Ich will was anderes versuchen: und zwar mal in die Runde fragen, was man denn gerne hätte. Also in Punkto Karte und Organisation. Sei es gestalterisch, inhaltlich oder auch technisch. In der Vergangenheit wurde oft angefangen: wie lösen wir das Problem? Aber vielleicht sind es kleine Dinge oder auch Visionen die man erst mal als Ziel definiert um dann zu schauen wie man es vielleicht erreichen kann.
Die Carta: Was wollen wir eigentlich?
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Ich fange mal an:
1. Eine Karte, die zumindest die staatsrechtlichen Begebenheiten der Projekte widerspiegelt und nicht nur Pixel absichert.
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2. Eine Karte, die auch technisch funktioniert und nicht nur visuell möglichst einfach ist.
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Ich wünsche mir einen Kartendienstleister mit Komfortfunktionen, wie eben einem interaktiven Globus, vielleicht Weltwetter, verschiedenen Karten-Layern zum ein- und ausblenden.
Ansonsten schließe ich mich deinen Wünschen an.
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4. (unwahrscheinlich) Topographische Weltkarte, wenn auch nur Grob

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Das Engagement ist sicher nett und in der Vergangenheit hätte ich sicher mehr Energie und Motivation gefunden, aber ist es den Aufwand noch wert? Die Karte zeigt, wo die Nationen liegen. Ein Mehr mag für den Einzelnen schön sein, aber wir spielen ja alle nur mehr vor uns hin und nicht mehr wirklich miteinander. Da ist es in meinen Augen nicht nötig, mehr Aufwand zu betreiben, weil es vielleicht nur frustrieren mag, wenn ihn außerhalb der eigenen Blase niemand zu würdigen weiß.

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Das Engagement ist sicher nett und in der Vergangenheit hätte ich sicher mehr Energie und Motivation gefunden, aber ist es den Aufwand noch wert? Die Karte zeigt, wo die Nationen liegen. Ein Mehr mag für den Einzelnen schön sein, aber wir spielen ja alle nur mehr vor uns hin und nicht mehr wirklich miteinander. Da ist es in meinen Augen nicht nötig, mehr Aufwand zu betreiben, weil es vielleicht nur frustrieren mag, wenn ihn außerhalb der eigenen Blase niemand zu würdigen weiß.

Ich verstehe deine Sichtweise. Mir geht es ja auch so irgendwie, und ja ich bin sicher umgekehrt genauso auch Teil des Problems. Aber was ich dennoch versuchen mag ist auch im kleinen zu motivieren oder was zu versuchen.
Von der Organisation etwas zu verändern wird wohl kaum mehr gelingen, die Debatten um die Jahreswende haben ja gezeigt, dass hier neben Interesse auch die Meinungen per se zu weit auseinander stehen. Und die vielen Inaktivtäten. Ja, ist halt so, wenn Staaten nicht mal mehr "Trinkt Kaffee"-Post oder "F*** dich"-Post zu Inaktivtätsabwendung hinkriegen, scheint ja nur noch das turanische Modell denkbar zu sein. Womit wir wieder dabei wären, was ich gerne hätte: 1. Eine Karte, die zumindest die staatsrechtlichen Begebenheiten der Projekte widerspiegelt und nicht nur Pixel absichert.
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5. Ein Raum für Austausch zu Dingen, die mehrere oder alle Mitglieder betreffen. Also beispielsweise Klima, Geschichte, Adel, Kultur oder gemeinsame internationale Entwicklungen.
6. Fokus auf Nutzbarkeit statt nur Optik. Die Karte sollte praktisch sein: mobil nutzbar, mit Suchfunktion, Koordinaten und Ortsnamen, einfacher Navigation und abrufbaren Zusatzdaten (z. B. Größe in km², Einwohnerzahlen oder andere Werte).
7. Klare Trennung zwischen „politischer“ und „physischer“ Karte. Viele Konflikte entstehen vermutlich daraus, dass eine einzige Karte gleichzeitig alles darstellen soll. Sinnvoll wäre vielleicht ein System aus mehreren Ebenen:- politische Karte (Staaten, Ansprüche, Verwaltungsgrenzen),
- physische/topographische Karte,
- optionale Layer für Klima, Verkehr, Wirtschaft, Kultur etc.
