Beiträge von Achilles T. Leclerc

    Wenn sich irgendjemand in einer Hetero-Bar an mich anschleicht, finde ich das solange lustig, wie das in kostenlosen Getränken für mich resultiert (hey, man muß die Kohle zusammenhalten). Jeglicher physischer Kontakt, der über den üblichen Fist Bump, High Five oder ein dezentes Schulterklopfen hinausgeht geht hingegen als Belästigung durch. Diese Belästigung wird zunächst durch simple Abwendung und in Extremfällen durch den sog. modifzierten Fist Bump (wobei die Kontaktfläche des Gegenübers nicht die Faust ist) beantwortet.

    So, und jetzt wieder ab in den Stall, gibt frisches Heu!

    Zitat

    Original von Yaashur al-banabi

    Das sollte dich nicht wundern, du weißt, dass der Grimmberg das verwendete, um mich speziell wegen meiner Sexualität anzugreifen.


    So ein Schwachsinn. Ob Sie schwul sind oder in Brasilien platzt ein Kaffeesack - über den PC können Sie mich zum Glück nicht damit belästigen. Die Einhorn-Story werde ich deshalb nie fallenlassen, weil es mich immer wieder auf's Neue belustigt, wenn ich mir vorstelle, wie Sie durch Ihren Palast galoppieren oder inmitten irgendwelcher Meetings ganz ungeniert auf den Boden äppeln.

    Natürlich war das Löschungsverfahren korrekt, ich werde da auch nicht gegen angehen. Mein Punkt ist nur: dieser ständige Konflikt mit Futuna wurde von unserer Seite mit weitaus weniger Leidenschaft geführt als von der Gegenseite. Für mich hatte das nie hohe Priorität; andere machten das zu ihrem Lebensinhalt.

    Ja, wahrscheinlich sind es allein einzelne, die etwas bewegen. Es gibt auch nicht wenige herausragende Persönlichkeiten, die immer wieder Engagement gezeigt haben, wie de Rossi, Lande, Denne, Lanrezac, der Kaiser Dreibürgens (beste Grüße an Werthen, falls der noch existiert), die Spitzen Albernias (besonders Majes) und Astors, Third, der Hirte und alle, die ich vergessen habe. Aber gereicht hat es nicht. Der Funke sprang nie über, das alte Feuer ist aber längst abgebrannt.

    Kompliment übrigens an Fuchsen. Ihr habt es tatsächlich geschafft, durch Werbung viele Leute von außerhalb anzuziehen; das auf die gesamte CartA auszuweiten wäre der einzige Strohhalm, den ich noch sehe.

    Zur OIK brauche ich denke ich nicht viel zu sagen. Als die Kartendebatte, die letztendlich zur Gründung der CartA führte, im vollen Gange war, habe ich mir mit McClane intensiv darüber Gedanken gemacht, wie wir denn mit der OIK verfahren sollten - das Ergebnis war sehr eindeutig. Wir sind zu dem Schluß gekommen, die OIK auf jeden Fall erhalten zu müssen: als Müllhalde der MNs (man verzeihe mir die deutlichen Worte).

    Knapp daneben ist auch vorbei. Wenige Tage, bevor ich mal wieder ins eigene Forum schaute, wurden wir gelöscht. Ich denke, ich hätte Einspruch eingelegt, um mir final Gedanken über die Zukunft meines Staates zu machen, aber nun ist es zu spät und ich werde nicht dagegen angehen. Wenn jemand das EU fortführen möchte, werde ich es gerne abgeben, ansonsten wird die Website verschwinden.

    Bezeichnend ist aber, wie die Löschung erfolgte. Während andere Staaten jahrelang wissentlich unbehelligt inaktiv sein durften, stürzte sich ein gewisses Einhorn wie der letzte Aasgeier auf die Beute, die am Boden lag. Monsieur Gried, Sie haben es geschafft: und ich fühle mich bald geschmeichelt, daß es anscheinend Ihr Lebenswerk war, uns zu zerstören. Ich weiß nicht genau, was wir - oder ich - Ihnen damals getan haben, was so tief und nachhaltig getroffen hat, daß Sie besessen waren von diesem einen Gedanken, daß Sie eine Fundamentalopposition am Leben halten mußten, die wir längst aufgegeben hatten.

    Unser Streit war aber immer ein wenig unfair, muß ich sagen. Nicht nur deshalb, weil wir die Frechheit besaßen, uns nicht provozieren zu lassen und Ihre Angriffe dadurch oft ins Leere gingen. Nein, unfair vor allem deshalb, weil weder McClane noch ich jemals die gleichen zeitlichen Ressourcen zur Verfügung hatten. Was Sie an Aufwand in Ihre Intrigen gesteckt haben, ist beispiellos. Ich gönne Ihnen daher Ihren Sieg, weil ich weiß, daß virtuelle Siege wahrscheinlich Ihre einzigen sind.

    Aber lassen wir das. In einem Anfall von Nostalgie habe ich mal das Revue passieren lassen, was in fast zehn Jahren MNs alles passiert ist, vor allem, was sich geändert hat. Das Fazit kann nur lauten: nicht viel. Die MNs haben es in zehn Jahren nicht geschafft, eine gemeinsame Wirtschaftssimulation zu erschaffen. Sie haben es in zehn Jahren nicht geschafft, das Konzept über simple Forenbeiträge zu erweitern. Ja viele haben es nicht einmal geschafft, die Forensoftware zu ändern. Und dadurch möchte man Neubürger gewinnen? Wenn die Diskussion über die eigene Inaktivität das einzige Thema ist, das überhaupt noch Aktivität erzeugt, sollte man sich vielleicht mal Gedanken machen. Die MNs haben keine Vision und damit leider auch keine Zukunft.

