Beiträge von Jonathan Metternich

    Mrs Matahari, Sie stammen aus einem Land, das deutliches Interesse an einem Kartenwechsel hat erkennen lassen. Diese Bereitschaft besteht meines Wissens bisher nicht vonseiten Futunas, insofern sehe ich hier einen enormen qualitativen Unterschied.

    Zitat

    Original von Yaashur al-banabi
    Stattdessen erhoffe ich mit Einblick in die dabei nötigen Klärungen von Streitpunkten, auf dass ich der OIK genauestens darlegen kann, worauf man sich im Ernstfall einzustellen hätte. Daher benötige ich auch kein Schreibrecht, mir geht es allein um analytische Tätigkeit.


    Ich denke, Ihnen wird ausreichend geholfen sein, wenn Sie das repräsentative Ergebnis der Gespräche - eine neue, gemeinsame Kartenorganisation - kennen. Denn darauf hätte sich die OIK im Ernstfall einzustellen.

    Mir sind die qualitativen Herausforderungen oder das mangelhafte Betragen dritter Personen an dieser Stelle herzlich egal. Ich habe allmählich genug von dieser Konferenz und will, dass sie endlich zu einem erfolgreichen Ende kommt. Wenn wir jetzt anfangen, mit der OIK zu verhandeln, wäre das ein Neuanfang (unter schwierigeren Bedingungen und mit weniger Enthusiasmus auf allen Seiten).

    Zu Leserechten für Futuna besteht kein Anlass, solange dieser Staat nicht explizit und glaubwürdig auf eine gemeinsame AIC/GF-Karte wechseln wollen würde. Dafür gibt es bisher keine Indizien und wir sollten diese Runde nicht unübersichtlicher machen, als sie es jetzt schon ist, sondern uns auf unsere Aufgaben konzentrieren.

    Zitat

    Original von Mehregaan
    Wie bereits gesagt ist die OIK gerade sehr am kehren. Beim HRR und Dreibürgen hatte man ja ebenso kein Problem die Teilnahme zu gewähren, deswegen verstehe ich das Problem mit Futuna nicht so ganz.


    Futunas Vorstoß bezieht sich aber nicht auf eine isolierte Eintragung, sondern auf Fusionsverhandlungen; es tritt also mehr repräsentativ für die OIK als in eigener Mission auf. Die Frage ist nicht, ob wir Futuna wollen, sondern ob wir jetzt eine Fusion mit der OIK schaffen.

    Bezugnehmend auf Futunas Statement in diesem Haus:

    Zitat

    Original von Yaashur al-banabi
    Ich erbitte nun ebenfalls um Einblick in die Gespräche, allerdings mit anderen Hintergründen.

    Die OIK hat nun die futunischen Vorschläge für Maßstab und Weltform mit großer Mehrheit umgesetzt und sich damit durchaus für eine endgültige Vereinigung mit anderen Organisationen für eine gemeinsame Karte qualifiziert. Sobald die dortigen Gespräche auch als reines simoff festgelegt sind, wird dort wohl auch eine andere Diskussionskultur herrschen.

    Mein Ziel ist es, hier herauszulesen, inwieweit noch Kompromisse gefunden werden müssen und ob es überhaupt noch Interesse an einer Einigung gibt. Sicherlich werden dann die Gespräche hier eine nötige Grundlage bieten, da sie ja beispielhaft für eine solche mögliche Vereinigung sind.

    Ich bin mit den Details der Änderung in der OIK nicht vertraut. Letzten Endes obliegt die Entscheidung darüber, ob die OIK "qualifiziert" ist, aber nicht ihnen - sondern uns.

    Eine Dreierorganisation wäre reizend. Aber ich halte sie nach dem Verlauf dieser Konferenz für nicht stemmbar. Wir sehen, wie schwierig unsere Verhandlungen sind - würde nun noch die OIK mit ihrem vollkommen unterschiedlichen Simulationsansatz dazustoßen, wird der Laden meines Erachtens in die Luft gehen (oder ihm eben diese ausgehen), aber dann gibt es wohl gar keine gemeinsame Karte.

    Mein Vorschlag: Beobachtung der Situation auf der OIK, aber derzeit keine Fusionsverhandlungen.

    Vielen Dank, Mister Lande.

    Zitat

    Original von Marcus Flavius Celtillus
    Da Sie offenbar so RL-verliebt sind [...]


    Wenn dieser Ausfall in meine Richtung gehen sollte, verbitte ich mir einen derartigen Tonfall. Ich bin es offen gestanden allmählich leid, dass hier jedes Unverständnis und jede Nachfrage von einigen als persönlicher Angriff gesehen werden, auf dessen Grundlage sie sich dann wahllos empören können.

    Die Frage, ob Targa nach Antica passt, könnte beispielsweise dadurch beantwortet werden, dass Targa uns an seinen Plänen zur "Wahrscheinlichmachung" von Wüsten teilhaben lässt. Derzeit kann ich nur einen Verweis auf die Option einer Erklärung erkennen, nicht jedoch auf eine Erklärung. Da sollte es nicht verwundern, dass Targa und Antica in den Augen einiger Beobachter nicht recht zusammenpassen wollen.

