Beiträge von Jonathan Metternich

    Zitat

    Original von Henry Louis zu Grimmberg
    Ein wenig wurde zudem an Natal/Feldenau/Medea gebastelt, aber um hier zu Ergebnissen zu gelangen, müßte einfach mal jemand aus den betroffenen Staaten anwesend sein.


    Ich bin aus Albernia anwesend und im ständigen Kontakt mit der dortigen Spielleitung, die nicht Spielleitung genannt werden will. Eine Rückmeldung gibt es, sobald diese mir vorliegt. Ich persönlich finde den Vorschlag jedenfalls gelungen.

    Ich habe es mir erspart, jeden einzelnen Beitrag dieser zunehmend unsinnigen Diskussion zu lesen. Wenn wir jetzt anfangen, anderen Staaten Simulationsvorschriften zu machen, werden wir nicht vorankommen. Ich bin persönlich ein Anhänger einer mehr oder minder realistischen Simulation, aber ich maße mir nicht an, anderen Staaten Vorgaben zu ihrer inneren Gestaltung zu machen, solange sie nicht Unterwasseratomwaffensilos betreiben und von einer Glaskuppel geschützt werden (oder weiß der Geier, was es da noch für Unsinn gibt...).

    Realistischerweise können diese Sondierungen und eventuell folgende Verhandlungen über eine Fusion nur dann Erfolg haben, wenn alle Kompromissbereitschaft zeigen (das betrifft explizit auch Betroffene, die herzlich eingeladen sind, sich selbst Gedanken über einzelne Gestaltungsaspekte ihrer MN zu machen!). Und wenn die Prämisse, dass die derzeit vorhandenen Staaten - mit Ausnahme des Aktivitätsfaktors - auf der AIC und der GF ohne massive Eingriffe in ihre Simkonzepte fortbestehen können, allgemein anerkannt ist.

    Zitat

    Original von Josip Olic
    Mein Vorschlag ist jetzt einfach mal der dass jede Orga das für sich macht und die GF versucht für sich einen Gradmesser zu finden, der verantwortungsvoll gegenüber einer Fusion wäre.


    Dafür sind die Mitglieder des Kuratoriums, dem ich nicht angehöre, verantwortlich. Angesichts der Erfahrungen der letzten Monate halte ich ein solches Vorhaben auch für aussichtslos und plädiere weiter dafür, dass eine neue Organisation sich nicht vom Ballast der alten Institutionen abhängig macht. Diese Diskussion hat für mich deutlich gemacht, dass es solchen auch auf der AIC zu geben scheint. Ich denke, bevor wir uns jetzt in weiteren Grabenkämpfen innerhalb der Organisationen ergehen, sollten wir einen klaren Schnitt machen.

    Diese Diskussion wird zunehmend zu einer Veranstaltung zur Verteidigung eigener Besitzstände. Die Suche nach einem Kompromiss der Post-Gran-Novara-Zeit darf doch jetzt nicht dazu führen, dass wir Regeln so konstruieren, dass die eigenen Staaten um jeden Preis vor der Einstufung als "inaktiv" (oder wie auch immer man es bezeichnen möchte) geschützt sind.

    Zitat

    Original von Ove Søndergaard
    Es stellt sich also eher die Frage nach der Messbarkeit von Aktivität anhand von Beiträgen im Forum. Weder ist Quantität das ausschlaggebende Kriterium, noch Qualität, sondern eine "gesunde" Mischung aus beidem. Die Frage ist aber, wie man das "Gesunde" darin feststellt, ohne all zu subjektiv zu beurteilen.


    Wenn sich an einem Thread zwei oder mehr Personen beteiligen, ist zwar nicht immer die Qualität sichergestellt, aber zumindest die Interaktion gewährleistet. Ich denke, genauer werden wir nicht an ein objektiv messbares Kriterium für "Qualität" herankommen.

    Zitat

    Original von Mehregaan
    Eine Frage, meinerseits zu dem Vorschlag von Josip Olic, wie sind solche "Spazieren am Strand Thread zu definieren"- in Targa z.B ist das einsame Nomadenleben eines Hirten, ein wichtiger Teil der aktiven Sim-Ausgestaltung.


    Ich kenne Targa nicht, man verzeihe mir also die Nachfrage: Besteht denn die Sim in Ihrem Land nur aus einsamen Hirten? Das kann ich mir kaum vorstellen.

    Wenn es ergänzende Gespräche und Handlungen etc. gibt, stellt sich das Problem für Targa ja nicht. Wenn allerdings nur einsame Hirten ohne Interaktion durch das Land ziehen, wäre der Unterschied zu Tchino aus meiner Sicht mininal. Und das wiederum, ich wiederhole mich, kann ich mir kaum vorstellen.