    Übrigens. Ich weiß sehr wohl, wovon ich rede, wenn ich das Wort "Vision" verwende - das ist keine hohle Phrase, sondern ein sehr konkreter Begriff. Unsere Vision war es, den MNs eine vernünftige Karte zu geben - und diese Vision haben wir verwirklicht (natürlich vergißt man schnell, daß es die Bösen waren, welche die Fäden für diese Karte gezogen haben, aber das ändert nichts an der Tatsache). Dieser einen Vision folgte aber keine weitere - das Ergebnis ist bekannt.

    Ganz früher war die den MNs zugrundeliegende Vision, seinen eigenen Staat im Internet zu schaffen. Es gab Staaten und deren Bürger; man identifizierte sich mit seinem Staat und tanzte nicht auf mehreren Hochzeiten. Simon war ein Männername und Simoff die russische Variante davon. Bananaworld gewann damit sogar den Raab der Woche und Vulcanien schaffte es zu einem Beitrag im Spiegel oder im Focus, so genau weiß ich es nicht mehr. Heute hingegen gibt es "Projekte" und "IDs" und die ganze Veranstaltung ist zu einem billigen Rollenspiel geworden, so authentisch wie eine Rolex aus der Türkei und so austauschbar wie eine zusammengecastete Band.

    Daher ist eins sicher. Unser Abgang wird nicht der letzte sein.

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    Original von Jade Thrace
    Ich fürchte das muß ich wegen offensichtlicher Nicht-Übereinstimmung der Grafiken ablehnen.


    Ich bitte Sie, die Parallelen sind eindeutig. Ähnliche Form (Adler im Sturzflug), ähnliches Farbschema (rot/weiß/blau). Wir unterstellen ja nicht, daß sonst noch etwas kopiert worden wäre, aber diese Sache können wir einfach nicht übersehen: Wir haben Jahre an unserer CI gearbeitet und erfolgreich eine starke Marke aufgebaut; es ist eine Frage der Honnêteté, sich nicht aus dem Marken-Repertoire anderer zu bedienen. Mit Schikanierung hat das nichts zu tun.

    Um noch mal kurz zusammenzufassen, warum die Wahl damals auf Wagner VII fiel: in erster Linie ging es um die Anschaulichkeit, d.h. um eine Karte mit möglichst geringen Verzerrungen - in Betracht kamen daher die Netzentwürfe von Winkel (Winkels Tripel) und Robinson. Bei beiden handelt es sich aber um vermittelnde Entwürfte, die weder Längen-, Flächen- noch Winkeltreue aufweisen. Um die einzelnen Ländern nun sinnvoll ausmessen zu können (ich behaupte mal, Fläche ist eines der wichtigsten Kriterien), entschieden wir uns damals bei der AIC für eine flächentreue Projektion und daher für Wagner VII, da dieser Entwurf nicht nur das Kriterium der Flächentreue erfüllt, sondern auch die Verzerrungen im Rahmen hält - die sind nur unwesentlich stärker als z.B. bei Winkels Tripel.

    Basis war übrigens zunächst eine Plattkarte, aus der ich mit Hilfe eines Programms names VIMAGE die Karte nach Wagner VII erstellte. VIMAGE stammt vom Kartographen Dr. Rolf Böhm, mit dessen persönlicher Hilfe (sollte er das hier jemals lesen, nochmals besten Dank dafür) dann auch irgendwann die Rückprojektion (Wagner VII --> QPK) möglich wurde. Das klappte einige Zeit ganz gut, dann aber aus mir unbekannten Gründen (habe es mehrmals versucht) nicht mehr.

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    Original von Patrick Botherfield
    Trotzdem glaube ich, dass wir insgesamt kriterienbasiert sinnvoller entscheiden werden als zeitbasiert.


    Wenn Sie da konkrete Vorschläge haben, höre ich mir diese gern an, solange bleibe ich bei der These, daß zeitbasierte Regelungen am geeignetsten sind, eine maßlose Expansion in alle Richtungen zu unterbinden. Die Alternative freilich wäre ein Kuratorium, das in jedem Fall nach eigenem Ermessen individuell entscheidet, aber diesen Fehler wollen wir ja hoffentlich nicht wiederholen.

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    Original von Alfred Schündler
    [...] des Empire Uni gehören die Kolonien [...]


    Es sind Übersee-Gebiete, aber nun gut. Ich weiß nicht, wann der Paragraph mit dem geteilten Gebieten Einzug ins Regelwerk gefunden hat, dazu habe ich die Prozesse hier zu wenig mitverfolgt. Bei der AIC war der Ansatz jedenfalls der, daß es uns sinnvoller erschien, von Anfang an ein geteiltes Gebiet zu erlauben, dafür aber Erweiterungen streng zu regeln, als bei der OIK-Praxis zu verbleiben.

    Ich unterstütze ausdrücklich den ursprünglichen Antrag. Die Eintragung eines geteilten Staatsgebietes gleich zu Beginn ist möglich - es ist nicht zuviel verlangt, daß ein Staat sich bereits am Anfang Gedanken um seine territoriale Aufteilung macht, Gebietserweiterungen im Wochentakt sind dann unnötig. Zwölf Monate sind angemessen und sinnvoll.