Beiträge von Louis Moumont

    Gut, resultierend aus ihrem Vorschlag bezüglich des Umgangs mit Anträgen und Vorschlägen beantrage hiermit meine Vorschläge als Antrag zu betrachen, Herr Direktor.

    Gut. In diesem Fall stelle ich fest, daß wir drei Anträge haben.

    Wir sind uns wohl alle einig, etwas ändern zu wollen. Nun haben wir mehrere Anträge vorliegen, die nicht aus einem Guss sind. Ich stimme dem Direktor für Kartographie zu: Ein konziser, einheitlicher Reformvorschlag wäre das Beste. Wir können versuchen, einen solchen Entwurf in der Vollversammlung auszuarbeiten. Eine andere Möglichkeit wäre es, die Vollversammlung beauftragt einen Ausschuss von drei bis fünf Mitgliedern, einen Vorschlag zu Handen der VV auszuarbeiten.

    Im übrigen finde ich es äußerst sinnfrei über mehrere Anträge abzustimmen, die sich teilweise einerseits ergänzen und andererseits überhaupt nichts miteinander zu tun haben. Besser wäre wohl eine Fokussierung auf einen Reformvorschlag aus einem Guss, der alle Aspekte berücksichtigt.

    Dem stimme ich inhaltlich zu. Formell allerdings wird nur über gestellte Anträge abgestimmt, nicht über Diskussionsbeiträge. Es steht dir frei, deinen Entwurf als Antrag einzubringen. Ich vermute, wir sind uns alle darin einig, daß gewisse Reformen notwendig sind. Versuchen wir doch, eine Formulierung zu finden, hinter der wir alle stehen können.

    Ich fasse zusammen: Wir haben zur Zeit zwei Anträge:

    Erstens den ursprünglichen Antrag

    und zweitens folgenden Antrag:

    Ja, ich. Ich beantrage, § 13 Absatz 1 wie folgt um Punkt 3 zu ergänzen:

    ABSCHNITT VII - EINTRAGUNGEN, ÄNDERUNGEN, LÖSCHUNGEN
    § 13. Eintragungsbedingungen.
    (1) Jede Nation kann auf der Karte der CartA eingetragen werden oder einen Kartenplatz reservieren, sofern sie die folgenden Voraussetzungen erfüllt:
    1. Die Nation muss sich ausdrücklich zur Virtualität bekennen.
    2. Die Nation muss über ein Forum sowie eine Webpräsenz verfügen.
    3. Als Webpräsenz gilt auch ein ausreichend gestalteter Artikel auf mn-wiki.

    Mal ganz langsam. Ich leite hier nur die Versammlung - und das völlig unabhängig meiner persönlichen Auffassung. Daß ich diese jedoch äussere, wirst du mir als Delegierten zugestehen. Über jeden Antrag wird abgestimmt. Über einen Antrag der nicht gestellt wurde, wird nicht abgestimmt. Wenn in der Diskussion über einen Antrag weitergehende Vorschläge eingebracht werden, müssen diese durch Änderung des Antrags durch den Antragssteller oder durch das Stellen eines neuen Antrags vorgebracht werden, damit über sie abgestimmt werden kann. Wenn das nicht stimmt, mag man mich gern korrigieren.

    Das steht nirgends, das ist gesunder Menschenverstand und die Anwendung der Grundordnung nach der Auffassung des Versammlungsleiters. Wenn jemand einen Antrag stellt, wird darüber abgestimmt. Wenn jemand einen weiteren Antrag stellt, wird auch über den Abgestimmt. Wenn sich die Diskussion über einen Antrag weiterentwickelt, aber niemand einen anderen Antrag stellt, wird über den Ausgangsantrag abgestimmt. Wie sollen wir es sonst handhaben?

    Gibt es hier noch weitere Vorschläge oder Anmerkungen?

    Die Diskussion hat sich inzwischen zu einer allgemeineren Erörterung der Fragen unserer Organisation erweitert - was ausdrücklich wünschenswert ist. Formal bleibt jedoch festzuhalten, daß es im engeren Sinn nur um den gestellten Antrag geht. Nach Beendigung der Diskussion wird auch nur über diesen Antrag abgestimmt. Befürworter anderer Lösungen müssen dafür eigens einen separaten Antrag stellen. Anschliessend an die Diskussion werden die Delegierten entscheiden, ob sie diesem Antrag zustimmen, oder nicht.

    Dann mach doch mal einen Gegenvorschlag, bitte. Es ist immer besser, wenn man über was Handfestes reden kann.

    Meine Meinung bzw. mein Vorschlag ist ja, den Bogen so zu belassen, wie er ist. Wenn ein maßvoller Änderungsvorschlag kommt, kann ich sagen, daß ich dafür diskussionsbereit bin. Daher sehe ich mich nicht in der Position desjenigen, der Optionen formuliert. Das tue ich, wenn ich etwas ändern möchte.

    Wie gesagt, ich bin mit allen Vorschlägen einverstanden, abgesehen von der Veränderung des Bewertungsbogens und der Umbenennung des Direktoriums.

    Wir können den Bewertungsbogen natürlich schon überarbeiten, aber nicht so radikal. Die grundsätzliche Funktionsweise sollte erhalten bleiben. Es geht um den Erhalt der Qualität. Solche Bewertungen sind natürlich immer subjektiv, das ist so. Das soll ja durch die Mehrzahl an Bewertern ausgeglichen werden. Eventuell könnte man ein Quorum einführen, wonach das Verfahren wiederholt werden muss, wenn nicht wenigstens zwei (oder drei) Bewertungen abgegeben wurden, um zu verhindern, daß eine einzelne Bewertung zu viel Gewicht erhält. Wenn der Vizedirektor für Kartenanträge wegfällt, sollten schon mindestens zwei, bestenfalls mehr Delegierte zusätzlich der Aufnahmekommission angehören.

    Ein alternativer Vorschlag wäre dieser: Die Aufnahmekommission ist abgeschafft. Ihre Aufgaben übernimmt die Vollversammlung. Jeder Delegierte kann einen Bewertungsbogen abgeben. Das Votum ist gültig, wenn mindestens drei Stimmen abgegeben wurden. Diese Variante belohnt die aktiven Delegierten mit Einflussmöglichkeit und ermöglicht es, abwesende Amtsträger durch anwesende Delegierte zu ersetzen.