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Original von De Rossi
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1. Fairness - Alle auf der CartA nach der Gründung eingetragenen Staaten mussten sich den gemeinschaftlich festgelegten Kriterien und Abläufen zur Reservierung/Eintragung stellen. Warum sollte man bestimmte Staaten völlig grundlos bevorzugen, nur weil sie auf der OIK verzeichnet sind?
Aus meiner Sicht eben nicht grundlos. Wie ich sagte, haben sich diese Projekte meiner Meinung nach durch ihre erfolgreiche Eintragung bei der OIK für ein schnelleres Verfahren hier qualifiziert. Das ist der Kern meines Antrags: Sie sind aus meiner Sicht anders zu behandeln, als völlig neue Projekte.
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Original von De Rossi
2. Schlechtes Signal - Ich würde mir wünschen, dass die CartA schon aus kollegialen und moralischen Gründen auf solch eine Abwerbeaktion verzichtet. Nicht nur um das sowieso schlechte Klima noch weiter zu vergiften, sondern auch um den Dialog, der zumindest ganz zaghaft begonnen hat, nicht zu gefährden.
Es ist doch schon alles gesagt worden. Die Leute auf der anderen Seite wissen genau, was wir von ihnen halten. Und sie wissen auch, dass wir ein ernsthaftes Interesse daran haben, alle deutschen Mikronationen auf einer Karte zu vereinen. Die Karten standen seit jeher in einem Wettbewerb miteinander. Ich sehe dieses angeblich schlechte Signal eher als ein ernstgemeintes Angebot zur Kooperation.
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Original von De Rossi
3. Die Kriterien Klima und Qualität sind die Kernmarken der CartA. Um die Karte nicht zu verwässern, muss allein schon deshalb bei neuen Staaten der von der GO vorgegebene und von den CartA-Staaten gemeinschaftlich beschlossene Ablauf gesichert bleiben.
Ein bekanntlich aus meiner Sicht notwendiges Zusammenrücken ist nur durch eine sogenannte Verwässerung möglich. Es wird niemals gelingen, die OIK-Projekte vollständig auf CartA-Norm zu münzen und einzutragen.
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Original von De Rossi
Fazit für mich:
Man kann immer über eine generelle Vereinfachung oder Reform der Abläufe reden, solange unsere Kernmarken erhalten bleiben. Aber es in einem hier dargestellten Akt zu tun, wäre aus oben genannten Gründen ein Griff ins Klo.
Es geht mir nicht um die Abschaffung der Kernmarken, es geht mir um die deutliche Vereinfachung bei Abläufen, die Staaten betreffen, bei denen derartige langwierige Prozesse nicht notwendig sind.
Gehen wir von einem Projekt wie Aquatropolis aus: Sollten sich die Mitspieler dieser Mikronation dafür entscheiden, der CartA beizutreten, würde die vollständige Eintragung mit Sicherheit mehrere Monate in Anspruch nehmen, wenn nicht sogar ein Jahr dauern. Bis die ganzen Territorien wunschgemäß eingetragen sind? Verdammt nochmal, hier kann man ja als Mitglied sogar sein scheiß Territorium nur alle sechs Monate erweitern.
Mein Fazit: Wenn wir in dem Punkt, dass die OIK-Staaten eine andere Behandlung verdienen als vollständig neue Projekte, nicht übereinkommen, lohnt die ganze Diskussion hier nicht.
Ich bin gespannt auf die Meinung der anderen. Sollte sich die Mehrheit deiner Meinung anschließen, werde ich mich darauf konzentrieren, die Abläufe hier deutlich zu vereinfachen.