Beiträge von Primus Fabius Maximus

    Ich muss meinem Vorredner zustimmen.

    Aussenstehende sollten nicht in den Entscheidungsfindungsprozess einbezogen werden. Auch nicht mit Leserechten, denn was heute noch Konsens ist, kann morgen schon Dissens sein und umgekehrt.

    Eine Einmischung von Ausserhalb, ja sogar mit dem Willen der Fusion wäre nur Kontraproduktiv, da es schon schwer genug ist, zwei Karten zu vereinen.

    Wenn das Ergebnis positiv und eine Einigung getroffen ist, kann gerne über eine Assimilation der OIK gesprochen werden - aber nicht vorher.

    Ein Grund, weshalb ich diese kleine Nachhilfestunde in Klimatologie gegeben habe.
    Ich kann jetzt nicht explizit für Targa reden, aber ich weiss, dass dort entsprechende Gebirge angedacht sind und schon Namen haben.

    Was die Plazierung dieser angeht, biete ich Targa gerne meine Hilfe an.

    Zitat

    Original von Matt Suchard
    Ich glaube, selbst das war klimatisch gemeint. Bis auf kleinere wüstenartige Landschaften gibt es ja in Europa nun doch nichts, was dem Begriff der "Wüste" nahe kommt.

    Ich begreife nicht, dass es hier immer noch nicht in den Kopf der Menschen hinein will, dass Adrasteia oder sein Nachfolgekontinent, der hoffentlich seinen Namen behalten wird, nicht Europa ist. Schon die Gebirgsstruktur ist eine völlig andere und diese beeinflussen das Klima ganz entscheidend.

    Somit ist das Argument "Targa gehöre nicht nach Europa, weil es dort keine Wüste gibt" obsolet.

    Die Breitengrade alleine sind nicht das ausschlaggebende Element, ob Wüsten möglich sind.

    So liegen Teile der Wüsten von Kasachstan z.B. auf dem selben Breitengrad wie Bayern. Allein daran lässt sich schon erkennen, dass die blosse Entfernung zum Äquartor keine Rückschlüsse auf die Möglichkeit von Wüsten zulässt. Die Gebirge sind dort das entscheidende Element.

    Ich teile die Meinung, dass Targa nicht nach Europa passt, nach Adrasteia passt es aber auf jeden Fall.

    Zitat

    Original von Ren Quiang
    [...] Wobei ich in diesem Zusammenhang die Vorbehalte gegenüber bürokratischer Vorgänge verstehen kann. Die Festlegung einer (sehr!) groben Kulturkarte, wie von Tóngbàn van Hasseldijk vorgeschlagen, würde langwierige Gremienarbeit überflüssig machen. Im Einzelfalle sollte es immer Ausnahmen geben, die Kulturkarte nicht unabänderlich feststehen und in enger Absprache mit den in einem Gebiet verzeichneten Staaten weiterentwickelt werden. [...]

    Ich kann die Vorbehalte nicht nachvollziehen, die gegen ein Kontrollorgan zur kulturellen Stimmigkeit bestehen.
    Dieses würde ja erst zur Anwendung kommen, wenn die Selbstverantwortlichkeit der beteiligten Nationen versagt und eine Nachbarschaft wirklich offensichtlicher Humbug ist.

    Bei MNs, die aber wirklich ernsthaft miteinander simulieren wollen und deshalb die geographische Nähe suchen,kann ich mir das nicht vorstellen, zumal sich die MNs auch bewegen und ihre jeweilige Simulation aufeinander abstimmen können. Die mit einem "Das geht nicht!" von vorne herein zu blockieren, ohne sich über die simulatorischen Hintergründe im Klaren zu sein, halte ich für einen überflüssigen Hemmschuh.

    Wie mehrfach erwähnt, würde ich mir wünschen, dass die Kulturlandschaft durch die Platzierung durch die MNs gestaltet wird und nicht umgekehrt.

    Für den Vorschlag, eine Karte mit dem derzeitigen kulturellen Ist-Zustand anzufertigen, könnte ich mich erwärmen.
    Dies wäre in der Tat ein geeignetes Mittel zur Orientierung von Neueinsteigern. Allerdings bin ich stickt dagegen, einen Soll-Zustand zu definieren.

    Die Klimakarte zusammen mit ernsthaft simulierenden Mitspielern und dem Regelwerk über die Aufnahme von neuene Staaten ist Absicherung genug, um eine OIK 2.0 zu verhindern.
    Eine Unterteilung in vorgegene Kultur oder Kontinentalräume würde uns an einer natürlichen Entwicklung hindern und uns damit vieler spannender Möglichkeiten berauben.

    Dazu möchte ich ein Beispiel verwenden, das sich so zwar auf keiner der beiden Karten ereignet hat, aber das Potential dieser Idee veranschaulicht.

    Nehmen wir an, die chinsesische Kultur hätte einen solchen Reiz, dass mehrere Spieler mehrere chinesisch geprägte MNs gründen würden.
    Nehmen wir weiter an, dass diese auch interessiert sind, untereinander zu agieren.


    In einer ethnisch festgelegten Karte (ich verwende absichtlich ein völlig neues Wort) wäre der für diese Gruppe vorgesehene Platz bald verbraucht und einige kämen womöglich gar nicht drauf.