8. CartA als gemeinsame Infrastruktur. Beispielsweise ein gemeinsames News-System mit Anbindungsmöglichkeiten für die Mitgliedsprojekte sowie gemeinsame technische Infrastruktur wie etwa das neue Wiki von Tin. Synergien + gemeinsame Problemlösung.
9. Konsequente Anpassung der Regeln. Die Regeln sollten den Mitgliedern und der gemeinsamen Welt dienen und nicht unnötig einengen. Statt starrer Vorgaben bräuchte es vielleicht mehr Bereitschaft, Regeln regelmäßig zu hinterfragen und an neue technische oder spielerische Entwicklungen anzupassen.
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Ich finde die Idee von Olic wirklich löblich. Aber mir selbst geht's wie Gried. Wenn man ehrlich ist sind wir alle in unseren eigenen Sphären gefangen. Vielleicht auch weil es in der Vergangenheit Konflikte, Streitigkeiten und der gleichen gab, so dass man sich die Mühe nicht mehr antun kann / will / mag / wie auch immer. Man müsste also bereits einen Schritt vorher ansetzen - nämlich daran dass man diese Sphären aufbricht und wieder deutlich mehr Interaktion untereinander erfolgt. Aber idealerweise ohne dass es damit endet dass man sich im SimOff gegenseitig die Köpfe einschlägt. (Ich nehm mich da selbst explizit nicht aus, da bekannt sein sollte dass es von meiner Seite auch sehr starke Befindlichkeiten gegenüber gewissen Personen gibt...)
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Ich kann den Gedanken der Frustration nachvollziehen. Aber wenn man wirklich zu dem Schluss kommt, dass es keinen gemeinsamen Mehrwert mehr gibt und auch keinen mehr geben soll, dann ist das letztlich keine neutrale Zustandsbeschreibung, sondern eine Entscheidung über das eigene Verständnis der CartA.
Dann stellt sich zwangsläufig die Frage, ob man als Mitglied noch Teil eines Projekts sein will, dessen Weiterentwicklung man grundsätzlich nicht mehr für sinnvoll hält. Nicht als Vorwurf, sondern als Konsequenz dieser Haltung.
Gerade deshalb wäre für mich die eigentlich entscheidende Frage nicht Resignation, sondern: Gibt es noch Formen von Zusammenarbeit, die unterhalb der großen Konfliktlinien funktionieren? Also bewusst niedrigschwellige, unaufgeladene Schnittstellen, die wieder etwas gemeinsame Dynamik ermöglichen.
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Ich hab das keinesfalls als Vorwurf aufgenommen. Und ich glaube du hast auch den springenden Punkt erwischt - welche Schnittstellen stehen uns da zur Verfügung? Können wir bestehende reaktivieren, oder müssen wir neue bauen?
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Ich glaube, beides ist möglich, aber mit unterschiedlichem Aufwand.
Ein Teil der bestehenden Schnittstellen ist vermutlich nicht weg, sondern eher eingeschlafen oder ungenutzt, weil sie über die Zeit keine aktive Funktion mehr hatten. Die könnte man relativ niedrigschwellig wiederbeleben, wenn es einen klaren Zweck und regelmäßige Nutzung gibt, z. B. das neue Wiki.
Parallel wird es wahrscheinlich trotzdem Bereiche geben, in denen neue Schnittstellen sinnvoller sind, weil die alten entweder zu sehr an frühere Konfliktlinien gekoppelt sind oder schlicht nie richtig ausgebaut wurden.
Die entscheidende Frage wäre für mich weniger „alt vs. neu“, sondern: Welche dieser Schnittstellen schaffen real einen Anlass für Interaktion und nicht nur zusätzliche Verwaltung?
Dazu kommt für mich aber noch ein zweiter Punkt: Wir brauchen vermutlich auch eine gewisse strukturelle Change-Offenheit und ein klares Commitment der Mitglieder. Also eine Regelstruktur, die über reine Eintragungsformalitäten hinausgeht. Eintragung sollte einfacher werden, ohne gleichzeitig den Schutz bestehender Projekte aufzugeben. Dieser Spagat ist zentral.
Gleichzeitig wird man aber auch ein Mindestmaß an Verbindlichkeit brauchen, damit die gemeinsamen Strukturen überhaupt sinnvoll genutzt werden. Nicht im Sinne von Härte oder Ausschluss, sondern als Erwartung, dass die Teilnahme an der gemeinsamen Karte auch die Bereitschaft beinhaltet, diese als gemeinsame Grundlage aktiv zu nutzen und nicht nur als reine Präsenzliste.