    Zitat

    Original von Dr. Friedrich McClane
    Ich sehe es deshalb eng, weil die Karte nicht erweiterbar sein soll und demzufolge der Platz gerade in dieser Region, die, um es noch einmal zu betonen: nicht die einzige "europäische" Stelle sein muß, es momentan aber nun einmal ist, eine Kostbarkeit darstellt.


    Dieses Problem sehe ich auch. Dort ist meines Erachtens zu wenig Fläche vorhanden. Ein "zweiter europäischer Raum" (ich kann mir die Schmerzen meines Kollegen aus Gran Novara angesichts dieser Klassifizierung bildlich vorstellen) ist grundsätzlich natürlich möglich. Das Problem ist, dass dort einer anfangen müsste, der vorerst auf direkte kulturelle und historische Beziehungen verzichten könnte. Diese historisch-kulturelle Isolation wäre ein Standortnachteil eines zweiten Europas. Deswegen sollten wir eher überlegen, den derzeitigen europäischen Raum etwas zu entzerren.

    Zitat

    Original von Wolfram Lande
    Lesen Sie bitte genauer.
    Ich deutete jediglich an dass es "nicht so einfach" wird wie beschrieben.


    Das habe ich verstanden. Es ist aber andersrum auch nicht so einfach. Der Status quo der Version 16 scheint jedenfalls keine Option zu sein. An dieser Stelle will ich, um das einmal sehr deutlich zu sagen, nur dem Eindruck vorbauen, die GF sei uneingeschränkt kompromissbereit. Wir sind den AIC-Staaten bisher bei der Kartengestaltung sehr, sehr weit entgegen gekommen - und bekommen als Feedback regelmäßig den größtenteils unwidersprochenen Unwillen Gran Novaras und Ladiniens entgegem geschleudert, Kompromisse einzugehen.

    Zitat

    Original von Wolfram Lande
    b) So einfach wird das aus meiner Sicht sicherlich nicht da am EU noch Novara und Landinien und an Landinien Targa hängt.


    Es ist ja nicht so, dass die GF-Staaten nicht miteinander zusammen hängen. Insofern kann das Argument umgekehrt genauso kompromisslos und damit genauso destruktiv vorgebracht werden, ohne dass wir einen Schritt weiter in die richtige Richtung machen, Mr Lande.

    Ihr bleibt mal schön bei uns. Dann haben wir Euch auch besser im Auge, damit Ihr keinen Unsinn macht. ;)

    Ich habe in der DU noch einmal eindringlich darauf aufmerksam gemacht, dass hier Anwesenheit erwünscht ist (der DU-Vertreter scheint zwischenzeitlich verschwunden zu sein). Die Äußerungen zu Valsanto nehme ich zur Kenntnis und hoffe darauf, dass Herbert bezüglich seiner Projekt in absehbarer Zeit eine Entscheidung fällt, damit wir uns in deren Nähe ansiedeln können.

    Zitat

    Original von Pinchas Seligmann
    Das war doch früher auch schon so.


    Das ist kein Argument. Jeder mit der Kartendebatte befasste weiß, dass der Spielraum der DU außergewöhnlich gering ist (ihr Mitgliederpotential aber mit 43 Aktiven - und das ohne Karteileichen! - umso größer).

    Ich verstehe schon, worauf Frau Spondylos hinaus will. Wenn man die DU näher an Nedersassonien und die Hullande heranrückte und dafür das EU und sein Umfeld (ich nehme an, GN würde ebenfalls mitwandern wollen) nach rechts verschöbe, könnten die Anpassungen auf allen Seiten gering gehalten werden, während viele Wünsche erfüllt wären.

    Ich frage mich, ob wir diesen Punkt überhaupt klären müssen. Wenn eine gewählte Person der Auffassung ist, sie müsste die Interessen ihres Heimatstaates vertreten - bitte, warum nicht? Das tangiert doch den "Trenner" zwischen Simon und Simoff nicht, der sich nicht als Repräsentant seiner Heimat-MN, sondern als Delegierter nur seiner selbst sieht.

    Zitat

    Original von Erasmus Desiderius
    Es gibt Delegierte die sind engagiert und es gibt "Staaten" die wollen nur auf eine Karte, mehr nicht. Ich denke das ist wie in der Politik, ich meine in Deutschland sind auch nicht alle 80 Millionen in der Regierung vertreten und die sind auch nicht frustriert, oder? Na ja, vielleicht ob der Politik, aber da kann man ja abwählen.


    Ich hoffe, Sie nehmen mir die Frage nicht übel: Haben Sie schon einmal in einer großen Kartenorganisation mitgewirkt, in der sich eine Mehrheit der Staaten/Spieler nicht repräsentiert gefühlt hat? Wenn das der Fall sein sollte, dann wissen Sie, dass man diesen Punkt zumindest bedenken sollte. Rufe nach Reformen und Kritik um der Kritik willen wird es immer geben, da müssen wir uns gar nichts vormachen. Wir sollten uns aber dieser Konsequenz bewusst sein, wenn wir uns entscheiden, ein kleines Exekutivorgan zu bilden.