    In einer Karte, die sich nur durch ein paar variable Regularien selbst organisiert, könnte man dagegen erleben, was möglicherweise geschehen wäre, wenn sich China in seiner Geschichte zunächst nicht so Isolationistisch gezeigt hätte und womöglich die dominierende Kultur auch in Europa geworden wäre.

    Dieses Potential der natürlichen Entwicklung, die man auf der Klimakarte im Zeitraffer beobachten könnte, zu beschneiden bringt uns um unendlich viele Möglichkeiten. Das wäre gelinde gesagt schade.

    Zitat

    Eine Klimakarte ist eine wichtige Sache und die Entwicklung dieser sollte recht schnell erfolgen.

    Gegen eine Kulturen-/ Sprachenkarte die einen SOLL darstellt würde ich dagegen sofort sprechen, dass sie einfach die "Welt" in zu feste Grenzen einordnen würde und am Ende der Kreativität im Wege steht. Zudem nimmt sie Ausgestaltungsmerkmale und Geschichte.


    Dieser Meinung schliesse ich mich an.

    An dieser Stelle möchte ich mich einmal in die Diskussion einschalten und sie zudem wieder auf eine sachlichere Ebene führen.

    Ich mag mich irren,aber meinem Eindruck nach hat sich das Ziel dieser Diskussion gewandelt.
    War es der ursprüngliche Zweck, eine Form zu finden, welche eine Schnittmenge beider Karten bildet, in der sich alle Mitglieder noch heimisch fühlen können, scheint sich diese in einen Kampf um die Wahrung der Ideologien gewandelt zu haben.

    Was ich nicht begreife ist, warum die Hardliner der GF so vehement dagegen sind, dass sich Kulturräume selbst bilden und es statt dessen vorziehen, inaktive Zwischenstaaten als Narbengewebe zu konservieren.

    Worin liegt der Vorteil, einen irdischen Kulturraum zu kopieren und die Staaten dann in dieses Korsett zu pressen, statt Freiraum für natürliche Entwicklung zu lassen?

    Ich kann darin keinen Vorteil sehen, würde mir aber eine Erläuterung der GF-Vertreter gerne anhören.

    Zitat

    Original von Josip Olic
    [...] Colonea/Leduveia hätte die Möglichkeit westlich von Landinien sich zu platzieren. Dann wäre natürlich noch Gelbes Reich und Tchino sehr interssant. Ich hoffe ich hab nix vergessen.[...]

    Zu diesem Punkt hätte ich gerne gewusst, wie weit westlich von Ladinien eine Platzierung stattfinden soll, grenzen wir am Südwestrand doch direkt an das vereinigte Kaiserreich. Unsere Position auf Adrasteia inkl. unseren Nachbarn wollen wir nicht aufgeben.

    Ich bin nunmal Hypochonder :)

    Wie gesagt, wichtig wäre uns ein Platz, um unser Übersee-Departement aussimulieren zu können. Wenn uns dieser Platz auf der neuen Karte eingeräumt werden kann, können wir uns dem Vorschlag des Herrn zu Grimmberg anschliessen.

    Die Neue Welt ist ja gerade erst im Begriff zu entstehen, warum also nicht von Anfang an für stimmige Ausgangssituationen sorgen.

    Ich bin für den ladinischen Entwurf, da die Karte des Herrn zu Grimmberg eine auf der Ursprungskarte noch existente Inselgruppe aufgelöst bzw. vergrössert und näher an die westlichen Kontinente herangebracht hat.

    Unsere Mitspieler hatten sich schon darüber verständigt, wie man diese Inseln für Ladinien entdecken und als eine Art Übersee-Departement gewinnen könnte, um damit dann doch im Rahmen des Regelwerks Kaffeeanbau simulieren zu können (siehe meine diesbezügliche Anfrage).

    Nach der hinreichenden Aussimulierung wollten wir einen Antrag auf Gebietserweiterung gem. §46 GO stellen. Wenn diese Inseln aber nicht mehr da sind, ist dies nicht mehr möglich.

    Sind diese Inseln auch zu nahe an den westlichen Kontinenten, wie in der neuen Karte des Herrn zu Grimmberg, so stellt sich die Frage, warum die Inseln von den Bewohnern dieses Kontinentes noch nicht besiedelt wurden.

    Mit der Karte des Herrn zu Grimmberg könnten wir uns also nur anfreunden, wenn uns das Direktorium eine Entsperrung von Wasserflächen im tropischen Bereich in Aussicht stellen kann.

    Uns wäre allerdings lieber, mit bereits vorhandenen Inseln zu arbeiten und uns nicht einfach welche dazuzudichten.

    Währet den Anfängen des Pippi-Langstrumpf-Syndroms.

    Wenns gar nicht passt, weil die Nachbarn gepennt haben, könnte noch das Direktorium eingreifen. Aber zunächst sollten die Nachbarn darüber entscheiden, damit Kulturräume ganz natürlich wachsen können. Äusserlich eingegriffen werden sollte nur, wenn es allen betroffenen Nachbarn wirklich ganz offensichtlich völlig egal ist.
    Das kann ich mir aber bei Staaten, die sich gerade wegen dem Realismus und der Stimmigkeit für die AIC bzw. GF entschieden haben. Da kann mal was verschlafen werden, aber sicherlich nicht mit Absicht ignoriert.