Sonst besteht die Gefahr, dass die Karte funktional wieder auf ein reines Existenzregister reduziert wird, obwohl sie eigentlich mehr sein könnte.
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Ich möchte eigentlich einen technokratischen Zusammenschluss. Das Commitment ist die Karte und die Absicht auf dieser, gemeinsam. zu interagieren. Das soll nicht heißen, dass man miteinander spielen muss. Aber man sagt halt: hey last uns gemeinsame Ressourcen zusammenlegen und aktiv nutzen. Wenn wir es nicht nutzen, dann bringt es natürlich wenig.
Wenngleich ich nicht häufig in Futuna reinschaue, interessiert mich dennoch, die Aktion/Interaktion die regional oder weltpolitisch Auswirkungen hat. Gleiches gilt für das Forenmonster und die ACA-Staaten. Und sogar der Blick in die Innenpolitik.
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Genau darauf bezog ich mich eigentlich: Dass jetzt zweimal der Punkt kam, dass wenig Interaktion stattfindet und grundsätzlich als wünschenswert angesehen wird, mehr davon zu haben.
Mein Gedanke war nur, dass sich daraus für mich automatisch die Frage stellt, ob das eher durch eine reine Bereitstellung eines Rahmens passiert oder ob es zusätzlich strukturierte Elemente braucht, die diese Anschlussfähigkeit aktiv fördern.
Nicht im Sinne von Zwang oder Spielpflicht, sondern eher die Frage, wie viel man erwartet, dass sich aus dem Rahmen allein entwickelt.
Ich finde auch wichtig, was du sagst: Es geht nicht darum, überall aktiv zu sein oder alles zu verfolgen. Der Punkt ist eher, dass die gemeinsame Ebene auch tatsächlich als relevanter Bezugspunkt funktioniert. Sonst bleibt sie am Ende rein formal bestehen.
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Ein Mehr mag für den Einzelnen schön sein, aber wir spielen ja alle nur mehr vor uns hin und nicht mehr wirklich miteinander.
Es ist immer schwer abzuwiegen, wofür man seine knapp bemessene Freizeit hernimmt. Mir fällt es auch schwer, mit anderen glaubwürdig zu interagieren, wenn der Hintergrund meiner Charaktere (das Eulenthal) noch nicht ausreichend vollständig ausgestaltet ist.
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Mein Gedanke war nur, dass sich daraus für mich automatisch die Frage stellt, ob das eher durch eine reine Bereitstellung eines Rahmens passiert oder ob es zusätzlich strukturierte Elemente braucht, die diese Anschlussfähigkeit aktiv fördern.
Gibt es denn Ideen für Interaktion? Ich hätte sicherlich einige, aber die Umsetzung gestaltet sich schwierig.
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ndlichkeiten gegenüber gewissen Personen gibt...)

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Es ist immer schwer abzuwiegen, wofür man seine knapp bemessene Freizeit hernimmt. Mir fällt es auch schwer, mit anderen glaubwürdig zu interagieren, wenn der Hintergrund meiner Charaktere (das Eulenthal) noch nicht ausreichend vollständig ausgestaltet ist.
Ich für meinen Teil bin der Meinung - die nicht geteilt werden muss - dass ich oft genug Interaktion, Ideen und auch Besuch geboten habe und nunmehr zum Schluss komme, dass die meisten nur nehmen, aber nie selbst geben. Und da kann ich meine Zeit genauso wie die meisten verwenden.
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Gibt es denn Ideen für Interaktion? Ich hätte sicherlich einige, aber die Umsetzung gestaltet sich schwierig.
Es gibt vermutlich eher nicht den einen großen Mechanismus, eher viele kleine, die jeweils für sich funktionieren müssen.
Ich habe die MN-Nachrichten ehrlich gesagt immer als ziemlich interaktionsstiftend wahrgenommen, zumindest in den letzten Jahren. Nicht unbedingt im Sinne direkter Spielhandlung, aber als gemeinsamer Bezugspunkt: Man bekommt mit, was in anderen Regionen passiert und hat dadurch automatisch Anknüpfungspunkte für Reaktionen oder eigene Entwicklungen.
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Edit: Hat der MN-Marktplatz ja eigentlich.
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