    Ich weiß ja nicht, mit wem Sie gesprochen haben wollen, aber im Rahmen dieser Diskussion und im Rahmen der GF gibt es keinen allzu großen Diskussionsbedarf, der einen engeren Kontakt mit "Deppen" erforderlich gemacht hätte.

    Kurzum: Mir erschließt sich der Ton der novarischen Delegation schon seit einigen Tagen nicht mehr.

    Wenn bei den Novaren nicht angekommen ist, dass die Streichung von Staaten auch in weiten Teilen der GF-Spielergemeinschaft als Selbstverständlichkeit angesehen wird, dann kann der Wille zum Verstehen nicht groß gewesen sein. Was sich ja wiederum mit den getätigten Äußerungen der novarischen Delegation decken würde. Ich finde es bedauerlich, dass Gran Novara nun freiwillig aus der aktiven Teilnahme ausscheidet; ich hoffe aber, dass der große verbliebene Rest dies als Hinweis begreift, dass diese Sondierungen nicht einfach sind, und als Ansporn, die Herausforderungen zu lösen.

    Vielleicht sollten wir klären, wie weit diese Diskussion ins Detail gehen soll. Herr de Lippis Ceterum censeo kommt mir allmählich zu den Ohren raus, wobei ich weite Teile seiner Kritik teile. Wenn aus dieser Sondierungsrunde nun schon eine Geschichtskonferenz einzelner Staaten wird, sprengt das den Rahmen und verhindert, dass wir angemessen zügig vorankommen.

    Mr Majes wurde kontaktiert; ich nehme an, er wird sich demnächst hier einfinden und uns hoffentlich einige Informationen zu Medea geben können. Ich werde mich darüber hinaus selbst noch einmal auf die Suche nach den (zugegebenermaßen in albernischer Tradition weit verstreuten) Ausgestaltunselementen machen.

    Ich plädiere für eine Löschung während der Fusion. Insbesondere auf der GF gibt es Hindernisse und Widerstände, die man durch eine Nichtübernahme auf die neue Karte unkompliziert umgehen kann. Das ist nicht unbedingt die feine englische Art, aber wirkungsvoll. Demzufolge bräuchte es aus meiner Sicht von Beginn an einen gemeinsamen Standard für die neue Organisation, der auf Staaten beider Karten objektiv angewandt wird.

    Dr. McClanes Zitat aus dem EU-Staatsbürgerschaftsgesetz bietet meines Erachtens für die Zeit nach der Fusion eine gute Grundlage. Allerdings bleibt die Organisationsform eines Gemeinschaftsprojektes abzuwarten, bevor ich dem guten Gewissens zustimmen kann. Eine "autoritäre Lösung" fände ich aber in jedem Falle sinnvoll.

    Ich weiß nicht, ob es an der Farbgebung oder dem langgestreckten Hanstan liegt, und vielleicht geht es auch nur mir so, aber Nordamerika wirkt auf mich jetzt recht klein. Ich fand die vorherige Version optimaler.

    Zu Afrika fällt mir auf, dass dort wohl auch eine Neuplatzierung der Kolonien anstünde, damit diese auf der zu den Mutterländern zugewandten Seite lägen. Andererseits müssten beide dann recht weit nach Norden rücken. Ich würde deswegen eher vorschlagen, den Süden Afrikas zu verbreitern und Natal als Namibia, Medea als Südafrika und Feldenau als Mosambik fungieren zu lassen (nicht im kulturellen, sondern im geographischen Sinne).

    Edit: Ich darf auch in diesem Falle noch mal meinen Respekt für das Zeichnen nachreichen.

    Zitat

    Original von Toni de Lippi
    Die einen haben eine lange Tradition, Berechtigung und gute Ausgestaltung. Sie verfügen über unter 10 Spieler und bewegen sich immer etwas langsamer.
    Albernia, Hullande, Alpinia... alles Staaten, denen ich niemals eine Existensberechtigung absprechen würde.


    Ich weiß, dass Albernia sich seinen Ruf der Inaktivität hart erarbeitet hat, aber er trifft für die letzten Monate nicht mehr zu. Die Hollunderlande (die Situation in Alpinia kann ich nicht beurteilen) sind im Gegensatz dazu schon seit geraumer Zeit inaktiv und van Hasseldijk ist ja momentan fast gar nicht mehr präsent, sodass meines Erachtens wenig Aussicht auf Besserung besteht. So schwer es mir persönlich fällt: Man sollte sich hier nicht von falschen Sentimentalitäten leiten lassen, sondern objektiv sortieren.

