativ neutral zu sagen:

    Ich kann alles was in die Richtung geht: "Also das haben wir beim AIC im Grunde ja schon" nicht mehr lesen. Und darum bezog sich mein Kommentar darauf, daß auf meine Frage nach der Tragweite und Entschiedungsbefugnis der VV gleich wieder eine AIC Regel präsentiert wird. Und Co-Referate über Freundlichkeit sind dabei dann noch unangebrachter, v.A. da ich diese seitens Mr. McClanes gar nicht bestritten habe, bei dem es sich ja nach eigener Aussage um ein Missverständnis handelte.

    Jetzt angekommen?

    Zitat

    Original von Marcus Flavius Celtillus

    Herr Dr. Friedrich McClane hat sich die Mühe gemacht, Ihnen die GO der AIC vor Augen zu halten, weil wir nur diese GO haben. Mit "Wir" meine ich selbstverständlich die Gemeinschaft der AIC-Staaten. So können Sie vergleichen und aus dem Ist-Zustand einen eventuellen Soll-Zustand extrapolieren. Sehr freundlich von ihm, wie ich finde..

    *rolleyes*

    Zitat

    Original von Dr. Friedrich McClane
    Hier der entsprechende Paragraph aus der GO zu den Resolutionen/Richtlinien:


    Wenn das Tribunal nicht in Erscheinung treten muß, ist es umso erfreulicher, aber, um Kästner zu zitieren: "Es ist ungleich besser, beizeiten Dämme zu bauen, als darauf zu hoffen, dass die Flut Vernunft annimmt."

    Danke, das ist wieder mal das AIC Regelwerk... Ich frage aber nach der neuen Ordnung.

    Wie gesagt: Wenn ich den Vorschlag richtig verstehe, stimmt er ja mit meinen Vorstellungen überein. Einzige Frage für mich: Was heißt "Verabschiedung von Richtlinien"? Soll heißen: Welche Arten von richtlinien und Kompetenzen sind da im Gegensatz zum Direktorium/Kuratorium gemeint? Und ganz wichtig: Wer entscheidet final über die Eintragung?

    Zum Tribunal: Um es vorweg zu sagen: Ich bin keineswegs dagegen. Ich glaube halt nur, daß es praktisch nie in Erscheinung treten wird, bzw. eher nicht gebraucht wird. Aber eine Einrichtung stört mich eben auch nicht.