    Zitat

    Original von Erasmus Desiderius
    Beides "zusammen".

    - die Vollversammlung wählt gemäß der "GF-Seite" nur dieses Zwischenorgan das dann die Legislative stellt und das eigentliche Direktorium wählt.
    - das Zwischenorgan ist eben besagter "Pluspunkt" für die GF-Seite.
    - das Direktorium wollen ja beide Seiten.
    - das Tribunal dient wie gesagt der "Rechtssprechung" und wird im Sinne der AIC-Seite übernommen - "Pluspunkt" für die AIC-Seite.

    Somit hätten beide Seiten Gegeben und Genommen.


    Wenn ich das richtig sehe, gäbe es dann eine Vollversammlung aller Staaten, eine Legislative von Staaten gewählter Staaten/Personen und eine von der Legislative aus Staaten/Personen gewählte Exekutivinstitution von Personen? Wenn dem so sein sollte, ist das m.E. eine Ebene zu viel. Wir wählen, damit wir anschließend wählen können - darauf läuft dieses Modell, dessen Intention ich grundsätzlich begrüße (!), leider hinaus.

    Ich verstehe auch offen gestanden das Problem nicht: Wenn eine Vollversammlung ein kleines Exekutivorgan wählt, das sich ein Präsidium gibt, sind damit doch die diversen Kuratoriums- und Direktoriumsansprüche erfüllt, nicht wahr? Fügen wir das TC hinzu und eine Kompromissorganisation, die dennoch eine vernünftige Struktur hat, wäre erschaffen.

    Oder habe ich einen Punkt übersehen?

    Ich bitte um Pardon dafür, diesen unsäglichen Thread noch einmal zu nutzen, aber ich vermisse weiterhin Valsanto auf der Karte. Der Staat strebt grundsätzlich eine Lage in der Nähe Terreas an, dessen weiteres Schicksal mir in der Fülle der destruktiven Äußerungen entgangen sein muss.

    Zitat

    Original von Henry Louis zu Grimmberg
    Personen statt Staaten: ich denke, wie auch Monsieur Desiderius erläuterte, nicht, daß es einen Unterschied machen wird, ob man Personen oder Staaten wählt. Bei manchen Leuten vielleicht schon, bei anderen nicht. Eben aufgrund dieser Auffassung stelle ich mich aber nicht gegen die Personen-Lösung: ich kann mit dieser leben, denn wenn ich keinen Unterschied erwarte, kann es mir gleich sein, wer in welcher Funktion letztendlich gewählt wird.


    Ich sehe diesen Unterschied durchaus; die entsprechenden Argumente muss ich nicht wiederholen. Gerade eine Meta-Organisation fährt mit Personen m.E. besser als mit Staaten, selbst unter Berücksichtigung der verschiedenen Simon/Simoff-Trennungsgrade, die hier deutlich geworden sind.

    Zitat

    Der Alternativweg wäre, die Legislative komplett wählen zu lassen, eine Option, die mich bisher nicht so sehr überzeugt, da ich ein träges, kaum arbeitsfähiges Parlament fürchte und mir als Vertreter eines Staates die Möglichkeit, keinen direkten Einfluß auf das Wirken der Organisation zu nehmen, nicht wirklich schmeckt.


    Wer sollte die Legislative auch wählen? Eine dann zu definierende "Community", über deren Zusammensetzung man sich hier die Köpfe einschlagen und für die spätestens nach drei Tagen umfangreiche Aktivitätskriterien vorgeschlagen werden würden? Abgesehen davon wäre mir das für eine Kartenorganisation zu demokratisch.

    Zitat

    Executiv-Organ: wieso eigentlich vergrößern? Die schlanke Troika hat sich sowohl in der OIK als auch bei uns bewährt. Man könnte eventuell noch zwei Beisitzer einführen, welche die Aufgaben der Aufnahme-Kommission erfüllen, wobei ich aber auch wieder einwenden möchte, daß die Rotation in diesem Organ ja nicht von ungefähr kommt, sondern deshalb gewählt wurde, damit größtmögliche Fairneß gegeben ist.


    Das ExCom der GF hat auch nur vier oder fünf Mitglieder; es ist als seperates Organ aber nahezu überflüssig. Die Größe des eigentlichen Exekutivorgans, des Kuratoriums, ist mit seiner Parallelfunktion als Legislative begründet. Das kurz zur Erklärung, auch wenn Sie diese sicher weniger als andere benötigen. Ein großes Exekutivorgan ist sachlich sicherlich kaum zu begründen - andererseits möchte ich zu bedenken geben, dass insbesondere bei einer Vielzahl von Staaten auf einer Karte dadurch das Partizipationsgefühl vieler Beteiligter gesteigert werden kann. Je mehr Staaten sich auf wenige Plätze verteilen müssten, desto größer kann die Frustration der Ausgeschlossenen werden.