    Nebenbei bemerkt vermisse ich einen ratelonischen Vertreter. Habe ich jemanden übersehen oder hat die DU wirklich hier nicht vertreten (beziehungsweise nur durch ehemalige Mitspieler mit Mitspielverbot...)?

    Sie hatten keine guten Navigationsinstrumente und sind deswegen recht weit nach Süden gekommen. Durch die Meerenge zwischen Nord- und Südamerika sind sie dann genau durch und so nahm die Geschichte einen Verlauf, der uns heute die Frage nahelegt: Was wäre gewesen, wenn...? ;)

    Ich denke, diese Position wird in weiten Teilen der GF-Mitspielerschaft verstanden. Wir sind ja realistisch und eine Fusion wird für beide Seiten mit Kompromissen verbunden sein (die Frage nach der Aktivität der Hollunderlande wird sich trotz der Tradition dieses Landes ebenfalls stellen). Angesichts des übergeordneten Zieles einer gemeinsamen Karte ist das jedoch meines Erachtens zu rechtfertigen.

    Die nachträglichen Änderungen gefallen mir gut. Ich würde allerdings vorschlagen, Ozeania - ob es nun seine Form ändert oder nicht - in die Inselkette zu integrieren, statt es etwas lieblos daneben zu platzieren.

    Eine sehr schöne Karte. Grafisch gelungen, angenehm in den Proportionen und von der Form her ist sie mir persönlich näher an der GF-Karte, als ich das zu hoffen gewagt hätte. Mein mit meinem Respekt verbundenes Kompliment an den Zeichner.

    Alle möglichen Besiedlungsszenarien werden durch das Fehlen einer Verbindung zwischen Nord- und Südamerika ja deutlich vereinfacht. Hier sind weitaus bedeutendere ethnische Wanderungen möglich als im RL.

    Ich darf bereits jetzt in die Runde fragen, ob nicht vielleicht schon zu viele GF-Staaten übernommen wurden. Der Microbalkan wurde ja eins zu eins kopiert. Ist das sinnvoll? Severanien und Caskar liegen bereits jetzt am Boden; nur in Kaysteran scheint es mir noch eine gewisse Aktivität zu geben. Ich würde vorschlagen, dass wir deswegen gleich mit dem Ausdünnungsprozess beginnen - wenn dieser Vorschlag erst einmal öffentlich gemacht und diskutiert wird, dürfte es schwer sein, nachträglich noch Streichungen durchzusetzen. Die Frage gilt ebenso für Cranberra, wo ich persönlich in den letzten Monaten nicht mehr viel Engagement seitens der Mitspielerschaft feststellen konnte (leider, Quincy, leider!).

    Am Rande gefragt: Bedeutet der Pfeil unterhalb des nördlichen 20° Breitengrades etwas Spezielles? Er erschließt sich mir nicht auf Anhieb.

    Einen letzten Gedanken möchte ich noch in die Runde werfen, ohne mich bereits auf eine Position festzulegen: Wäre es nicht sinnvoll, bereits jetzt einige geographische Gegebenheiten festzulegen? Ich weiß, wie schwer sich Staaten damit tun, einen externen Ausgestaltungsrahmen zu akzeptieren - meiner Erfahrung nach ist es aber noch schwerer, nationenübergreifende geographische Kompromisse zu schließen. Flüsse, Gebirge, Seen etc. sind zwar auf vielen nationalen Karten vorhanden, aber nur selten auch nationenübergreifend. Wie denken die geschätzten Teilnehmer darüber?

    Ich darf im Zuge dieser Diskussion zu bedenken geben, dass Astor sich nicht nur aus Gründen der internationalen Kartographie wird spiegeln müssen, sondern auch wegen seiner nationalen Historie: Die jetzt gen Hansastan liegenden Bundesstaaten sind die von den albernischen Einwanderern ursprünglich besiedelten. Eine Spiegelung wäre also im astorischen Interesse, weil umfangreiche interne Neuordnungen der Staaten vermieden werden könnten. Würde man die Vereinigten Staaten also spiegeln und die Distanz zwischen ihnen und Hansastan etwas ergrößern, sollte das Konfliktpotential gering gehalten werden.

    Im Grundsatz sagt mir Herrn zu Grimmbergs Kartenentwurf sehr zu. Die wenigen Anmerkungen im Detail, die mir noch einfallen, halte ich bis zum Vorliegen der überarbeiteten Version zurück; eventuell werden sie dann ja gegenstandslos.